Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

2
:
2

Halbzeitstand
0:1
1860 München

1860 München


1. FC HEIDENHEIM
1860 MÜNCHEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.












Morabit erst eingewechselt, dann mit Gelb-Rot

Okotie trifft und vergibt den Dreier

In einem packenden Spiel hat sich der TSV 1860 München den ersten Punkt der Saison erkämpft. Beim 2:2 in Heidenheim wäre auch ein Sieg drin gewesen, doch ließ Zimmermann Okotie gleich zweimal verzweifeln. Erst hielt er den Strafstoß des Österreichers und in der Nachspielzeit dann dessen wuchtigen Kopfball. Heidenheim verschlief die erste Hälfte, wachte dann aber auf und war durch Schnatterer (Pfosten) dem Sieg ebenfalls ganz nah.

Heidenheim-Coach Frank Schmidt stellte seine Elf nach dem 2:1-Sieg im DFB-Pokal gegen Union Berlin auf drei Positionen um. Erwartungsgemäß rückte Zimmermann wieder für Sattelmaier zwischen die Pfosten, dazu ersetzten Göhlert und Mayer Kraus und Pokal-Torschütze Grimaldi (Knieprobleme). Auf der Gegenseite drehte 1860-Trainer Ricardo Moniz im Vergleich zum 2:1-Sieg - ebenfalls im Pokal - gegen Holstein Kiel nur einmal am Personalkarussell und ließ Bülow anstelle von Volz beginnen.

Rubin Okotie
So feiern die Münchner: Okotie dreht zum Jubeln ab, Assistgeber Steinhöfer kommt direkt mit in die Kurve.
© imagoZoomansicht

Die Löwen begannen selbstbewusst und spielfreudig, suchten immer wieder über die Außen Tomasov und Steinhöfer den Weg in den Strafraum. Die Viererkette der Gäste schob bis auf die Mittellinie vor und machte so den Raum für Heidenheimer Befreiungsversuche eng. Die wenigen Münchner Ballverluste waren nur der Startschuss für die immer wieder erfolgreiche Jagd nach dem Leder. Und für diese intensive Spielweise belohnte sich die Moniz-Truppe früh: Steinhöfer stapfte energisch in den Strafraum, seine Flanke prallte von Göhlert ab und Okotie vor die Füße, der sich aus kurzer Distanz nicht zweimal bitten ließ (13.).

Auch wenn der Drittligameister nach dem Gegentor zumindest etwas besser in die Partie kam, blieben die "Sechzger" die aktivere, weil aggressivere Mannschaft. Der FCH näherte sich durch Göhlerts Kopfball (18.) nach einer Ecke zwar einmal dem Ortega-Kasten, sonst spielten aber nur die Gäste. Wood verpasste bei einem Konter den richtigen Moment für das Anspiel (27.), Sanchez zielte aus der Distanz auf die Tribüne (29.). Zuvor hatte Frank Schmidt auf die Überforderung seiner Elf reagiert und Riese vom Feld genommen, Leipertz kam (25.).

Erst nach gut einer halben Stunde ließen die Blauen aus der Isarmetropole den FCH mehr zur Entfaltung kommen, auch weil Steinhöfer sich auf dem rechten Flügel eine Schaffenspause gönnte. Der Aufsteiger erarbeitete sich zunehmend Ballbesitz, allein den direkten Weg zum Tor fand er nicht. So waren Torchancen Mangelware. Halbzeit.

In dieser zog Schmidt seine zweite Wechseloption, ließ Mayer in der Kabine und setzte fortan auf Morabit. Und der fügte sich gleich prächtig ein: Mustergültig bediente er Schnatterer, doch der Kapitän zeigte in Mittelstürmerposition Nerven (50.).

Doch Heidenheim war nun am Drücker. Ähnlich wie die Gäste in Durchgang eins presste das Ostalb-Team mächtig, während bei den Löwen nicht mehr viel zusammenging. Als Leipertz Niederlechner auf die Reise schickte, schlug sich das auch in Zahlen nieder. Denn der Angreifer blieb vor Ortega cool und markierte den Ausgleich (52.). Einen Heise-Eck- und Griesbeck-Kopfball später führten die Hausherren plötzlich (55.)!

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Die Löwen erwachten aus ihrer Lethargie und besannen sich wieder auf ihre Stärke: Das technisch saubere Kombinationsspiel. Weil auch Heidenheim forsch angriff, entwickelte sich eine temporeiche und absolut sehenswerte Partie. Das nächste Highlight setzte Leonardo, der ein 40-Meter-Solo mit einem (leicht abgefälschten) Schuss in die rechte untere Ecke abschloss (66.) - 2:2!

Und nur 180 Sekunden später bot sich nach Morabits Trikotzupfer gegen Stark die große Chance, den Spieß erneut umzudrehen. Doch Zimmermann parierte Okoties Strafstoß (70.). Beide Teams hatten das Visier nun vollends offen, das Mittelfeld fand auf beiden Seiten kaum noch statt. Schnatterers Freistoß stand nur der Pfosten im Weg (77.).

In der Schlussphase schwand hüben wie drüben mit der Kraft auch die Passgenauigkeit. So blieb das Spiel enorm schnell, die zahlreichen Fehler bedingten weitere große Möglichkeiten (Beispiel: Janzer, 90.). In der Nachspielzeit sah Morabit noch die Ampelkarte, die Löwen konnten die Überzahl in den wenigen verbleibenden Sekunden beinahe nutzen. Okotie kam in der allerletzten Sekunde frei zum Kopfball scheiterte aber am überragenden Zimmermann (90. + 2).

Nächsten Sonntag empfängt 1860 München den SV Darmstadt (13.30 Uhr), Heidenheim gastiert bereits am Samstag (13 Uhr) in Karlsruhe.

Die Trikots der Zweitligisten 2014/15
Retro-Charme: Strukturiert und schnörkellos
Die Trikots der Zweitligisten 2014/15
Klassisch, strukturiert, schnörkellos - die Trikots 2014/15

Sehr reduziert und schnörkellos präsentieren sich die Zweitligisten in der Saison 2013/14. Klare Strukturen statt Schnörkel ist das große Motto. Doch auch die alljährlichen Eyecatcher bleiben nicht komplett aus: So setzt Fürth auf ein dreifarbiges Streifenmuster und Kaiserslautern auf grelle Farbverläufe. Alle 18 Trikots zum Durchklicken ...
© imago/ picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Zimmermann (2) - 
Strauß (4) , 
Göhlert (4) , 
Wittek (4) , 
Heise (2) - 
Griesbeck (2,5)    
Titsch Rivero (3,5) , 
Riese    
Schnatterer (3)        
Niederlechner (2)        
Mayer (4,5)    

Einwechslungen:
26. Leipertz (3) für Riese
46. Morabit (3,5)     für Mayer
83. Janzer für Schnatterer

Trainer:
Schmidt
1860 München
Aufstellung:
Ortega (3) - 
Kagelmacher (4) , 
Bülow (3)    
Schindler (4)    
Tomasov (3,5) - 
Sanchez (4)    
Bedia (3) - 
Steinhöfer (3) , 
Leonardo (2)    
Wood (3)    
Okotie (4)        

Einwechslungen:
55. Y. Stark (2,5) für Sanchez
67. Claasen für Bülow
83. Adlung für Wood

Trainer:
Moniz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Okotie (13., Rechtsschuss)
1:1
Niederlechner (51., Linksschuss, Leipertz)
2:1
Griesbeck (55., Kopfball, Heise)
2:2
Leonardo (66., Linksschuss)
Gelb-Rote Karten
Heidenheim:
Morabit
(90. + 1)
TSV 1860:
-
Gelbe Karten
Heidenheim:
Niederlechner
(1. Gelbe Karte)
TSV 1860:
Okotie
(1. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Zimmermann hält Foulelfmeter von Okotie (70.)

Spielinfo

Anstoß:
22.08.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Voith-Arena, Heidenheim
Zuschauer:
13000 (ausverkauft)
Spielnote:  2
nach schwachem Beginn sahen die Zuschauer eine spektakuläre, intensive Partie.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
8:5
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 3,5
hatte wenige strittige Szenen zu bewerten, lag beim Elfmeter richtig, bei einigen Freistoßentscheidungen allerdings auch daneben.
Spieler des Spiels:
Jan Zimmermann
hielt nicht nur den Elfmeter von Okotie, sondern sicherte fehlerfrei das Remis für Heidenheim.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine