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VfR Aalen

VfR Aalen

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


VFR AALEN
FC ST. PAULI
15.
30.
45.




60.
75.
90.








Aalen knackt St. Pauli mit Konterfußball

Daghfous belohnt einen starken Auftritt

Aalen hat den FC St. Pauli am Freitagabend mit einem hochverdienten 2:0 (1:0)-Sieg in die Schranken gewiesen. Der VfR überzeugte mit einer laufintensiven Leistung und knackte die Hamburger Defensive immer wieder mit blitzschnellem Konterfußball. Die Kiez-Kicker enttäuschten dagegen und offenbarten Mängel im Offensivspiel.

Drexler und Daghfous hebeln die Defensive aus

Nejmeddin Daghfous & Philipp Tschauner
Aalens Torschütze Nejmeddin Daghfous dreht jubelnd ab, St. Paulis Torwart Philipp Tschauner ist geschlagen.
© picture allianceZoomansicht

VfR-Trainer Stefan Ruthenbeck brachte nach dem 0:0 bei RB Leipzig Daghfous für Klauß (Bank) auf dem offensiven Flügel. Der Neue sollte sich um die offensiven Vorstöße des Ex-Aaleners Buballa kümmern. St. Paulis Coach Roland Vrabec nahm im Vergleich zum 1:1 gegen Ingolstadt zwei personelle Veränderungen vor: Zum einen begann der wieder genesene Rzatkowski (nach Fußprellung) für Bahn (nicht im Kader), zum anderen feierte der erst am Montag verpflichtete Budimir sein Kaltstart-Debüt im Sturm und verdrängte Verhoek (Bank) aus der Startelf.

Die Partie startete sofort mit viel Tempo und überraschend offensiv eingestellten Hausherren: Aalen setzte auf ein blitzschnelles Umschaltspiel und suchte in der Spitze immer wieder die schnellen Drexler und Daghfous mit langen Bällen oder steilen Flachpässen. Diese Taktik ging voll auf, denn die Hamburger waren zunächst ausschließlich mit dem Abwehren besagter Angriffe beschäftigt und konnten nur selten entlasten. Wirklich zwingend wurde zum ersten Mal Junglas, der Gäste-Torwart Tschauner von der Strafraumgrenze prüfte (11.). Kurz darauf machte es der VfR besser: Junglas eroberte den Ball dank eines aggressiven Pressings im Mittelfeld gegen Schachten, dann schickte Leandro den flinken Drexler sofort auf die Reise. Der Angreifer legte am linken Strafraumeck quer zum mitgelaufenen Daghfous, der aus etwa zehn Metern ins linke Eck traf (13.).

Aalen zelebriert Konterfußball, kein Durchkommen für St. Pauli

Der verdiente Führungstreffer gab den Hausherren merklich Auftrieb: Waren die Kiez-Kicker in Ballbesitz, zog sich Aalen kompakt in die eigene Hälfte zurück und schaltete nach Balleroberung immer wieder blitzschnell um. Selbst aus einfachen Befreiungsschlägen machten Aalens Angreifer gute Gegenangriffe: So ließen die Schwaben im Minutentakt Konter anrollen: Drexler (15., 17., 32.), Barth (24.) und Daghfous (30.) verzeichneten weitere Chancen. Nach einer halben Stunde führte der VfR die Torschussstatistik beeindruckend mit 10:1 an. St. Pauli wurde hingegen nur einmal wirklich gefährlich, als Budimir nach einem langen Ball von Schachten frei vor Fejzic auftauchte, doch der Torwart parierte mit einem Reflex (18.).

Bis zum Halbzeitpfiff überließ Aalen den Hamburgern etwas mehr Spielanteile und konzentrierte sich fast ausschließlich aufs Kontern. Die Kiez-Kicker brachten nach vorne aber dennoch kaum etwas zu Stande. Es fehlte an Ideengebern im Mittelfeld. Weder Rzatkowski noch Buchtmann, Kalla oder Görlitz banden die Stürmer Budimir und Nöthe gefährlich ins Spiel ein. Während sich die Gäste also die Zähne ausbissen, verzeichneten Leandro (42.) und Ofosu-Ayeh (44.) weitere Möglichkeiten. Mit einem hochverdienten 1:0 ging es in die Pause.

Torhüter zeichnen sich aus - Junglas legt nach

Dominik Drexler & Sören Gonther
Aktivposten: Aalens Dominik Drexler (l.) im Kopfballduell mit St. Paulis Sören Gonther.
© imagoZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel war die Partie nicht mehr ganz so temporeich. Vrabec brachte zwar Daube für den unauffälligen Görlitz (46.), doch konnte auch sein Joker keinerlei positiven Einfluss auf das Spiel der Gäste nehmen. Der VfR verteidigte weiterhin kompakt und saugte sämtliche Angriffsversuche der Hanseaten zuverlässig ab. Im Vorwärtsgang dosierten die Hausherren ihre Kräfte, kamen zwar seltener, dafür aber nach wie vor gefährlich vors Tor. Tschauner musste einmal mehr sein ganzes Können aufbieten, als ihn Drexler und Hofmann bei einer Doppelchance (60.) und kurz darauf auch Dagfous aus spitzem Winkel prüften (62.).

Bei St. Pauli fehlte es nach wie vor an Kreativität und Durchschlagskraft. Nur ein einziges Mal kamen die Hamburger - eher glücklich - durch, als Rzatkowski mit einer Mischung aus Flanke und Torschuss Budimir fand, doch dessen Kopfball aus kurzer Distanz wurde spektakulär von Fejzic entschärft (66). Als Knotenlöser wirkte diese Aktion allerdings nicht, stattdessen legte der VfR den mittlerweile hochverdienten zweiten Treffer nach: Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte von Mössmer brach Junglas über den linken Flügel durch, zog dann nach innen und schoss. Dabei traf er die Schulter von Gonther, von der aus die Kugel unhaltbar ins Tor abgefälscht wurde (70.).

Zerfahrene Schlussphase

Tabellenrechner 2.Bundesliga

In der Schlussphase wurde die Partie aufgrund vieler Wechsel und kleinerer Verletzungsunterbrechungen etwas zerfahren. Die Hamburger hatten sich zwar noch nicht aufgegeben, doch agierten die Norddeutschen nach wie vor zu fehlerbelastet im gegnerischen Drittel. Dagegen ließ der VfR nicht locker und hielt weiterhin voll dagegen. So neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken im Mittelfeld, sodass sich am Resultat nichts mehr änderte.

Beide Mannschaften sind zunächst im DFB-Pokal gefordert: Aalen ist nächste Woche Sonntag (14.30 Uhr) beim Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden gefordert, St. Pauli tags zuvor (15.30 Uhr) beim Oberligisten Optik Rathenow. In der Liga geht es für den VfR erst wieder am 24. August (13.30 Uhr) in Darmstadt weiter. Die Kiez-Kicker haben am 22. August (18.30 Uhr) Heimrecht gegen Sandhausen.

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© imago/ picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (2,5) - 
Ofosu-Ayeh (2) , 
Barth (3) , 
Hainault (3) , 
Feick (3,5)    
Mössmer (2) - 
A. Hofmann (2,5) , 
Leandro (3,5)        
Daghfous (1,5)        
Junglas (3)            

Einwechslungen:
74. Klauß für Junglas
81. Quaner für Daghfous
88. Mockenhaupt für Leandro

Trainer:
Ruthenbeck
FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (2,5) - 
Schachten (5)    
L. Sobiech (4)    
Gonther (4)    
Buballa (5,5) - 
Kalla (5) , 
Buchtmann (5) - 
M. Görlitz (5,5)    
Rzatkowski (5)    
Budimir (5) , 
Nöthe (4)    

Einwechslungen:
46. Daube (4) für M. Görlitz
72. Thy für Rzatkowski
78. Verhoek für Nöthe

Trainer:
Vrabec

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Daghfous (13., Rechtsschuss, Drexler)
2:0
Junglas (70., Rechtsschuss, Mössmer)
Gelbe Karten
Aalen:
Junglas
(1. Gelbe Karte)
,
Feick
(1.)
St. Pauli:
L. Sobiech
(1. Gelbe Karte)
,
Schachten
(2.)

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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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1. FC Kaiserslautern
11
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2.
Müller, Kevin
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1. FC Heidenheim
14
7x
 
3.
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
14
6x
 
4.
Tschauner, Philipp
Tschauner, Philipp
Hannover 96
13
5x
 
5.
Wulnikowski, Robert
Wulnikowski, Robert
Würzburger Kickers
14
5x
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Spielinfo

Anstoß:
08.08.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Scholz-Arena, Aalen
Zuschauer:
9583
Spielnote:  3
ein intensives und schnelles Zweitligaspiel - allerdings nur seitens des VfR.
Chancenverhältnis:
11:5
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 2,5
unauffällige Spielleitung ohne maßgebliche Fehler.
Spieler des Spiels:
Nejmeddin Daghfous
sehr hohes Laufpensum, stets anspielbar, sorgte als Vorlagengeber für viel Gefahr, erzielte zudem das 1:0 selbst.

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