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RB Leipzig

RB Leipzig

3
:
1

Halbzeitstand
2:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


RB LEIPZIG
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.





60.
75.
90.










Erstes Gegentor für den Aufsteiger ohne Folgen

Poulsen ist nicht zu bremsen

Leipzig krallt sich nach einem verdienten 3:1-Erfolg gegen Braunschweig oben fest. Die Zorniger-Elf startete gegen die Eintracht rasant und legte mit einem Doppelschlag im ersten Durchgang den Grundstein zum dritten Saisonsieg. Die Gäste zeigten nach schnellem Anschlusstor nach Wiederanpfiff mehr Präsenz. RB aber fing sich schnell, ließ keine echte Ausgleichschance zu und setzte in der Schlussphase den entscheidenden Konter.

Poulsen vs. Correia
Nicht einzufangen: Leipzigs Torschütze Yussuf Poulsen flankt vor Marcel Correia.
© picture-allianceZoomansicht

Leipzigs Cheftrainer Alexander Zorninger stellte seine Elf nach dem torlosenUnentschieden beim FSV Frankfurt auf einer Position um: Poulsen ersetzte Gelb-Rot-Sünder Fandrich.

Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht brachte im Vergleich zur 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum gleich vier Neue: Für Hedenstad, Dogan, R. Korte und Kruppke liefen Decarli, Kessel, Ryu und Bakenga auf, Ersterer und Letzterer feierten jeweils das Startelfdebüt.

"Vorne stören und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen", diese Devise gab Zorniger im Interview vor dem Spiel preis. Leipzig begann mit drei Spitzen und sorgte gleich für mächtig Wirbel. Frahn (3.) und Poulsen (5.) brachten die Eintracht-Defensive früh ins Schwitzen.

Auf der Gegenseite suchte Braunschweig sein Heil in schnellen Kontern: Ryu fehlte nach Nielsens Hereingabe in aussichtsreicher Position nur das Zielwasser (7.). Es war eine unterhaltsame und temporeiche Partie, die Eintracht versteckte sich keineswegs, den nächsten Akzent setzte aber wieder RB (Morys, 11.).

Beim Aufsteiger griffen die Rädchen insgesamt besser ineinander - mit doppelten Folgen für die Niedersachsen, die zunächst eine Lehrstunde in Sachen Umschaltspiel erhielten: Compper fing hinten den Ball ab und dann ging's mit Kimmich im Vollsprint Richtung gegnerisches Tor. Der Youngster nahm Poulsen mit, der glücklich "Ping-Pong" mit Decarli spielte und den aufspringenden Ball gekonnt über Gikiewicz ins Netz hob (19.).

Nur eine Minute später: Nach einer Kopfballverlängerung erreichte ein Pass aus dem Mittelfeld am rechten Flügel in nicht geahndeter Abseitsposition Morys, der stark in die Mitte flankte. Am zweiten Pfosten lauerte Frahn und drückte die Kugel aus drei Metern ein (20.).

Im weiteren Verlauf ließ die Zorniger-Elf defensiv gegen bemühte und immer wieder von Vrancic angetriebene Gäste zunächst nichts zu, versprühte mit schnellen Kontern weiterhin Gefahr, wenn auch die Präzision beim finalen Pass fehlte. Lieberknecht brachte für den taktisch überforderten Ryu, der zu wenig nach hinten arbeitete, Ademi (36.).

Zwei Stockfehler (Compper, Sebastian) sorgten kurz vor dem Kabinengang für Halbchancen der Niedersachsen (Bakenga, Ademi). Auf der Gegenseite hätte es nach Kessels Klammergriff gegen Poulsen Elfmeter geben und zur Pause nach Frahns unmittelbar folgender Kopfballchance auch 3:0 stehen können (44.).

Mit Hierländer für Compper begannen die Hausherren Abschnitt zwei. Es dauerte nicht lange, und schon war die Eintracht wieder im Spiel: Reichel hatte links zu viel Freiraum und nutzte dies zu einer genauen Hereingabe auf Nielsen, der im Zentrum per Rechtsschuss flach einnetzte (48.).

Der BTSV zeigte viel mehr Präsenz als in den ersten 45 Minuten, verhinderte so in der Folge zunächst einen geordneten Aufbau der Sachsen, die sich aber nach einer knappen Stunde wieder fingen. Gikiewicz und Theuerkauf standen bei einer Doppelchance von Poulsen und Frahn jeweils dem dritten Leipziger Treffer im Weg (58.).

Die Kontrahenten bewegten sich auf Augenhöhe. Es blieb spannend, jedoch sank im zweikampfbetonten zweiten Abschnitt das spielerische Niveau, es fehlte hüben wie drüben im Offensivspiel an Klarheit in den Aktionen.

Mit Kaiser für Morys veränderte Zorniger das System mit drei Spitzen auf ein 4-3-1-2 um. Lieberknecht suchte mit Pfitzner und später Kruppke nach frischem Wind im lauen Angriffsspiel, auf die echte Ausgleichschance aber wartete Braunschweig im insgesamt zerfahrenen zweiten Durchgang vergeblich.

RB dagegen setzte den entscheidenden Konter mit den Protagonisten Kimmich und Poulsen: Der rechte Mittelfeldmann spielte in den Lauf des startenden Dänen, der Gikiewicz gekonnt umkurvte und das Leder aus elf Metern ins Tor schob (86.).

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Am Sonntag (13.30 Uhr) reisen die Leipziger zu den "Eisernen" von Union Berlin. Bereits am Freitag (18.30 Uhr) empfängt der Bundesliga-Absteiger aus Braunschweig den Zweitliga-Aufsteiger Darmstadt 98.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Bellot (3) - 
Teigl (3,5) , 
Sebastian (2) , 
Compper (4,5)        
A. Jung (3) - 
Khedira (3) - 
Kimmich (2) , 
Demme (4) - 
Y. Poulsen (1,5)        
Frahn (2,5)            
Morys (3)    

Einwechslungen:
46. Hierländer (4) für Compper
72. D. Kaiser für Morys
87. Kalmar für Frahn

Trainer:
Zorniger
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Gikiewicz (3) - 
Kessel (4) , 
Decarli (3,5) , 
Correia (5)    
Reichel (4)        
Vrancic (4) , 
Theuerkauf (4)    
Boland (4,5)    
Ryu (5)    
Nielsen (3)    
Bakenga (4)        

Einwechslungen:
36. Ademi (3,5) für Ryu
75. Pfitzner     für Boland
80. Kruppke für Bakenga

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Y. Poulsen (19., Linksschuss, Kimmich)
2:0
Frahn (20., Rechtsschuss, Morys)
2:1
Nielsen (48., Rechtsschuss, Reichel)
3:1
Y. Poulsen (84., Linksschuss, Kimmich)
Gelbe Karten
Leipzig:
Compper
(1. Gelbe Karte)
Braunschweig:
Bakenga
(2. Gelbe Karte)
,
Reichel
(1.)
,
Correia
(1.)
,
Theuerkauf
(2.)
,
Pfitzner
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
13.09.2014 13:00 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
24949
Spielnote:  2
unterhaltsame und kurzweilige Partie mit Leipzig als verdientem Sieger.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
5:5
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 4
trübte die ansonsten sehr ansprechende Leistung durch einen gravierenden Fehler: Morys stand vor dem 2:0 deutlich im Abseits.
Spieler des Spiels:
Yussuf Poulsen
nicht nur wegen der zwei Tore der überragende Mann auf dem Platz, schnell und kopfballstark.

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