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Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98


ERZGEBIRGE AUE
SV DARMSTADT 98
15.
30.
45.





60.
75.
90.







Ex-Auer König legt Treffer des Tages auf

Gondorf lässt Darmstadt weiter träumen

Dank eines späten Treffers von Jerome Gondorf feierte der SV Darmstadt 98 seinen ersten Sieg im Jahr 2015. Durch den 1:0-Erfolg in Aue bleibt der Aufsteiger damit ein heißer Kandidat im Rennen um den Aufstieg. Der FC Erzgebirge musste dagegen den ersten Punktverlust im Kalenderjahr hinnehmen. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie boten die "Veilchen" abermals eine ordentliche Leistung, doch sie kamen nicht am starken SVD-Schlussmann Christian Mathenia vorbei.

Umkämpft: Darmstadts Marco Sailer (li.) im Kopfballduell mit FCE-Kapitän Michael Fink.
Umkämpft: Darmstadts Marco Sailer (li.) im Kopfballduell mit FCE-Kapitän Michael Fink.
© Picture AllianceZoomansicht

Aues Trainer Tomislav Stipic wechselte nach dem 3:2-Erfolg bei Fortuna Düsseldorf nicht und vertraute stattdessen derselben Anfangself.

Anders die Gästen aus Darmstadt. Coach Dirk Schuster tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen 1860 München auf drei Positionen: Jungwirth, Sailer und Sirigu rückten für Stark, Behrens und Ivana ins erste Glied.

Die "Lilien" agierten zu Beginn mutig. Defensiv stellten die Angreifer die Aue-Verteidiger früh zu und verhinderten damit einen geordneten Spielaufbau der Gastgeber. Offensiv spielten die Hessen frech nach vorne und hatten auch mehr Spielanteile. Die erste Großchance ging dennoch auf das Konto des FCE: Wood zündete links den Turbo und ermöglichte Mugosa damit eine Chance. Dessen Schuss wurde von Holland geblockt, ehe Mathenia Alibaz' Nachschuss sensationell parierte (12.).

Es blieb eine umkämpfte Partie im Erzgebirge. Die Gäste versuchten es dabei immer wieder über die Außenbahnen, speziell über den schnellen Heller, der Aues Rankovic häufiger vor Probleme stellte. Deshalb reagierte Coach Stipic schon vor der Pause und brachte Hertner für den an diesem Abend überforderten Rechtsverteidiger (37.). Zuvor hatten die Hausherren aber noch die zweite Riesenmöglichkeit zur Führung ungenutzt gelassen: Mathenia hielt einen Kopfball von Vucur aus kurzer Entfernung (32.).

Die Gäste aus Hessen, die in der ersten Hälfte ebenfalls einmal wechselten (Exslager für Balogun, 37.), spielten auch in der Schlussphase von Durchgang eins weiter engagiert nach vorne. Mehr als Halbchancen durch Gondorf und Heller (45.) sprangen aber nicht mehr heraus.

König darf an alter Wirkungsstätte ran und hat großen Anteil am Sieg

Die zweite Hälfte begann verhalten und war zudem für FCE-Angreifer Wood nach einem Zusammenprall mit Sulu frühzeitig beendet. Für den US-Amerikaner kam Kortzorg in die Partie (54.). Ansonsten passierte in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn nur wenig: SVD-Schlussmann Mathenia musst das ein oder andere Mal eingreifen und tat dies mit großer Souveränität.

Nach einer guten Stunde durfte König an seiner alten Wirkungsstätte ran. Der Ex-Auer ersetzte Stroh-Engel im Angriff (62.). Die Gastgeber erhöhten anschließend den Druck und spielten zielstrebiger nach vorne. Erst jagte Alibaz die Kugel mit viel Wucht über das Tor (64.), ehe Kortzorg aus spitzem Winkel das Ziel verfehlte (65.). Darmstadt zeigte sich dagegen nur noch selten in der Offensive. Heller zog noch ein, zwei Mal ein Tempodribbling an, doch diese waren nicht von Erfolg gekrönt.

Gondorf trifft spät - Miatke sieht Gelb-Rot

Erst in den Schlussminuten investierten die Hessen wieder mehr in die Offensive. Zunächst schien den Angriffen die letzte Entschlossenheit zu fehlen, ehe Exslager rechts auf Höhe der Grundlinie zur Flanke ansetzte. Diese legte König - in seiner einzig nennenswerten Aktion - am hinteren Pfosten ins Zentrum ab, wo Gondorf gegen drei Auer das Leder über die Linie drückte (83.). Fünf Minuten später musste dann auch noch Miatke mit Gelb-Rot vom Platz (88.). Doch aufgeben wollten die Gastgeber nicht. Mugosa vergab in der vierten Minute der Nachspielzeit per Freistoß die letzte Chance der Hausherren.

Die Stipic-Elf reist am Sonntag (13.30 Uhr) zum Kellerduell bei St. Pauli nach Hamburg. Bereits am kommenden Freitag (18.30 Uhr) ist Darmstadt gegen die Braunschweiger Eintracht gefordert.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3,5) - 
Rankovic (4,5)        
Vucur (3) , 
M. Fink (3,5)    
Miatke (4)    
Fandrich (4) , 
Schönfeld (3,5) - 
Alibaz (4)    
Fa. Müller (4) - 
Wood (2,5)    
Mugosa (4)

Einwechslungen:
37. Hertner (4) für Rankovic
54. Kortzorg (4,5) für Wood
84. Benatelli für Alibaz

Trainer:
Stipic
SV Darmstadt 98
Aufstellung:
Mathenia (2) - 
Balogun (4,5)    
Sulu (3)    
Bregerie (3) , 
Holland (3) - 
Gondorf (2,5)    
Jungwirth (3,5) - 
Sirigu (3,5) , 
Sailer (2,5)        
Heller (2) - 
Stroh-Engel (4,5)    

Einwechslungen:
37. Exslager (4)     für Balogun
62. König für Stroh-Engel
87. Behrens für Sailer

Trainer:
Schuster

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gondorf (83., Rechtsschuss, König)
Gelb-Rote Karten
Aue:
Miatke
(88.)
Darmstadt:
-
Gelbe Karten
Aue:
Rankovic
(1. Gelbe Karte)
Darmstadt:
Exslager
(2. Gelbe Karte)
,
Sailer
(3.)

2. Bundesliga. Der Stand nach dem 23. Spieltag

Pl. Torhüter Sp. Zu Null Spiele
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
22
10x
 
2.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
23
9x
 
3.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
23
7x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
22
6x
 
5.
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
23
6x
+ 2 weitere
Zur vollständigen Torhüter Rangliste

Spielinfo

Anstoß:
20.02.2015 18:30 Uhr
Stadion:
Sparkassen-Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
9000
Spielnote:  4
viele Zweikämpfe, mit zahlreichen Fouls; wenig Torraumszenen, wenig Spielfluss.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Langenhagen)   Note 3
hatte die kampfbetonte Partie gut im Griff, auch wenn der Pfiff nach Fouls manchmal etwas spät ertönte.
Spieler des Spiels:
Marcel Heller
nahezu alle Offensivaktionen liefen über ihn; weder Rankovic noch später Müller konnten den pfeilschnellen Außenspieler stellen.

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