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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

2
:
1

Halbzeitstand
0:1
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.




60.
75.
90.











Przybylko und Hofmann vergeben Großchancen

Glücklicher Weilandt, trauriger Orban

In einem höchstintensiven Duell feierte Fürth gegen Lautern einen schmeichelhaften 2:1-Erfolg. Die Pfälzer erwischten gegen häufig ungeordnete und im ersten Durchgang offensivschwache Kleeblättler den besseren Start, versäumten es allerdings, nach früher Führung nachzulegen. Ein Abwehrfehler des FCK verhalf der SpVgg nach einer knappen Stunde wie aus dem Nichts zum Ausgleich. Danach blieben Hochkaräter hüben wie drüben ungenutzt, ehe die Franken das glücklichere Ende für sich verbuchten.

Niko Gießelmann (l.) vs. Karim Matmour
Duell auf der Außenbahn: Niko Gießelmann (l.) gegen Lauterns Karim Matmour.
© picture-allianceZoomansicht

Fürths Trainer Frank Kramer brachte im Vergleich zum 0:1 in Sandhausen Pledl für den verletzten Trinks (Sehneneinriss unterhalb des Knies).

Kaiserslautern Coach Kosta Runjaic tauschte gegenüber dem 1:0 gegen den FSV Frankfurt ebenfalls einmal Personal aus: Stöger startete für Gaus.

Temporeich und zweikampfintensiv gestaltete sich in Fürth die Anfangsviertelstunde, in der Lautern schnell andeutete, sich nicht verstecken zu wollen. Es mangelte zunächst auf beiden Seiten an Präzision, strukturierter war das Spiel des FCK.

Mit Folgen für die SpVgg, bei der überraschend Pledl rechts hinten agierte: Zimmer verschaffte sich rechts mit einer schönen Körpertäuschung Freiraum und spielte steil auf Matmour. Der Flügelflitzer legte von der Grundlinie zurück auf Ring, der im Zentrum aus neun Metern trocken ins linke Eck einschoss (11.).

Der FCK übernahm nach der Führung klar das Kommando. Die Gäste stürzten die Kleeblättler, deren Offensivspiel Stückwerk blieb und die immense Abwehrlücken offenbarten, immer wieder mit rasanten Attacken in große Nöte. Bis auf eine knifflige Abseitsentscheidung gegen den durchgebrochenen Przybylko (16.) sollte sich die SpVgg im ersten Durchgang dem Gästetor nicht gefährlich annähern.

Denn die Spielweise der Roten Teufel beeindruckte. Hinten kompromisslos und nach vorne immer wieder mit überfallartigen Umschaltspiel gegen nie die Ordnung findende Fürther. Einziges Manko der spiel- wie laufstarken Gäste in einer von großer Intensität geprägten und wegen vieler Fouls oft unterbrochenen Partie war deren mangelnde Präzision im letzten Drittel. Lediglich Matmour (26.) und Stöger (42.) zwangen Fürths Keeper Hesl trotz einer Vielzahl vielversprechender Angriffsaktionen zum Eingreifen.

Für den Gelb-Rot-gefährdeten Lauterer Kapitän Lakic kam mit Wiederanpfiff Hofmann. Es ging zunächst so weiter wie in Durchgang eins, dem FCK gehörten die Anfangsminuten mit Chancen durch Stöger (48.) und Karl (51.), jeweils geschuldet schwachem Abwehrverhalten der Kleeblättler.

Die Pfälzer hatten defensiv überhaupt nichts zu gelassen, ein Abwehrfehler aber sorgte wie aus dem Nichts für den Ausgleich: Nach einem weiten Pass nach halblinks schoss sich Orban den Ball bei seiner versuchten Rettungstat selbst gegen den Kopf. Optimale Vorlage für Stiepermann, der frei vor Sippel auftauchte und den Keeper mit einem schönen Lupfer überlistete (57.).

Der Gegentreffer hinterließ Wirkung beim FCK. Plötzlich boten sich den Franken, die viel früher attackierten und nun mehr Zweikämpfe gewannen, Räume. Wenige Minuten nach dem 1:1 wäre die Partie fast gekippt, hätte vielmehr kippen müssen: Pledl war rechts durch, flankte in die Mitte. Aber was machte Przybylko da? Aus drei Metern schoss der Stürmer den Ball am zweiten Pfosten am halbleeren Tor vorbei (61.).

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Die Partie stand nun auf des Messers Schneide. Fast hätte Sukalo die erneute Führung des FCK ermöglicht. Stöger krallte sich sein schlampiges Abspiel, und in der Mitte spitzelte Hofmann die Kugel aus sieben Metern Zentimeter rechts vorbei (70.).

Nach kurzer Verschnaufpause begann die Schlussphase, die die Entscheidung zugunsten der Kramer-Elf bringen sollte: Pledl flankte von rechts. Der eingewechselte Zulj deckte das Leder mit dem Körper ab und legte glücklich zurück auf Weilandt. Dessen Rechtsschuss fälschte Orban noch leicht ab, aus sieben Metern hätte der Ball aber wohl den Weg ins Tor auch so gefunden (82.).

Die Gäste versuchten noch einmal alles, warfen alles nach vorne. Aber Korcsmar blockte Karls Schuss (84.) und Hesl begrub Matmours Flachschuss unter sich (89.).

Am 7. Spieltag hat Fürth wieder ein Heimspiel. Die Kleeblättler empfangen am Dienstag (17.30 Uhr) den VfR Aalen, am Mittwoch (17.30 Uhr) spielt der FCK auf dem Betzenberg gegen Union Berlin.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (2,5)    
Pledl (3,5)    
Korcsmar (3,5) , 
B. Röcker (3) , 
Gießelmann (4) - 
Fürstner (3) , 
Sukalo (5)    
Weilandt (4)        
Stiepermann (2,5)            
Schröck (4) - 
K. Przybylko (4)    

Einwechslungen:
80. Zulj für K. Przybylko
80. Lam für Stiepermann
88. M. Caligiuri für Weilandt

Trainer:
Kramer
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (3) - 
J. Zimmer (2) , 
Orban (4,5) , 
Heintz (3) , 
Löwe (4)    
Karl (3,5)    
Ring (2,5)        
Matmour (3) , 
Demirbay (3,5)    
Stöger (2,5)    
Lakic (4)            

Einwechslungen:
46. P. Hofmann (4,5) für Lakic
71. Jenssen für Demirbay
86. Jacob für Löwe

Trainer:
Runjaic

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ring (11., Rechtsschuss, Matmour)
1:1
Stiepermann (57., Linksschuss)
2:1
Weilandt (82., Rechtsschuss, Zulj)
Gelbe Karten
Fürth:
Sukalo
(4. Gelbe Karte)
,
Pledl
(2.)
,
Stiepermann
(1.)
K'lautern:
Lakic
(1. Gelbe Karte)
,
Ring
(3.)
,
Karl
(2.)
,
Stöger
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
20.09.2014 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion am Laubenweg, Fürth
Zuschauer:
13015
Spielnote:  2
eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen, sehenswerten Kombinationen, Torraumszenen und Spannung bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
3:7
Eckenverhältnis:
3:7
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 4
ließ in der fordernden Partie lange zu viel laufen und eine klare Linie vermissen. Gelb für Ring (39.) war falsch.
Spieler des Spiels:
Jean Zimmer
ließ defensiv auf seiner Seite kaum etwas zu, kurbelte das Offensivspiel oft mit an und leitete das Führungstor exzellent ein.