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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
SV Sandhausen

SV Sandhausen


1. FC UNION BERLIN
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.
60.
75.
90.











Union verabschiedet sich mit Heimsieg von den Fans

Daube traut sich - Bouhaddouz verfehlt

Im letzten Spiel des Jahres empfing Union Berlin den in der Hinrunde trotz Drei-Punkte-Abzug wegen Lizenzverstoß stark aufspielenden SV Sandhausen. In einem insgesamt unterdurchschnittlichen Fußballspiel zeigten die Eisernen die bessere Spielanlage, während der SVS mit Zweikampfkraft dagegenhielt. Den 1:0-Sieg brachten schließlich zwei Szenen unter Dach und Fach: Daubes Schuss aus der Distanz und Bouhaddouz' misslungener Hochkaräter kurz vor Schluss.

Dennis Daube trifft zum 1:0
Der sitzt: Dennis Daube trifft zum 1:0 - SVS-Torhüter Marco Knaller kommt nicht ran.
© imagoZoomansicht

Unions Trainer Sascha Lewandowski musste im Vergleich zum 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf einen personellen Wechsel vornehmen: Korte spielte für Kreilach (5. Gelbe Karte) in der Mittelfeldzentrale.

Sandhausens Coach Alois Schwartz tauschte im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen Braunschweig zweimal: Olajengbesi, der seinen ersten Ligaeinsatz 2015/16 feierte, und Schulz begannen anstelle von Hübner (Rückenprobleme) und Zillner (Bank).

Tor und dann doch nicht

Zudem ließ Schwartz überraschend mit einer Dreierkette agieren, die die Flügelspieler Klingmann und Paqarada bei Defensivverhalten zu einer Fünferreihe verwandelten. Mit dem neuen System kamen die Kurpfälzer zu Beginn aber nicht zurecht, sie fanden keinen Zugang zum Spiel und mussten reihenweise Druck aushalten. Die Berliner nämlich pressten vom Anpfiff weg forsch und hätten sich zeitig eine Führung verdient gehabt - ein Tor, das kurz zählte, gab es dann auch: Korte köpfte dabei einen halbhohen Ball in den Lauf von Wood, der fünf Meter im Abseits stand, alleine auf Keeper Knaller zueilte und das 1:0 erzielte. Zunächst wertete das Schiedsrichtergespann den Treffer, ehe nach reichlichen Beschwerden Referee Willenborg das Tor zu Recht doch nicht gab (5.). Von dieser Szene ließen sich die Köpenicker allerdings nicht lange aufhalten - sie machten weiterhin Druck und hatten zudem Pech im Abschluss, als Skrzybski mit einem Drehschuss scheiterte: Knaller zeigte dabei einen starken Reflex und leitete den Ball an die Querlatte (14.).

Von den Sandhäusern kam derweil lange Zeit zu wenig - nur Bouhaddouz forderte Keeper Haas einmal heraus (13.). Nach einer Viertelstunde Spielzeit fand die Schwartz-Elf dann jedoch mehr Sicherheit und gestaltete das Duell ausgeglichener. Allerdings führte das nur zu viel Mittelfeldgeplänkel. Die Strafräume waren nicht mehr oft Orte des Geschehens - auch Distanzschüsse wurden nicht angesetzt. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde es noch einmal etwas spannender, wenn gleich Kortes und Thiels Abschlüsse SVS-Torwart Knaller nicht wirklich herausfordern konnten (37. und 38.).

Daubes Mut wird belohnt

Dürftig ging es auch nach Wiederbeginn weiter: Beide Teams egalisierten sich im Mittelfeld, zahlreiche Zweikämpfe waren die Folge. Zudem wirkte das Passspiel auf beiden Seiten unsauber - die Eisernen spielten zwar viele gute Querpässe, doch es fehlte das finale Zuspiel. Stichwort: Ballbesitz und Kombinationen im wertlosen Raum. Es ging höhepunktarm weiter - bis weit in die Schlussphase. Lediglich Korte konnte mit einem ordentlichen Distanzschuss mal ein klein wenig Gefahr entfachen (64.).

In der Schlussviertelstunde ging es noch einmal heiß her - und zwar direkt mit der Führung der Berliner: Daube fasste sich aus über 20 Metern ein Herz und feuerte den Ball flach vom linken Innenpfosten ins Netz. SVS-Torwart Knaller streckte sich vergebens, er erreichte das Leder nicht mehr (76.). Die Antwort der Sandhäuser? Eine späte Großchance: Bouhaddouz hatte nach einem Patzer von Haas die große Möglichkeit, auf 1:1 zu stellen. Der Stürmer hob das Leder allerdings aus elf Metern über das leere Tor. Somit blieb es beim 1:0-Heimsieg, was den Köpenicker Fans und dem Klub selbst ein vorweihnachtliches Geschenk einbrachte.

Nach der Winterpause geht es für die Unioner im Jahr 2016 beim 1. FC Kaiserslautern wieder los (Freitag, 5. Februar), Sandhausen empfängt dann zur gleichen Zeit den SC Paderborn.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
18.12.15
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (4) - 
Trimmel (3,5) , 
Leistner (2) , 
Parensen (3,5)    
Kessel (4)        
Daube (3)    
Zejnullahu (4) , 
M. Thiel (3,5) - 
R. Korte (2)    
Wood (4) , 
Skrzybski (2,5)    

Einwechslungen:
65. Brandy für Parensen
78. Redondo für R. Korte
81. Puncec für Skrzybski

Trainer:
Lewandowski
SV Sandhausen
Aufstellung:
Knaller (3) - 
Klingmann (3)        
Kister (4) , 
D. Schulz (3,5) - 
Olajengbesi (4) , 
Paqarada (4) - 
Linsmayer (4) , 
Kulovits (4)        
Wooten (5)    
Thiede (4,5)    
Bouhaddouz (4)    

Einwechslungen:
62. Kuhn für Wooten
83. Stolz für Thiede
83. Hammann für Klingmann

Trainer:
Schwartz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Daube (76., Rechtsschuss, Skrzybski)
Gelbe Karten
Union:
Kessel
(8. Gelbe Karte)
Sandhausen:
Klingmann
(4. Gelbe Karte)
,
Kulovits
(7.)
,
Bouhaddouz
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
18.12.2015 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
18026
Spielnote:  4
der Sieg der nie aufgebenden und viel investierenden Berliner gegen die ersatzgeschwächten Sandhäuser war in einem zähen Spiel letztlich verdient.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 3
beim klaren Abseitstor von Wood (5.) korrigierte er seinen Assistenten. Bei ein paar Zweikampfsituationen blieb der mögliche Pfiff aus.
Spieler des Spiels:
Raffael Korte
trotz fehlender Spielpraxis überzeugte er in ungewohnter zentraler Mittelfeldposition als spiel- und schussfreudiger Akteur.