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Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Union lässt Präzision vermissen

Matchwinner Boland sorgt für zweiten Heimsieg

Eintracht Braunschweig hat trotz dünner Personaldecke mit einem 2:1-Erfolg über Union Berlin den zweiten Heimsieg der Saison eingefahren. Die Niedersachsen wussten spielerisch nur in der ersten Hälfte zu überzeugen und taten sich nach dem Seitenwechsel in einer intensiv geführten Partie schwer. Union kam per Elfmeter zum Ausgleich, hatte aber über weite Strecken Probleme, Spielzüge präzise zu Ende zu spielen.

Shou Bobby Wood (li.) und Maximilian Sauer im Zweikampf
Wie hier zwischen Shou Bobby Wood und Maximilian Sauer wurde die Partie intensiv geführt.
© Getty ImagesZoomansicht

Personell "auf den Felgen" musste Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht seine Startformation im Vergleich zum 0:1 gegen Fürth gleich auf fünf Positionen umstellen: Holtmann, Schönfeld, Ofosu-Ayeh, Khelifi und Hochscheidt liefen von Beginn an auf. Sie ersetzten Correia (muskuläre Probleme), Decarli (Rot-Sperre), Matuschyk, Omladic (beide Bank) und Berggreen (Schultereckgelenk-Sprengung). Aufgrund der dünnen Personaldecke wurde Deniz Dogan, der Co-Trainer der U23, für die Bank reaktiviert.

Mit leichten Sorgenfalten trat auch Sascha Lewandowski die Reise nach Braunschweig an: Im Vergleich zum 3:2 gegen Duisburg musste er auf Leistner (Muskelfaserriss) verzichten. Außerdem nahm Fürstner auf der Bank Platz. Es begannen Parensen und Zejnullahu.

In einer intensiv geführten Partie ohne große Torraumszenen zeigten die Hausherren besonders in der Anfangsphase die besseren spielerischen Ansätze. Holtmann, der auf der linken Seite durch schnelle Vorstöße für Gefahr sorgte, stellte die Gäste immer wieder vor Herausforderungen. Entsprechend lief bei der Eintracht nahezu alles über links - so auch in der ersten guten Offensivszene, als Hochscheidts Querpass vor dem Tor keinen Abnehmer fand (6.).

Boland trifft per Kopf - Kessel vom Punkt

Nach 16 Minuten gingen die Braunschweiger nach einer Standardsituation in Führung: Zucks Freistoß segelte in den Strafraum, wo Boland den Ball zum 1:0 über die Linie köpfte. Die Eisernen, deren Umschaltspiel bei Ballgewinn über weite Strecken zu statisch wirkte, ließen zunächst eine Reaktion vermissen, profitieren dann aber von einem Fehler in der Eintracht-Hintermannschaft. Nachdem Schönfeld den Ball vertendelt hatte, holte Gikiewicz den durchgestarteten Brandy von den Beinen - Elfmeter für die Gäste. Kessel trat gegen seinen Ex-Verein an und verwandelte sicher zum Ausgleich.

Bis zur Pause fand das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt und verlor durch zahlreiche Fouls und Spielunterbrechungen an Unterhaltungswert. Ein Ausrutscher von Ofosu-Ayeh, der mit seinem Rückpass Gikiewicz in Bedrängnis brachte (37.), und auf der Gegenseite ein Konter über Hochscheidt und Zuck, den Baffo nicht verwerten konnte (38.), blieben somit die einzigen Highlights.

Braunschweigs Mirko Boland beim Torjubel
Grund zum Jubeln: Zwei Mal traf Mirko Boland gegen Union ins Schwarze.
© imagoZoomansicht

Union im zweiten Durchgang aktiver

Die Gäste kamen aktiver aus der Pause, erhöhten den Druck, blieben im Abschluss aber zu unpräzise. Besonders Wood hatte in dieser Phase einige gute Szenen. So köpfte der Berliner den Ball zunächst nach einem Daube-Freistoß knapp über das Tor (48.), anschließend tanzte er Reichel aus, zielte in Rücklage dann aber zu hoch (55.). Braunschweig kam kaum aus der eigenen Hälfte und zahlreiche Spielunterbrechungen nagten zusätzlich am Spielfluss.

So dümpelte das Geschehen vor sich hin - Berlin gelang es trotz mehr Spielanteilen nicht, wirklich Druck auszuüben und Braunschweig hatte das schnelle Tempospiel aus der ersten Hälfte nahezu komplett eingestellt. Zusätzlich litt der Spielfluss unter Fouls auf beiden Seiten. Somit sorgte letztlich ein Distanzschuss von Boland für die Entscheidung zugunsten der Eintracht. Nachdem Haas einen Versuch aus spitzem Winkel nur nach vorne abwehren konnte, nahm der Schütze zum 1:0 den Ball direkt. Von Daubes Rücken abgefälscht schlug das Leder unter der Latte zum 2:1 ein (79.).

In der Schlussphase wurde die Partie zwar noch hektisch, als Ofosu-Ayeh von Parensen getroffen im Sechzehner fiel, Schiedsrichter Stegemann aber nicht auf den Punkt zeigte. Doch da Braunschweig den Ball in den eigenen Reihen hielt und somit eine Schlussoffensive der Gäste verhinderte, blieb es beim zweiten Heimsieg der "Löwen".

Beide Teams haben während der Länderspielpause Zeit, sich auszukurieren. Für Braunschweig geht es am Freitag, den 16. Oktober (18.30 Uhr) in Paderborn weiter, Union Berlin empfängt einen Tag später (13 Uhr) St. Pauli.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
04.10.15
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Gikiewicz (3,5)    
Ofosu-Ayeh (3,5) , 
Baffo (3) , 
Reichel (3,5)    
Sauer (4) , 
Schönfeld (5)    
Boland (1)                
Zuck (4) - 
Khelifi (5)    
Hochscheidt (4) , 

Einwechslungen:
61. Pfitzner     für Schönfeld
61. J. Düker für Khelifi
81. Matuschyk für Boland

Trainer:
Lieberknecht
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (3,5) - 
Kessel (2)    
Puncec (3,5)    
Parensen (3) , 
Trimmel (4)    
Zejnullahu (4)    
Brandy (3) , 
Daube (4) , 
Kreilach (3)    
Skrzybski (3)    
Wood (2,5)    

Einwechslungen:
78. Redondo für Skrzybski
83. R. Korte für Trimmel
83. Quaner für Zejnullahu

Trainer:
Lewandowski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Boland (16., Kopfball, Zuck)
1:1
Kessel (27., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Brandy)
2:1
Boland (79., Linksschuss)
Gelbe Karten
Braunschweig:
Gikiewicz
(2. Gelbe Karte)
,
Boland
(1.)
,
Pfitzner
(2.)
Union:
Wood
(3. Gelbe Karte)
,
Puncec
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
04.10.2015 13:30 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
22590
Spielnote:  3
packender Kampf mit klaren spielerischen Vorteilen beim FC Union, der äußerst unglücklich verlor.
Chancenverhältnis:
2:7
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 3
souveräne Spielleitung, mit dem Schönheitsfehler, dass er beim Einsteigen Parensens gegen Ofosu-Ayeh (86.) Elfmeter hätte geben können.
Spieler des Spiels:
Mirko Boland
war die Triebfeder im Mittelfeld, wurde mit seinen beiden Toren zum Matchwinner für die Eintracht.