Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
SC Freiburg

SC Freiburg

2
:
2

Halbzeitstand
2:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


SC FREIBURG
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.




60.
75.
90.









Freiburgs Mittelfeldspieler trifft zweimal Aluminium

Grifos Geniestreiche sind nicht genug - 2:2

Der SC Freiburg kommt gegen Braunschweig nicht über ein Remis hinaus. Die Breisgauer verspielten eine 2:0-Pausenführung, Mujdzas kurioses Eigentor nach dem Seitenwechsel brachte die Eintracht zurück ins Spiel. Khelifis herrlicher Schlenzer bedeutete schließlich den Ausgleich. So genügten dem Sportclub Grifos Geniestreiche bei ruhenden Bällen nicht zum Dreier.

Vincenzo Grifo
Jubelschrei: Vincenzo Grifo hat Freiburg per Freistoß in Führung gebracht.
© picture allianceZoomansicht

Freiburgs Coach Christian Streich reagierte mit zwei Änderungen auf das 0:3-Pokal-Aus gegen Augsburg. Anstelle von Klandt rückte wieder die etatmäßige Nummer eins Schwolow zwischen die Pfosten, zudem erhielt Abrashi im defensiven Mittelfeld den Vorzug vor Schuster.

Auch Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht tauschte nach dem 4:0 bei Oberligist Reutlingen zweimal: In der Offensive rückten Zuck und Ademi für Holtmann und Berggreen ins Team.

Der Sportclub riss von Anfang an das Zepter an sich und drängte die Niedersachsen zurück. In der ersten Viertelstunde hatten die Breisgauer knapp 75 Prozent Ballbesitz, die Eintracht bekam kein Bein auf den Boden. Immerhin: In der Defensive ließ der BTSV zunächst nicht allzu viel zu. Freiburg griff zumeist über die linke Flanke in Person von Grifo und Günter an, die beiden bereiteten Braunschweig gehörig Probleme.

Ademi fälscht Grifos Freistoß ab

Die erste Torchance bot sich Höfler, dessen Versuch aus dem Rückraum geblockt wurde (10.). Fünf Minuten später klingelte es aber: Ademi fälschte Grifos Freistoß für Gikiewicz unhaltbar ab - 1:0 (15.). Die Hausherren blieben auf dem Gaspedal und waren bemüht, den zweiten Treffer nachzulegen. Schiedsrichter Knut Kircher brachte den Tabellenführer aber um eine exzellente Möglichkeit hierzu, da er ihm einen klaren Strafstoß verweigerte: Ofosu-Ayeh trat Philipp im Sechzehner auf den Fuß, Kircher pfiff nicht (21.).

Kurz darauf hatten die Löwen auf der Gegenseite ihre erste Gelegenheit: Matuschyk stand frei vor Schwolow, scheiterte aber an diesem (23.). Diese Großchance wirkte als Initialzündung für die Lieberknecht-Elf. Braunschweig hatte nun das Momentum auf seiner Seite und drängte Freiburg zurück. Die beste Möglichkeit hatte Omladic, der einen ruhenden Ball an den Querbalken setzte (29.). Inmitten der BTSV-Drangphase erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Zunächst traf Grifo per Freistoß nur den Pfosten (37.), dann nickte Petersen nach Mujdza-Flanke unbehelligt ein (38.). So nahm Freiburg einen komfortablen und angesichts des Spielfilms womöglich etwas zu deutlichen Vorsprung mit in die Kabine.

Mujdza trifft kurios ins eigene Netz

Nach dem Seitenwechsel kam Freiburg zunächst besser ins Spiel. Die Breisgauer waren gewillt, die Braunschweiger Verunsicherung zu nutzen und womöglich den dritten Treffer nachzulegen. Dann bremste ein kurioses Eigentor die Drangphase: Mujdza leistete sich beim Versuch eines Befreiungsschlags einen Querschläger und traf mit dem Schienbein unbehelligt ins eigene Tor (52.). Kurz darauf hatte Khelifi die Großchance zum Ausgleich, verlor aber das Eins-gegen-Eins gegen Schwolow (57.). Weitere fünf Minuten später machte es der Braunschweiger besser: Nach einem haarsträubenden Fehlpass von Abrashi schlenzte er die Kugel von der Strafraumgrenze in die Maschen - 2:2 (62.).

Nach dem zu diesem Zeitpunkt etwas überraschenden, aber durchaus nicht unverdienten Ausgleich war Freiburg keineswegs geschockt. Im Gegenteil: Die Streich-Elf drängte die Gäste wieder zurück und erarbeitete sich einige vielversprechende Torchancen. Grifos Schuss wurde aber im letzten Moment von Decarli geblockt (64.), Höhns Schlenzer strich am Pfosten vorbei (72.) und Grifos kunstvoller Lupfer über Gikiewicz landete nur am Außenpfosten (73.). In den Schlussminuten hatte Freiburg mehr Körner als die Gäste und drängte auf den Siegtreffer. Klare Gelegenheiten sprangen bei den Bemühungen aber nicht mehr heraus. So blieb es beim Remis, durch das der Sportclub die Spitzenposition an Leipzig abtreten muss.

Ob die Breisgauer die Tabellenführung am kommenden Samstag (13 Uhr) mit einem Sieg in Duisburg wieder erobern können? Braunschweig empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) die Münchner Löwen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
01.11.15
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
Mujdza (4)        
Höhn (3) , 
Kempf (4) , 
C. Günter (4) - 
Höfler (3,5)    
Abrashi (3) - 
Frantz (3) , 
Grifo (2,5)    
Philipp (3)    
Petersen (3)    

Einwechslungen:
56. Hufnagel (3) für Mujdza
82. Guedé für Philipp

Trainer:
Streich
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Gikiewicz (3) - 
Ofosu-Ayeh (4,5)    
Decarli (4) , 
Baffo (3,5) - 
Sauer (4)        
Omladic (2,5) , 
Matuschyk (3) , 
Reichel (3,5)    
Khelifi (2,5)        
Ademi (4,5)    
Zuck (3,5)

Einwechslungen:
55. Berggreen (4)     für Ademi
62. Holtmann für Sauer
89. Hochscheidt für Khelifi

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Grifo (15., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:0
Petersen (38., Kopfball, Mujdza)
2:1
Mujdza (52., Eigentor, Rechtsschuss, Omladic)
2:2
Khelifi (62., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Freiburg:
Höfler
(3. Gelbe Karte)
Braunschweig:
Sauer
(3. Gelbe Karte)
,
Ofosu-Ayeh
(2.)
,
Berggreen
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
01.11.2015 13:30 Uhr
Zuschauer:
23100
Spielnote:  2,5
unterhaltsam, am Anfang begannen beide Teams verhalten, doch dann ergaben sich auf beiden Seiten Chancen durch spielerisch ansehnliche Kombinationen.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 5
viele kleine Fehler vor allem vor der Pause und ein großer, übersah das elfmeterreife Foul von Ofosu-Ayeh an Philipp (21.).
Spieler des Spiels:
Salim Khelifi
mitverantwortlich, dass die Eintracht zurückkam, erzielte das 2:2.