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Karlsruher SC

Karlsruher SC

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Bochum

VfL Bochum


KARLSRUHER SC
VFL BOCHUM
15.
30.
45.

60.
75.
90.








Aluminiumtreffer hüben wie drüben - VfL bleibt Angstgegner

KSC bleibt gegen Bochum erneut ohne Sieg

In einem gutklassigen Duell zweier offensiv ausgerichteter Teams trennten sich Karlsruhe und Bochum mit einem gerechten Remis. Der KSC erwischte den besseren Start, der zweikampfstarke VfL aber befand sich nach einer Viertelstunde bis zur Pause mehr als auf Augenhöhe. Die vor dem Wechsel noch chancenreiche Partie verlor nach Wiederanpfiff an Qualität, die Westfalen beeindruckten aber mit einem weiterhin mutigem Auftritt. Bei ihrer Schlussoffensive war die Kauczinski-Elf dem Sieg am Ende allerdings näher.

Torres vs. Bastians
Wer hat den Durchblick? Manuel Torres (l.) und Felix Bastians im Kampf um den Ball.
© picture-allianceZoomansicht

KSC-Coach Markus Kauczinski musste nach dem 1:0-Auswärtserfolg in Heidenheim dreimal umstellen: Kapitän und Keeper Orlishausen (Hüftprellung), Gordon (Oberschenkelverletzung) und Valentini (Gelbsperre) fehlten allesamt. Dafür rückten Vollath (Startelfdebüt), Klingmann und Mauersberger in die Startelf. Des Weiteren verdrängte Krebs Sallahi auf die Bank.

Bochums Trainer Gertjan Verbeek setzte bis auf einen Personalwechsel - Cacutalua spielte für Fabian - auf dasselbe Personal, das den 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig eingefahren hatte.

Fast hätte es geklappt für den KSC mit einem Start nach Maß, und zweimal fehlten nach mustergültiger Vorbereitung Yamadas nur Nuancen: Erst knallte Torres das Leder nach traumhaftem Steilpass an die Querstange, dann setzte Krebs nach und den Diagonalpass des Japaners spitzelte Hennings knapp rechts vorbei (5.). Fünf Minuten später fast eine identische Aktion, diesmal aber suchte Torres am rechten Fünfereck Krebs mit einem Querpass, statt abzuziehen - und Bastians klärte. Zwischenzeitlich jedoch auch Glück für die Badener, als Gündiz nach Teroddes Zuspiel im Fünfer den Ball nicht Richtung Tor brachte (8.).

Es war also ein munterer Auftakt zweier offensiv ausgerichteter Teams, und munter ging es weiter. Wieder Bastians klärte Hennings' Pass auf Torres (13.). Die Führung der Westfalen wäre aber auch locker drin gewesen, als Vollath Losillas Kopfball an den Pfosten lenkte (16.) und Gündüz nach Konter knapp links vorbeischoss (18.).

Danach nahm sich die Partie eine erste Auszeit. Die Kauczinski-Elf tat sich schwer gegen zweikampfstarke Gäste, die zudem mit kluger Spielanlage beeindruckten. Eher zufällig kam Yamada zu einer Möglichkeit (29.), ehe ein Steilpass Terrazzino einen Hochkaräter bescherte: Aber nach Solo frei vor Vollath roch der Keeper beim Dribbling des Stürmers den Braten und klaute ihm den Ball vom Fuß (30.).

Ein gefährlicher Freistoß von Max (32.) leitete die letzte Phase vor dem Kabinengang ein. Aus dem Spiel heraus kam nichts mehr von den Badenern, von den insgesamt wacheren Bochumern schon: Latza vergab in der Nähe des Elfmeterpunkts die letzte gute Möglichkeit vor dem Seitenwechsel (40.).

Kauczinski brachte mit Wiederanpfiff Nazarov für Krebs. Besser aus den Startlöchern aber kam der VfL: Glück für Karlsruhe, dass Referee Kampka Guldes Handspiel am Fünfer nicht ahndete (47.) und Vollath bei Perthels Flachschuss einmal mehr Sieger blieb (50.).

Die Hausherren mühten sich, den längst verloren gegangenen Offensivfaden aus der Anfangsphase der Begegnung wieder aufzunehmen, was nur in Ansätzen gelang. Klarer, strukturierter agierte die Verbeek-Elf, die immer wieder die Außenbahnen in ihr Spiel einband - wieder parierte Vollath gegen Perthel (58.).

Auf der anderen Seite wühlte immer wieder Hennings, blieb aber ohne Glück. Das war aber Perthel hold, der kurz nach seiner Verwarnung gegen den Angreifer den Fuß drüberhielt (60.) und vom Unparteiischen unbehelligt blieb.

Langsam aber sicher machte sich Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Aktionen wurden ungenauer, Chancen rarer. Ein Sololauf Teroddes endete beim starken Vollath (67.), dessen Pendant Esser gleich bei der ersten Aktion des wie Peitz eingewechselten Micanski auch auf dem Posten war (77.).

Der KSC blies dann zur Schlussoffensive - und war dem Sieg näher. Aber Peitz (83.) und Hennings (84.) schossen knapp drüber bzw. vorbei und so wurde es nichts auch im achten Spiel in Folge nichts mit dem ersten Sieg der Badener gegen Bochum (0/2/6).

Die Elf von Trainer Kauczinski reist am Samstag (13 Uhr) nach Franken zum 1. FC Nürnberg. Bereits am Freitagabend (18.30 Uhr) empfangen die Bochumer den FSV Frankfurt.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (1,5) - 
Klingmann (4,5) , 
Gulde (3) , 
Mauersberger (3)    
Max (3,5) - 
Meffert (3,5) , 
Yabo (4)    
Torres (3,5)    
Yamada (2,5) , 
G. Krebs (4)    
Hennings (3,5)    

Einwechslungen:
46. Nazarov (3,5) für G. Krebs
68. Peitz     für Yabo
76. Micanski für Torres

Trainer:
Kauczinski
VfL Bochum
Aufstellung:
Esser (3) - 
Celozzi (3) , 
Cacutalua (3,5) , 
Bastians (2,5) , 
Perthel (4)    
Losilla (2,5)    
Gündüz (3) , 
Latza (3,5)        
Eisfeld (3) , 
Terrazzino (3,5) - 
Terodde (3,5)    

Einwechslungen:
76. Zahirovic     für Latza

Trainer:
Verbeek

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Hennings
(1. Gelbe Karte)
,
Peitz
(7.)
Bochum:
Latza
(7. Gelbe Karte)
,
Perthel
(8.)
,
Zahirovic
(1.)
,
Terodde
(3.)

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1.
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2.
Riemann, Manuel
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3.
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10
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Spielinfo

Anstoß:
21.02.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
11989
Spielnote:  2,5
ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für Bochum bis zur Pause. Anschließend packender Offensivfußball auf beiden Seiten mit vielen guten Gelegenheiten.
Chancenverhältnis:
8:7
Eckenverhältnis:
5:11
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 1,5
agierte unaufgeregt und unauffällig; durch großzügige Regelauslegung ließ er dem Spiel seinen Fluss.
Spieler des Spiels:
René Vollath
der Ersatzkeeper kam in der laufenden Runde erstmals zum Einsatz, reagierte im Eins-zu-eins und auf der Linie mehrmals glänzend. Strahlte viel Ruhe und Sicherheit aus.

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