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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


1. FC NÜRNBERG
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Schröck sieht Gelb-Rot - Fürth seit 456 Minuten ohne Tor

Keine Tore im Frankenderby

Zum Jahresabschluss trafen sich Nürnberg und Fürth zum traditionsreichen Frankenderby. Entsprechend hitzig ging es auch in den Zweikämpfen zu, allerdings blieben deshalb auch spielerische Höhepunkte auf der Strecke. Torraumszenen gab es nur vereinzelt zu sehen. Auch die Ampelkarte für Schröck konnte das Derby nicht mehr beleben.

Nervöser Beginn mit vielen Zweikämpfen

Wolfgang Hesl & Jakub Sylvestr
Knapp verpasst: Fürths Torwart Wolfgang Hesl (l.) ist einen Wimpernschlag vor Nürnbergs Angreifer Jakub Sylvestr am Ball.
© picture allianceZoomansicht

Nürnbergs Trainer René Weiler vertraute der Startelf, die zuletzt mit 1:0 in Aue gewann und nahm keine personellen Veränderungen vor. Fürths Coach Frank Kramer reagierte auf das 0:0 gegen Bochum mit einer Personalrochade: Przybylko verdrängte Lam auf die Bank.

Das Frankenderby wurde von beiden Seiten nervös angegangen. Spielerisch gelang zunächst nichts, stattdessen sahen die 47.501 Zuschauer im Grundig-Stadion unzählige Zweikämpfe im Mittelfeld. Durch viele kleine Foul-Unterbrechungen war die hitzige Begegnung sehr zerfahren. Spielfluss kam kaum auf.

Nürnberg dreht auf, trifft aber nicht

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Als erstes übernahm dann der Club die Initiative. Anfangs operierte der FCN noch mit langen Bällen, stellte dann aber rasch auf schnelle Angriffe über die Flügel um. Die Defensive der SpVgg wackelte in dieser Phase verdächtig und kam nur schwer in die Zweikämpfe im eigenen Spieldrittel. Folglich verbuchte Nürnberg erste gute Chancen durch Schöpf (9., 29.) und Sylvestr (17.). Eine halbe Stunde lang waren die Hausherren die bessere Mannschaft, verpassten es aber, dieses Engagement in Tore umzumünzen.

Erst nach einer halben Stunde taute dann auch Fürth so langsam auf. Die Kleeblättler schüttelten die anfängliche Nervosität immer mehr ab, hielten nun besser dagegen und wagten sich selbst nach vorne. Zwar fehlte in der Vorwärtsbewegung noch eine klare Struktur, doch zumindest näherten sich Zulj (36., 43.), Wurtz (37.) und Stiepermann (45.+2) mit ersten Möglichkeiten dem gegnerischen Gehäuse an. Torlos ging es in die Pause.

Schröck sieht Gelb-Rot

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Frankenderby spielerische Magerkost. Allerdings erwies Schröck seiner Mannschaft einen Bärendienst: Der bereits Gelb-vorbelastete Rechtsverteidiger hielt unnötig gegen Füllkrug die Sohle drüber und kassierte die Ampelkarte (52.). Die SpVgg war nun in Unterzahl, sodass Kramer reagierte und mit Korcsmar einen Innenverteidiger aufs Feld schickte (56.). Taktisch igelte sich das Kleeblatt nun mit zwei kompakt stehenden Viererketten vor dem eigenen Strafraum ein.

Der Club war in der Folge zwar spielbestimmend, viel fiel dem FCN aber nicht ein, um dieses Bollwerk zu überwinden. Fürth entschied die entscheidenden Zweikämpfe nun für sich und startete hin und wieder einen Konterangriff (65., 71.). Nürnberg verfing sich dagegen reihenweise im engmaschigen Abwehrnetz der Gäste. Gefährlich wurde es lange nicht.

Club wird ungeduldig - Kleeblatt steht sicher

Marco Stiepermann & Alessandro Schöpf
Zweikampfbetont: Fürths Marco Stiepermann (l.) gegen Nürnbergs Alessandro Schöpf.
© picture allianceZoomansicht

Mit fortschreitender Spieldauer wurde Nürnberg immer ungeduldiger und ließ sich zu zahlreichen Offensivfouls hinreißen. Fürth verteidigte clever und kompromisslos. Hinten brannte bei der SpVgg nichts mehr an. Stattdessen setzte das Kleeblatt sogar vorne noch Nadelstiche: Przybylko (82.) und der eingewechselte Davies (89.) hatten den "Lucky Punch" auf dem Fuß, zielten aber zu unpräzise. Es blieb bei der torlosen Nullnummer.

Damit verabschieden sich beide Mannschaften in die Winterpause. Im neuen Jahr startet Nürnberg mit einem Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt (So., 8. Februar, 13.30 Uhr). Fürth empfängt schon am Freitag (18.30 Uhr) den Herbstmeister FC Ingolstadt.

2. Bundesliga, 2014/15, 19. Spieltag
1. FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth 0:0
1. FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth 0:0
Im Gespräch

Fürths Trainer Frank Kramer unterhält sich vorab mit seinem Gegenüber René Weiler.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (3,5) - 
Celustka (3,5) , 
Mössmer (3) , 
Hovland (2,5) , 
Pinola (3)    
Polak (3,5)        
Petrak (4) - 
R. Koch (5)    
Schöpf (3)        
Füllkrug (3,5) - 

Einwechslungen:
60. Dittgen (5) für R. Koch
88. Candeias für Schöpf

Trainer:
Weiler
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (3)    
Schröck (5)    
M. Caligiuri (3,5) , 
B. Röcker (2) , 
Gießelmann (3,5) - 
Fürstner (3) - 
Stiepermann (3,5)    
Weilandt (5)    
Zulj (4,5)    
Wurtz (4)    

Einwechslungen:
56. Korcsmar (3) für Zulj
87. Davies für Wurtz
90. + 4 Pledl für Weilandt

Trainer:
Kramer

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelb-Rote Karten
Nürnberg:
-
Fürth:
Schröck
(52.)

Gelbe Karten
Nürnberg:
Pinola
(4. Gelbe Karte)
,
Polak
(2.)
,
Schöpf
(3.)
Fürth:
Stiepermann
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
20.12.2014 13:00 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
47501
Spielnote:  3,5
nach dank des FCN rasanten ersten 30 Minuten wurde die zweikampfintensive Partie mehr und mehr von Taktik bestimmt, das Remis am Ende leistungsgerecht.
Chancenverhältnis:
3:3
Eckenverhältnis:
6:3
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
hatte das umkämpfte Derby jederzeit im Griff, nur mit wenigen, nicht entscheidenden Fehlern beim Bewerten von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Benedikt Röcker
extrem zweikampfstark, an ihm gab es so gut wie kein Vorbeikommen.