Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
FSV Frankfurt

FSV Frankfurt


1. FC NÜRNBERG
FSV FRANKFURT
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Klandt hält Pinolas Elfmeter

Ausgerechnet Balitsch schießt den Club ab

Der 1. FC Nürnberg steckt in der Krise. Gegen biedere Frankfurter setzte es die dritte Pflichtspielniederlage in Folge. Die Hessen feierten beim 1:0-Sieg in Franken derweil den ersten Dreier der Saison und ihren Neuzugang Hanno Balitsch, der gegen seinen Ex-Verein das Tor des Tages erzielte. Zuvor war Pinola mit seinem Elfmeter an FSV-Keeper Klandt gescheitert.

Hanno Balitsch
Schreit seine Freude raus: Hanno Balitsch brachte der Treffer gegen seinen Ex-Club sichtlich Genugtuung.
© picture allianceZoomansicht

Club-Coach Valerien Ismael wirbelte seine Startelf nach dem Pokalaus gegen den MSV Duisburg (0:1) kräftig durcheinander. Schäfer (Muskelhüllenriss) und Petrak (Muskelverhärtung) fielen verletzt aus, Angha, Ramirez sowie Evseev nahmen auf der Bank Platz. Dafür begannen Rakovsky, Koch, Gebhart, Bulthuis und Pachonik. Frankfurts Trainer Benno Möhlmann drehte im Vergleich zum Pokalerfolg (5:4 i.E) gegen die Sportfreunde Siegen dreimal am Personalkarussell. Huber und Schlicke fehlten verletzt, Yelen rotierte auf die Bank. Bitroff, Schembri und Neuzugang Balitsch, der erst vor wenigen Tagen vom FCN gekommen war, standen in der Startelf. Der ebenfalls frisch verpflichtete Dedic war zwar im Kader, sah aber zunächst von außen zu.

Der FCN begann feldüberlegen und schien nach den Rückschlägen der letzten Wochen erst einmal auf Ballbesitz und Sicherheit im Aufbau bedacht. Der FSV begann hingegen abwartend und auf Konter lauernd. Ein weiter Konrad-Ball beschwor so die erste Möglichkeit der Partie herauf, als Kapllani noch von Pinola geblockt wurde (7.).

Pinola nimmt das Geschenk nicht an

Als Gebhart dann seinen Mut zusammennahm und gegen zwei Mann ins Dribbling ging, wurde er von Innenverteidiger Balitsch wohl außerhalb der strafbaren Zone zu Fall gebracht. Schiedsrichter Dankert zeigte dennoch auf den Punkt, Pinola nahm das Geschenk aber nicht an und scheiterte an Klandt (10.). Der FCN tat sich gegen defensive Hessen schwer, Torchancen zu kreieren. Die linke Seite war die etwas aktivere. Bulthuis schob immer wieder mit an, offenbarte aber auch Schwächen bei seinen Hereingaben.

Der FSV rückte indes nicht von seiner zurückhaltenden Spielweise ab, Kontermöglichkeiten ergaben sich aber kaum (Ausnahme: Konrad, 15.). In der Folge hatten spielerische Glanzpunkte Seltenheitswert, die Partie flachte zusehends ab. Ein Tor konnte - wenn überhaupt - nur nach einem ruhenden Ball fallen. Und so kam es dann auch. Rakovsky tauchte unter einer Grifo-Ecke durch, Balitsch ließ sich die Chance nicht nehmen und nickte ungehindert ein (29.). Pachonik hatte zwar den Pfosten abgedeckt, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

Der Club reagierte sichtlich geschockt, wirkte im Spiel nach vorne mut- und konzeptlos. Einzig der agile Gebhart entfachte hin und wieder kleine Offensivfeuer. Frankfurt verwaltete den Vorsprung ohne große Mühe, profitierte dabei aber auch von Mlapas zu langem Zögern in aussichtsreicher Position (39.). Das Nürnberger Publikum begleitete seine Elf mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Halbzeitpause.

FCN wird schwungvoller

Abgesehen von zwei schwungvollen Frankfurter Anfangsminuten bot sich schnell wieder das gewohnte Bild aus Durchgang eins: der Club mit viel Ballbesitz, aber wenig Tempo. Frankfurt verteidigte diszipliniert im Kollektiv. Dann aber küsste Koch mit seiner vergebenen Chance (51.) die Gastgeber wach. Angetrieben von Schwungrad Gebhart ging es immer wieder über die rechte Seite. Sylvestr (56.), Koch (57.) und Pachonik (59.) brachten das Leder gefährlich in die Mitte, wo die Kollegen aber kein Kapital daraus schlagen konnten.

Benno Möhlmann reagierte auf die Schwächephase seiner Elf und brachte Neuzugang Dedic und Kauko für Kapllani und Schembri. Und damit drehte der Coach an den richtigen Stellschrauben, denn die Hessen kämpften sich fortan wieder besser in die Partie. Der Club sortierte sich für den Schlusspurt noch einmal neu: Ramirez kam über Links, Füllkrug und Pekhart durch die Mitte. Pachonik, Gebhart und Koch machten für das Trio Platz.

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Doch auch mit neuem Personal kam kein frischer Angriffswind mehr auf. Die langen Bälle des FCN konnten die Gäste mühelos verteidigen, einzig Füllkrug hatte nach einer Ecke noch eine gute Kopfballmöglichkeit (87.). Weil die Frankfurter es verstanden, das Spiel fern vom eigenen Tor zu halten, geriet der erste Dreier der Saison nicht mehr in Gefahr.

Nächsten Freitag (18.30 Uhr) gastiert Nürnberg bei Union Berlin, der FSV empfängt zur gleichen Zeit RB Leipzig.

Die Trikots der Zweitligisten 2014/15
Retro-Charme: Strukturiert und schnörkellos
Die Trikots der Zweitligisten 2014/15
Klassisch, strukturiert, schnörkellos - die Trikots 2014/15

Sehr reduziert und schnörkellos präsentieren sich die Zweitligisten in der Saison 2013/14. Klare Strukturen statt Schnörkel ist das große Motto. Doch auch die alljährlichen Eyecatcher bleiben nicht komplett aus: So setzt Fürth auf ein dreifarbiges Streifenmuster und Kaiserslautern auf grelle Farbverläufe. Alle 18 Trikots zum Durchklicken ...
© imago/ picture alliance

vorheriges Bild nächstes Bild
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (5) - 
Pachonik (4,5)    
Stark (3,5) , 
Pinola (5)        
Bulthuis (4) - 
Schöpf (4,5) , 
Mössmer (3) - 
R. Koch (5)    
Gebhart (3)    
Mlapa (5) , 

Einwechslungen:
63. Füllkrug für R. Koch
72. Ramirez für Pachonik
77. Pekhart für Gebhart

Trainer:
Ismael
FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (2) - 
Bittroff (4) , 
Balitsch (2,5)        
Beugelsdijk (3) , 
Epstein (4,5)    
Konrad (3)    
Roshi (5) , 
Kruska (4,5) , 
Grifo (4) , 
Schembri (4,5)    
Kapllani (5)    

Einwechslungen:
61. Dedic für Kapllani
63. Kauko für Schembri
73. Toski     für Epstein

Trainer:
Möhlmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Balitsch (29., Kopfball, Grifo)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Pinola
(2. Gelbe Karte)
FSV Frankfurt:
Balitsch
(1. Gelbe Karte)
,
Toski
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Klandt hält Foulelfmeter von Pinola (10.)
- Anzeige -
Weise Weste
2. Bundesliga. Der Stand nach dem 3. Spieltag
Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Fejzic, Jasmin
Fejzic, Jasmin
Eintracht Braunschweig
2
1x
 
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
2
1x
 
Hesl, Wolfgang
Hesl, Wolfgang
Arminia Bielefeld
2
1x
 
Männel, Martin
Männel, Martin
Erzgebirge Aue
2
1x
 
Megyeri, Balazs
Megyeri, Balazs
SpVgg Greuther Fürth
2
1x
+ 4 weitere
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
23.08.2014 13:00 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
26856
Spielnote:  5
Partie auf ganz schwachem fußballerischen Niveau, Spielzüge über mehrere Stationen waren eine Rarität.
Chancenverhältnis:
7:3
Eckenverhältnis:
15:6
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 3,5
hatte die äußerst faire Partie ordentlich im Griff. Beim Elfer fand aber, schwer zu erkennen, der erste Kontakt bei Balitschs Foul am Nürnberger Gebhart außerhalb des Strafraums statt - es hätte also keinen Elfer geben dürfen.
Spieler des Spiels:
Patric Klandt
hielt bei den wenigen Bällen, die gefährlich auf sein Tor kamen, reaktionsschnell die Null fest.