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VfR Aalen

VfR Aalen

2
:
4

Halbzeitstand
1:2
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim


VFR AALEN
1. FC HEIDENHEIM
15.
30.
45.




60.
75.
90.











VfR verliert Ostalb-Derby mit 2:4

Heidenheim schießt Aalen in die 3. Liga

Der VfR Aalen hat nach der 2:4-Niederlage gegen den FC Heidenheim keine Chance mehr auf den Klassenerhalt! Obwohl die Ruthenbeck-Elf sowohl im ersten Durchgang als auch in der zweiten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft war und sich mehr Torchancen erspielte, musste der VfR seine sechste Heimniederlage hinnehmen. Der FCH zeigte sich effektiv in der Chancenverwertung und bleibt damit seit fünf Spielen ungeschlagen.

Nutzten ihre Chancen nicht: Die Aalener Collin Quaner (li.) und Dennis Chessa sind endgültig abgestiegen.
Nutzten ihre Chancen nicht: Die Aalener Collin Quaner (li.) und Dennis Chessa sind endgültig abgestiegen.
© imagoZoomansicht

Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck verzichtete im Vergleich zum 2:0-Sieg bei Fortuna Düsseldorf auf jegliche personelle Veränderungen.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt tauschte nach dem 3:0-Sieg gegen Greuther Fürth nur einmal Personal: Morabit stand anstelle von Titsch-Rivero von Beginn an auf dem Feld.

FCH trifft den Pfosten - Aalen schießt das Tor

"Wir müssen nicht drum herum reden. Ein Unentschieden bringt uns nichts, wir müssen gewinnen", gab Ruthenbeck vor dem brisanten Duell gegen Heidenheim unmissverständlich die Marschroute vor. Doch die erste Szene in der erstmals ausverkauften Scholz-Arena gehörte den in rot spielenden Gästen: Heise traf nach einem Freistoß nur den Pfosten (2.). Die anschließenden Minuten gehörten komplett dem FCH, der Aalen in die eigene Hälfte drängte. Umso überraschender, dass die Hausherren nach zwölf Minuten plötzlich in Führung gingen: Mit der ersten gefährlichen Aktion nickte Barth nach einer hohen Hereingabe von Steinhöfer zum 1:0 für den Abstiegskandidaten ein. Nach der Führung zeigte sich die Ruthenbeck-Elf mutiger und suchte des Öfteren den Weg in die Offensive, ließ dann aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen: Ademi scheiterte aus spitzem Winkel an Zimmermann (24.), drei Zeigerumdrehungen später stand der FCH-Schlussmann erneut im Fokus, als er zunächst von Ademi überlupft wurde. Kraus konnte den Torschussversuch jedoch in letzter Not noch klären.

Schnatterer und Niederlechner erwischen Aalen kalt

Die Heidenheimer fanden in dieser Phase der Begegnung kaum mehr zu ihrem Spiel und kamen nur noch nach Eckbällen vors Tor von Bernhardt. Auf der anderen Seite drängten die Gastgeber auf den zweiten Treffer, Quaner scheiterte am gut mitspielenden Zimmermann, der aus seinem Kasten eilte (34.). Kurz vor der Pause ließ der Druck Aalens dann etwas nach und Heidenheim nutzte die Gunst der Stunde: Schnatterer (39.) und Niederlechner nach schönem Alleingang (44.) drehten innerhalb von fünf Minuten die Partie und bestraften das legere Abwehrverhalten der Gastgeber. Aufgrund der mangelnden Chancenverwertung gingen die Aalener mit dem Rückstand in die Kabinen - und wären zu diesem Zeitpunkt in die 3. Liga abgestiegen.

Aalen machte das Spiel - Heidenheim die Tore

So turbulent die erste Hälfte zu Ende gegangen war, so kurios ging es im zweiten Durchgang los: Zunächst brachten die Aalener beim Tohuwabohu im Heidenheimer Strafraum den Ball nicht über die Linie (46.), zwei Minuten später klingelte es dann aber doch im Kasten von Zimmermann, als Ademi das Spielgerät über die Linie bugsierte. Die Hausherren bestimmten ähnlich wie über weite Strecken der ersten 45 Minuten das Geschehen und drängte auf den Führungstreffer - doch das Glück war nicht auf ihrer Seite: Mockenhaupts Kopfball klatschte gegen den Pfosten (53.). Während der VfR drückte und die Abwehrarbeit vernachlässigte, konzentrierte sich die Schmidt-Elf auf schnelle Gegenangriffe. Diese blieben zwar zunächst erfolglos - doch als Aalen wieder am Drücker war, ging Chessa im eigenen Strafraum ungeschickt in den Zweikampf - Leipertz verwandelte sicher vom Punkt (76.).

Der FCH bestrafte also erneut die mangelnde Chancenverwertung der Hausherren, die aber dennoch nicht aufsteckten. Ademi traf in der folgenden Drangphase des VfR den Pfosten (79.), ehe Bernhardt bei einem Rückpass zu zögerlich agierte und den Ball an Niederlechner verlor, der zum 4:2 ins verwaiste Tor einschob (86.). Der VfR Aalen hat somit keine Chancen mehr auf den Klassenerhalt und muss den bitteren Gang in die 3. Liga antreten.

Aalen gastiert nächsten Sonntag (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg. Heidenheim empfängt zeitgleich Erzgebirge Aue.

Tabellenrechner 3.Liga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfR Aalen
Aufstellung:
Bernhardt (4) - 
Mockenhaupt (3,5)    
Barth (3,5)    
Leandro (4)    
Chessa (4,5) - 
A. Hofmann (3)        
J. Gjasula (2,5)    
Steinhöfer (4) , 
Drexler (4)    
Quaner (4) , 
Ademi (3,5)    

Einwechslungen:
69. Ofosu-Ayeh für Mockenhaupt
80. Kaufmann für A. Hofmann
82. Klauß für Drexler

Trainer:
Ruthenbeck
1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Zimmermann (3) - 
Strauß (4) , 
Wittek (3,5) , 
K. Kraus (2,5) , 
Heise (4) - 
Göhlert    
Griesbeck (2,5)    
Leipertz (3)    
Schnatterer (3,5)            
Morabit (4) , 
Niederlechner (2)            

Einwechslungen:
22. Beermann (3) für Göhlert
87. Grimaldi für Schnatterer
90. Reinhardt für Griesbeck

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Barth (12., Kopfball, Steinhöfer)
1:1
Schnatterer (39., Linksschuss, Niederlechner)
1:2
Niederlechner (44., Linksschuss, Griesbeck)
2:2
Ademi (48., Rechtsschuss, Drexler)
2:3
Leipertz (76., Foulelfmeter, Linksschuss, Niederlechner)
2:4
Niederlechner (86., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Aalen:
A. Hofmann
(6. Gelbe Karte)
,
J. Gjasula
(2.)
Heidenheim:
Niederlechner
(6. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
17.05.2015 15:30 Uhr
Stadion:
Scholz-Arena, Aalen
Zuschauer:
14500 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
ein hart umkämpftes, aber faires Derby, in dem es lange hin und her ging. Am Ende waren die Gäste einfach kaltschnäuziger.
Chancenverhältnis:
9:8
Eckenverhältnis:
8:7
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 2,5
leitete die hitzige Partie souverän, pfiff unauffällig und lag auch beim Elfmeter gegen Chessa richtig.
Spieler des Spiels:
Florian Niederlechner
der unermüdliche Arbeiter war mit zwei Toren und zwei Assists maßgeblich am Auswärtssieg verantwortlich.

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