Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

1
:
1

Halbzeitstand
1:1
Karlsruher SC

Karlsruher SC


1. FC NÜRNBERG
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.



60.
75.
90.












Remis nützt vor allem der Aufstiegskonkurrenz

Polak und Blum treffen nur Aluminium

Nürnberg musste sich gegen Aufstiegsaspirant Karlsruhe mit einem 1:1 begnügen. Nach früher Führung zeigte sich der zweikampfstarke Club gegen optisch überlegene Badener defensiv meist stabil, hatte ein Chancenplus, passte aber einmal nicht auf und musste Sekunden vor dem Kabinengang den Ausgleich schlucken. Im zweiten Durchgang hatte der FCN insgesamt mehr vom Spiel und hätte sich für seine nach und nach immer zielstrebigere Vorstellung fast belohnt - der KSC kann sich über einen schmeichelhaften Punkt freuen.

Burgstaller vs. Krebs
Aktivposten beim Club, nicht nur wegen seines Tores: Guido Burgstaller, hier gegen Gaetan Krebs.
© imagoZoomansicht

Club-Coach René Weiler stellte im Vergleich zum 3:1 in Düsseldorf einmal um: Für Schöpf, dem der Schweizer eine schöpferische Pause gönnte, rückte Füllkrug ins Team.

Ebenfalls einen Personaltausch nahm KSC-Trainer Markus Kauczinski gegenüber dem 0:0 gegen den VfL Bochum vor: Valentini kehrte nach abgelaufener Gelbsperre für Klingmann auf die Rechtsverteidigerposition zurück.

Der Club erwischte einen Start nach Maß: Mlapa sicherte den Ball an der Mittellinie, passte flach zu Sylvestr. Der Angreifer steckte durch auf Burgstaller, der von halbrechts in den Strafraum eindrang und Vollath mit dem rechten Außenrist ins linke Eck das Nachsehen gab (4.).

Karlsruhe antwortete auf den frühen Rückstand mit ansprechendem Kombinationsfußball, suchte den Weg vor das gegnerische Tor mit vielen Ballstafetten. Nürnberg machte viele Meter, verschob sich gut und gewährte dem Gegner wenig Raum, hätte die Badener aber fast selbst wieder ins Spiel zurückgebracht, als Torres in Hovlands zu kurze Rückgabe spritzte, seinen Heber aber links vorbeisetzte (10.).

Die Gäste erarbeiteten sich eine optische Überlegenheit, gegen zweikampfstarke Franken aber keine weiteren Möglichkeiten. Das gefährlichere Team war fortan die Weiler-Elf: Burgstaller wurde von Valentini gerade noch abgeblockt (14.), und nach Pass des Torschützen war Sylvestr frei durch, aber in letzter Sekunde vom zurückgeeilten Yamada am Abschluss gehindert (25.).

Beim Club musste dann Mlapa angeschlagen raus, Schöpf kam (34.). Sylvestr hatte seine zweite gute Gelegenheit, schoss aber aus nicht geahndeter Abseitsposition über die Latte (40.). Die Badener, die ihrer spielerischen Linie treu blieben, hatten fast alle Angriffe über die rechte Seite gefahren, sich aber immer wieder festgebissen.

Einmal aber klappt es dann doch: Torres wurde von Yamada rechts freigespielt. Seine Flanke segelte an Rakovsky vorbei durch den Fünfer und über die orientierungslosen Celustka und Petrak hinweg. Hennings lauerte unbewacht am zweiten Pfosten, hatte die Zeit sich den Ball zurechtzulegen und ins linke Eck einzuschießen (45.).

Fast hätte es zu Beginn von Abschnitt zwei wieder geklappt mit einem Frühstart für den FCN, Vollath aber zeigte sich nach Sekunden gegen Stark auf dem Posten. Damit hatte es sich aber zunächst mit Tormöglichkeiten. Der technisch bessere Karlsruhe riss langsam aber sicher das Geschehen an sich, ließ den Ball unaufgeregt durch die eigenen Reihen laufen, die Franken hielten mit Einsatzfreude und Kampfkraft dagegen.

Mitte des zweiten Durchgangs wurde es etwas ruppiger, etliche Gelbe Karten waren die Folge, unter anderem die jeweils fünfte für Torres und später auch Schöpf. Abschnittsweise hatte der KSC etwas stärker gedrückt, aber nur durch Sallahis Freistoß etwas Gefahr ausgestrahlt (70.).

Nürnberg hatte offensiv wenig zustande gebracht, drehte die nächsten Minuten aber mächtig auf. Erst wurde Celustka in letzter Sekunde ausgebremst (71.) Die folgende Schöpf-Ecke klärte Max auf der Linie (72.), und ein fulminanter Knaller von Kapitän Polak aus 14 Metern prallte vom linken Pfosten ab (76.).

Die Hausherren hatten auch in der Schlussviertelstunde mehr zuzulegen, agierten weiter zielstrebiger. Und hatten den Sieg vor Augen, als der eingewechselte Blum erneut Aluminium traf: Sein Distanzschuss prallte nur an die Latte (89.) - es war die letzte Chance des Spiels.

Nürnberg erwartet am Freitagabend (18.30 Uhr) den 1. FC Heidenheim. Der Karlsruher SC empfängt am Montag darauf (20.15 Uhr) RasenBallsport Leipzig zum Flutlichtspiel.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (3) - 
Celustka (3,5) , 
Petrak (3) , 
Hovland (3) , 
Pinola (4,5)    
Stark (3,5) , 
Polak (2,5)        
G. Burgstaller (2)            
Füllkrug (4)    
Mlapa (4)    
Sylvestr (3,5)

Einwechslungen:
34. Schöpf (3,5)     für Mlapa
59. D. Blum (3) für Füllkrug
86. Kerk für G. Burgstaller

Trainer:
Weiler
Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (3,5) - 
Valentini (3,5)    
Gulde (3,5) , 
Mauersberger (3)    
Max (4) - 
Meffert (3,5) , 
Yabo (2,5)    
Torres (2,5)        
Yamada (2) , 
G. Krebs (3,5)    
Hennings (3)    

Einwechslungen:
67. Sallahi für G. Krebs
77. Peitz     für Yabo
88. Nazarov für Torres

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
G. Burgstaller (4., Rechtsschuss, Sylvestr)
1:1
Hennings (45., Linksschuss, Torres)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Polak
(4. Gelbe Karte)
,
G. Burgstaller
(1.)
,
Pinola
(6.)
,
Schöpf
(5., gesperrt)
Karlsruhe:
Valentini
(6. Gelbe Karte)
,
Torres
(5., gesperrt)
,
Peitz
(8.)

Spielinfo

Anstoß:
28.02.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
30458
Spielnote:  2
rasante, intensive und bis zum Ende spannende Partie, in der auch das spielerische Element nicht zu kurz kam.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 4
ohne große Fehler, aber mit unsicherer Spielleitung, hatte Glück, dass ihm die Partie in den letzten 20 Minuten nicht entglitt.
Spieler des Spiels:
Guido Burgstaller
äußerst präsent, beschäftigte die KSC-Abwehr permanent und war der Ausgangspunkt vieler gefährlicher Angriffe.