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VfL Bochum

VfL Bochum

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


VFL BOCHUM
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.


60.
75.
90.








Packendes Duell ohne Sieger

Terodde trifft gegen den Ex-Klub

Ein packenden Montagabend-Fight lieferten sich Bochum und Union Berlin. In einem temporeichen und mit viel Leidenschaft geführten Spiel blieben viele Hochkaräter ungenutzt. Erst in der zweiten Hälfte sollten Tore fallen: Erst brach Brandy den Bann, dann glich ausgerechnet der Ex-Eiserne Terodde aus. Unter dem Strich musste sich der VfL aufgrund eines klaren Chancenplus über die Punkteteilung ärgern.

Mit offenem Visier in Richtung Strafraum

Yusuke Tasaka & Toni Leistner
Leidenschaftliches Duell: Bochums Yusuke Tasaka (l.) gegen Berlins Toni Leistner (r.).
© Getty ImagesZoomansicht

Bochums Trainer Peter Neururer vertraute auf seine siegreiche Elf vom 2:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart und nahm keinerlei Veränderungen vor. Union-Coach Norbert Düwel tauschte nach dem Pokal-Aus beim 1:2 in Heidenheim dreimal Personal: Haas, Kopplin und Dausch starteten für Amsif, Mattuschka (beide Bank) und Skrzybski (Erkältung).

Beide Mannschaften verzichteten auf eine Abtastphase mit viel Ballgeschiebe. Stattdessen ging es vom Abpfiff weg mit offenen Visier nach vorne. Sowohl der VfL als auch die Gäste aus Berlin suchten den schnellen und direkten Weg nach vorne. So entwickelte sich sofort eine packende Partie mit vielen Torchancen: Auf der einen Seite verzeichneten Simunek (2.) und Tasaka (7.) gute Möglichkeiten, auf der anderen Seite näherten sich Dausch (5.) und Jopek (12.) dem Tor an.

Harte Zweikämpfe, viele Meter, gute Chancen

Nach einer Viertelstunde hatten sich die beiden Mannschaften aufeinander eingestellt. Dadurch gab es weniger Räume auf dem Rasen und es wurden vermehrt auch Querpässe eingestreut. Temporeich und laufintensiv blieb die Begegnung trotzdem. Zudem würzten die 22 Akteure auf dem Rasen die Partie mit jeder Menge Leidenschaft in den Zweikämpfen. Jeder Zentimeter Rasen wurde aggressiv verteidigt - in den direkten Duellen staubte es trotz Dauerregen gewaltig.

Doch auch in den Strafräumen wurde es nicht langweilig. Beide Torhüter durften sich auszeichnen: Kopplin prüfte Luthe aus spitzem Winkel (25.). Kurz darauf nahm Jopek eine Schönheim-Flanke aus elf Metern direkt ab, doch wieder war der VfL-Kapitän mit einer spektakulären Parade zur Stelle (28.). Gegenüber war Tasaka nicht zu halten und bediente Terodde am rechten Fünfmetereck. Dessen Direktschuss entschärfte Union-Torwart Haas mit einem Blitz-Reflex (42.).

Brandy bricht den Bann

Baris Özbek, Simon Terodde & Toni Leistner
Voller Einsatz: Bochums Simon Terodde gegen Berlins Baris Özbek (l.) und Toni Leistner (r.).
© imagoZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel schienen sich beide Seiten im Mittelfeld zu neutralisieren. Doch dann hatte plötzlich Jopek eine geniale Idee und schickte den weit aufgerückten Schönheim mit einem Steilpass in den gegnerischen Strafraum. Der linke Innenverteidiger legte quer zum mitgelaufenen Brandy, der aufs nun halbleere Tor gekonnt einschob - 1:0 (49.)!

Diesen Nackenschlag verdaute der VfL schnell, suchte postwendend nach einer passenden Antwort und baute Druck auf. So kam es zu gleich drei vielversprechenden Kopfballchancen: Erst zielte Gregoritsch aus elf Metern knapp über den Querbalken (55.), dann scheiterte Simunek aus kurzer Distanz an einem bärenstarken Haas-Reflex (63.). Und auch Fabian, der eine Ecke nur haarscharf am rechten Winkel vorbeisetzte, blieb der Torjubel verwehrt (64.). Der Ausgleich war nun längst überfällig. Tasaka startete ein feines Solo, dribbelte sich an drei (!) Berlinern vorbei in den Strafraum und zog ab. Haas parierte zwar, doch war der Schlussmann beim eingesprungenen Nachschuss von Terodde machtlos - 1:1 (69.).

Bochum macht Dampf, belohnt sich aber nicht

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Nun spielte sich Bochum regelrecht in einen Rausch. Immer wieder ließ der Revierklub schnelle Angriffe anrollen. Vor allem Tasaka avancierte zum Taktgeber im Mittelfeld der Hausherren. So ließen auch weitere hochkarätige Möglichkeiten nicht lange auf sich warten: Nach einer Tasaka-Flanke stand der mittlerweile eingewechselte Terrazzino am zweiten Pfosten völlig blank, doch jagte der Joker das Spielgerät aus nur fünf Metern drüber (72.). Die Hauptstädter wackelten nun. Die wenigen frechen Konterangriffe, welche die Köpenicker noch zu Beginn des zweiten Durchgangs gesetzt hatten, kamen nun nicht mehr durch. So drängten die Hausherren vehement auf den Siegtreffer, wurden für ihren Einsatz schlussendlich aber nicht belohnt.

An diesem Sonntag (13.30 Uhr) muss Bochum bei Eintracht Braunschweig antreten. Union hat bereits am Freitag (18.30 Uhr) Heimrecht gegen den 1. FC Nürnberg.

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© imago/ picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (3,5)    
Celozzi (3,5) , 
Simunek (3) , 
Fabian (3,5) , 
Perthel (3) - 
Latza (3) , 
Losilla (3,5)    
Sestak (3) , 
Tasaka (2) , 
Gregoritsch (4)    
Terodde (2,5)    

Einwechslungen:
60. Terrazzino (4) für Gregoritsch

Trainer:
Neururer
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (2) - 
Puncec (3,5) , 
Leistner (3) , 
Schönheim (3) - 
Kreilach (3,5)    
Özbek (3)    
Kopplin (3,5)    
Trimmel (3,5)    
Jopek (3)    
Dausch (3)        
Brandy (3)    

Einwechslungen:
75. Köhler für Kopplin
82. Mattuschka für Dausch

Trainer:
Düwel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Brandy (49., Rechtsschuss, Schönheim)
1:1
Terodde (69., Rechtsschuss, Tasaka)
Gelbe Karten
Bochum:
Losilla
(1. Gelbe Karte)
Union:
Jopek
(2. Gelbe Karte)
,
Dausch
(1.)
,
Trimmel
(2.)
,
Özbek
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
25.08.2014 20:15 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
16307
Spielnote:  2
eine temporeiche und rassige Zweitligapartie im strömenden Regen, die die Bochumer in der Schlussphase noch für sich hätten entscheiden können.
Chancenverhältnis:
11:5
Eckenverhältnis:
7:3
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 5
ließ zu viele taktische Fouls zu, ohne die zwingend notwendige Gelbe Karte zu zeigen. Diskutierte stattdessen mit den Spielern nahezu jede seiner Entscheidungen und verweigerte dem VfL nach Foul von Trimmel an Latza einen klaren Elfmeter (83.).
Spieler des Spiels:
Yusuke Tasaka
kurbelte das Spiel der Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit immer wieder an und bereitete mit einem tollen Solo durch die Berliner Abwehr den verdienten 1:1-Ausgleich durch Terodde vor.

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