Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
RB Leipzig

RB Leipzig

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue


RB LEIPZIG
ERZGEBIRGE AUE
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Leipzigs Hoheneder stürzt auf den Kopf

Frahn kann's doch noch

Zum ersten Mal trafen zum Auftakt des 3. Spieltags in der 2. Liga Leipzig und Aue in diesem Sachsen-Derby aufeinander. Ausgangslage? Vorab klar pro RB, das stark in die Spielzeit gestartet war. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt. Die Rasenballsportler siegten aufgrund einer starken Anfangsphase verdient mit 1:0, auch wenn sich die Veilchen am Ende teuer verkauften und wahrlich Druck aufbauten. Doch den Gästen fehlte letztlich die zündende Idee, weswegen weiterhin null Punkte und der letzte Tabellenrang stehen.

Leipzigs Trainer Alexander Zorniger musste seine Startelf nach dem 2:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn auf einer Position umbauen: Ideengeber Kaiser (Oberschenkel-Probleme) wurde durch Fandrich ersetzt. Im Tor stand weiter der vom Übungsleiter gelobte Bellot ("Er hat die Chance genutzt") für den verletzten Coltorti (Aufbautraining nach Innenbandriss).

Aues Coach Falko Götz rotierte nach dem 1:0 im Pokal gegen Carl-Zeiss Jena gar viermal, verstärkte vor allem seinen Defensivverbund: Paulus, Vucur, Luksik und der stets viel arbeitende Löning kamen für Schulz, Fink, Kortzorg und Henri Anier von Beginn an aufs Feld. Götz hatte vor diesem ersten Sachsen-Derby außerdem einen "aufopferungsvollen Kampf" angekündigt, auch wenn die Rollen als klar empfunden wurden: "Wir spielen gegen den Krösus der Liga, was die Wirtschaftlichkeit angeht."

Der Kapitän findet die Lücke

Daniel Frahn (rechts) gegen René Klingbeil
Daniel Frahn zieht auf und erzielt wenig später sein erstes Tor für RB in dieser Spielzeit - Gegenspieler René Klingbeil kommt zu spät.
© picture allianceZoomansicht

Dieser "Krösus" legte auch direkt los, drängte den Gast von der ersten Sekunde an tief in die eigene Defensive. Symbolcharakter hatte dabei schon der Anstoß: Frahn und Poulsen führten diesen aus und sofort zogen sich alle (!) Veilchen zurück. Weil der aufgestellte Abwehrriegel aber zu Beginn noch einige Risse aufzeigte, hatte der Favorit schnell einige Vorstöße zu verbuchen. Alles gekrönt von dem 1:0, das bereits in Minute drei erfolgte: Novikovas schoss Jung an der Strafraumkante an den Kopf. Von dort prallte der Ball direkt zu Frahn, der Torwart Männel aus der Nahdistanz keine Chance ließ und damit seinen ersehnten ersten Saisontreffer für seine Farben feierte.

Bis zur Pause sah das Publikum zwar nur noch wenige Angriffe (vom FC Erzgebirge außerdem gar keinen einzigen in 45 Minuten), doch waren die Rasenballsportler stets das klar dominante Team. Das Spielgerät konnte den Auern bei Ballbesitz stets flugs stibitzt werden, es haperte alleine an den finalen Pässen, die teilweise von Kimmich, Fandrich und Co. zu ungenau kamen. Eine unglückliche wie bittere Aktion ereignete sich dann noch in der Schlussphase des ersten Durchgangs: Nach einem Freistoß von links hob Hoheneder im Strafraum ab, flog über Vucur hinweg und knallte mit dem Kopf voraus auf den Rasen. Der Innenverteidiger konnte nicht weitermachen, Neuzugang Compper (AC Florenz) kam so zu seinem Debüt für Leipzig.

Aue mit mehr Mut

Den zweiten Durchgang begann Aue direkt mit mehr Willen, endlich auch in der Offensive Feuer geben zu wollen. Doch beim Willen blieb es lange Zeit, da Leipzig sicher stand und der FC Erzgebirge außerdem reihenweise Anspielfehler produzierte. Kreative Ideen waren außerdem nicht im Offensivspiel der Veilchen zu sehen. Immerhin brachte Novikovas mal einen Freistoß in Richtung Tor - drüber (59.). Kurz darauf klärte dann der bis dato nicht geprüfte und deswegen "kalte" Torhüter Bellot mit dem Kopf aufmerksam vor Joker Henri Anier (60.).

Nach einer Pause, in der viel Mittelfeldgeplänkel vorherrschte, blies schließlich Aue zur finalen Offensive. RB zeigte sich von der Körpersprache der Gäste durchaus beeindruckt, kam selbst kaum noch im Angriff voran. Chancen? Verbuchte Joker Henri Anier gleich zwei! Zunächst mit einem zu schwachen Schuss, den Bellot hielt, dann zeigte der Neuzugang vom FC Motherwell Probleme bei der Ballannahme, konnte so nicht in Richtung Tor aufbrechen (72. und 74.). Die Veilchen machten auch in den letzten Minuten noch einmal richtig Druck, doch fehlte die Durchschlagskraft. Compper und Co. wussten das wilde Anrennen stets zu unterbinden, brachten das 1:0 letztlich über die Zeit.

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Nächsten Freitag (18.30 Uhr) reist Leipzig zum FSV Frankfurt, Aue empfängt am Samstag (13 Uhr) die Fortuna aus Düsseldorf.

Die Trikots der Zweitligisten 2014/15
Retro-Charme: Strukturiert und schnörkellos
Die Trikots der Zweitligisten 2014/15
Klassisch, strukturiert, schnörkellos - die Trikots 2014/15

Sehr reduziert und schnörkellos präsentieren sich die Zweitligisten in der Saison 2013/14. Klare Strukturen statt Schnörkel ist das große Motto. Doch auch die alljährlichen Eyecatcher bleiben nicht komplett aus: So setzt Fürth auf ein dreifarbiges Streifenmuster und Kaiserslautern auf grelle Farbverläufe. Alle 18 Trikots zum Durchklicken ...
© imago/ picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Bellot (3) - 
Teigl (2)    
Hoheneder (3)    
Sebastian (2)    
A. Jung (3) - 
Khedira (3) - 
Kimmich (2,5)    
Demme (2,5) - 
Fandrich (3)    
Y. Poulsen (3) , 
Frahn (2)        

Einwechslungen:
44. Compper (3) für Hoheneder
62. Thomalla für Fandrich
79. Kalmar für Kimmich

Trainer:
Zorniger
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3) - 
Klingbeil (3)        
Vucur (3)    
Paulus (3) , 
Miatke (3) - 
Diring (3) , 
Ivan Gonzalez (3,5) - 
Novikovas (4)        
Luksik (4)    
S. Okoronkwo (4)    

Einwechslungen:
57. Kortzorg (3) für Luksik
57. He. Anier (3,5) für S. Okoronkwo
70. Fa. Müller     für Novikovas

Trainer:
Götz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Frahn (3., Linksschuss, A. Jung)
Gelbe Karten
Leipzig:
Sebastian
(1. Gelbe Karte)
,
Teigl
(1.)
Aue:
Klingbeil
(1. Gelbe Karte)
,
Novikovas
(1.)
,
Vucur
(2.)
,
Fa. Müller
(1.)

- Anzeige -
Weise Weste
2. Bundesliga. Der Stand nach dem 10. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
9
5x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
9
4x
 
3.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
8
3x
 
4.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
9
3x
 
Burchert, Sascha
Burchert, Sascha
SpVgg Greuther Fürth
9
3x
+ 3 weitere
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
22.08.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
34273
Spielnote:  3,5
eine umkämpfte, aber sehr chancenarme Partie, die bis zum Abpfiff von der Spannung des knappen Spielstandes lebte.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
1:1
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
unaufgeregte Leistung, keine entscheidenden Fehler in einer überaus fairen Partie.
Spieler des Spiels:
Daniel Frahn
sorgte mit seinem eiskalt erzielten Tor für die Entscheidung, riesiges Laufpensum.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine