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Karlsruher SC

Karlsruher SC

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
1860 München

1860 München


KARLSRUHER SC
1860 MÜNCHEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.








Für beide Teams geht es in die Relegation

Torres hält den Traum am Leben

Karlsruhe darf auf die Bundesliga-Rückkehr hoffen, 1860 muss um den Klassenerhalt bangen: Mit einem 2:0 gegen die Löwen sicherten die Badener Relegationsplatz drei, während die Münchner auf Rang 16 abrutschten. Nach frühem Führungstor kontrollierte der KSC im ersten Durchgang das Geschehen. Harmlose Gäste suchten während der gesamten Partie vergeblich nach offensiver Inspiration, die Kauczinski-Elf dagegen nutzte eine der wenigen Chancen Mitte des zweiten Abschnitts zur Entscheidung.

Bülow bugsiert den Ball ins eigene Tor
Die Karlsruher Führung: Nach Kai Bülows vermeintlicher Rettungsaktion gegen Rouwen Hennings landete der Ball im eigenen Tor.
© Getty ImagesZoomansicht

Karlsruhes Trainer Markus Kauczinski war nach dem 2:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig zu zwei Umstellungen gezwungen: Für die gesperrten Yabo (Gelb) und Peitz (Gelb-Rot) rückten Krebs und Yamada ins Team.

Löwen-Coach Torsten Fröhling hatte im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg große Personalsorgen: Mit Vallori (Kreuzbandriss) sowie Kagelmacher und Rama (beide Gelbsperre) fehlte ein Trio, das durch Debütant Kovac, Bülow und Weigl ersetzt wurde. Des Weiteren verdrängte Okotie nach abgesessener Gelbsperre Rodri auf die Bank.

Im Wildpark drückte der KSC vom Anpfiff weg auf die Tube und drängte die Löwen in die Defensive. Es gab keine Entlastung für die Münchner, die mit einem Abwehrfehler die schnelle Führung der Badener ermöglichten: Bandowskis Fehlpass brachte Torres nach Steilpass von Krebs am rechten Flügel in Position. Seine Flanke wollte Bülow vor dem einschussbereiten Hennings klären, bugsierte das Leder aber ins eigene Netz - 1:0 (9.)!

Die Kauczinski-Schützlinge blieben zunächst am Drücker, versuchten es zumeist immer wieder über die rechte Angriffsseite, nahem aber insgesamt etwas Tempo aus der Partie. Die Gäste präsentierten sich in der Folge besser geordnet und ließen hinten nichts mehr anbrennen - offensiv allerdings blieb das Spiel der Münchner Stückwerk.

Die Badener kontrollierten die Partie, konnten aus der Defensive ruhig aufbauen, auch weil der Abstiegskandidat nur wenig Druck auf den ballführenden Akteur ausübte. Im Mittelfeld allerdings fehlte es dem KSC an Inspiration, und Hennings war in vorderster Front nahezu abgemeldet. Chancen? Lange keine. Ein Fernschuss von Bandowski für die Münchner (25.), dann folgte eine Viertelstunde Leerlauf.

Hennings, der sich immer wieder zurückfallen ließ, um am Spiel teilzunehmen, vergab dann das 2:0, als er nach einer Flanke von Torres freistehend aus fünf Metern über den Balken nickte (40.), so dass es mit der knappen Führung in die Kabine ging.

Die Giesinger, zur Pause auf den Relegationsplatz abgerutscht, verschoben sich mit Wiederanpfiff gegen abwartende Karlsruher ein Stück weiter nach vorne, strahlten aber nach wie vor kaum Gefahr aus. Fröhling reagierte, brachte Hain für Weigl (53.).

Eine großartige Veränderung des doch arg einfallslosen Angriffsspiels ergab sich trotz eines Abschlusses des Jokers (60.) nicht. Struktur hatte überhaupt in einem kampfbetonten Duell auf beiden Seiten jetzt Seltenheitswert. Auch beim technisch besseren KSC dauerte es eine Stunde, bis es wieder gefährlich wurde: Eicher lenkte einen Hennings-Freistoß um den Pfosten.

Im Gegensatz zu den Giesingern hatten die Badener wenigstens einen entscheidenden Offensiv-Pfeil im Köcher - und in der 69. Minute nahm Sieg des KSC konkrete Formen an: Yamada spielte quer auf Valentini, der durchsteckte auf Torres. Nach kurzem Antritt spitzelte der Flügelflitzer aus halbrechter Position die Kugel an Eicher vorbei ins rechte Eck - 2:0.

Nach wenigen Minuten platzte der direkte Aufstiegstraum der Hausherren, denn in Darmstadt traf Kempe nur wenig später zum 1:0, was Karlsruhe vom zweiten wieder auf den dritten Tabellenplatz zurückversetzte. Im Wildpark passierte nichts mehr, auch am Böllenfalltor blieb es beim 1:0, was Darmstadt den Aufstieg bescherte.

Auf den KSC wartet so die Relegation gegen den HSV (Hinspiel: 28. Mai in Hamburg, Rückspiel 1. Juni in Karlsruhe). 1860 tritt am 29. Mai in Kiel an und erwartet Holstein am 2. Juni vor heimischer Kulisse.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (3)    
Valentini (2) , 
Gordon (2,5) , 
Gulde (3) , 
Max (3) - 
Meffert (3) , 
G. Krebs (3) - 
Torres (2)    
Yamada (2,5)    
Nazarov (3,5)    
Hennings (2,5)    

Einwechslungen:
85. Micanski für Yamada
90. + 2 Stoll für Hennings

Trainer:
Kauczinski
1860 München
Aufstellung:
Eicher (3) - 
V. Kovac (3) , 
Bülow (5) , 
Schindler (4,5)    
Bandowski (5,5) - 
Weigl (5)    
D. Stahl (5) - 
Simon (4,5) , 
Adlung (5)    
Wittek (5)        
Okotie (5,5)    

Einwechslungen:
53. S. Hain (4)     für Weigl
68. Rodri für Okotie
72. M. Wolf für Wittek

Trainer:
Fröhling

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bülow (9., Eigentor, Rechtsschuss, Torres)
2:0
Torres (69., Rechtsschuss, Valentini)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Nazarov
(3. Gelbe Karte)
TSV 1860:
Wittek
(2. Gelbe Karte)
,
Adlung
(4.)
,
S. Hain
(1.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
+ 2 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
24.05.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
27771
Spielnote:  3
der KSC war vom Anpfiff an aggressiv und zudem spielerisch überlegen, die Löwen standen sofort sehr tief, wollten nur den Gegentreffer verhindern. Nach der frühen Führung herrschte totale Verunsicherung bei den Münchnern. Die Gäste waren völlig überfordert und trugen wenig zur Partie bei.
Chancenverhältnis:
8:1
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 1,5
absolut souverän, ließ in diesem wichtigen Spiel nie Unruhe und Hektik aufkommen, lediglich seine Assistenten standen ein-, zweimal etwas mit der Vorteilsregel auf Kriegsfuß.
Spieler des Spiels:
Manuel Torres
zusammen mit Valentini sehr agil auf der rechten Seite des KSC, bereitete das 1:0 vor, erzielte das 2:0 selbst.

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