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VfL Bochum

VfL Bochum

3
:
3

Halbzeitstand
1:2
FC St. Pauli

FC St. Pauli


VFL BOCHUM
FC ST. PAULI
15.
30.
45.





60.
75.
90.













Torwartwechsel: Himmelmann ersetzt Tschauner

3:3! Drei Führungen reichen St. Pauli nicht

Ein Spiel wie ein Pokalfight: Dreimal führte der FC St. Pauli in einem spannenden und teilweise mitreißenden Spiel beim VfL Bochum, doch die Neururer-Elf egalisierte jeweils, so dass am Ende ein 3:3 heraussprang. St. Pauli machte besonders im Angriff vieles richtig, doch in der Defensive sollte auch der Torwartwechsel von Tschauner zu Himmelmann nicht die erhoffte Sicherheit bringen.

Himmelmann ersetzt Tschauner im Tor von St. Pauli

Der Auftakt zu einem spektakulären Spiel: St. Paulis John Verhoek (li.) dreht jubelnd ab.
Der Auftakt zu einem spektakulären Spiel: St. Paulis John Verhoek (li.) dreht jubelnd ab.
© ImagoZoomansicht

VfL-Trainer Peter Neururer nahm einen personellen Wechsel gegenüber der 0:3-Niederlage beim FC Ingolstadt vor: Gündüz spielte für Terrazzino, der erst einmal draußen saß.

St. Paulis Coach Thomas Meggle nahm im Vergleich zur 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern fünf Startelf-Änderungen vor: Stammkeeper Tschauner saß nur auf der Bank, Himmelmann bekam eine Chance von Beginn an. Zudem starteten Ziereis, Daube, Maier und Verhoek anstelle von Görlitz, Alushi (beide verletzungsbedingt nicht im Kader) Bahn und Thy (beide Bank).

Meggles Hereinnahme von Himmelmann sollte sich umgehend bezahlt machen, denn der Keeper hielt bereits nach vier Minuten im Eins-gegen-eins gegen Terodde stark. Zwei Zeigerumdrehungen später hatten die Gäste Glück, als Sobiech im Strafraum Sestak mit dem Ellenbogen im Gesicht erwischte, die Pfeife von Schiedsrichter Jablonski aber stumm blieb (6.). St. Paulis erstes Ausrufezeichen kam nach neun Minuten, als Schachten nach einer Ecke per Kopfball aber nur den Außenpfosten touchierte.

Drei Tore binnen sieben Minuten

Fortan entwickelte sich ein flottes Spiel ohne großes Mittelfeldgeplänkel, doch Torchancen blieben vorerst aus. Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie wieder Fahrt auf, dann aber richtig mit drei Treffern binnen sieben Minuten. Den Auftakt machte Verhoek, der vom Strafraum mit links zum 1:0 für St. Pauli traf (33.). Lange hatte die Führung aber nicht Bestand, denn auf der Gegenseite sprang eine Terodde-Hereingabe unglücklich von Ziereis' Oberschenkel ins Netz (38.).

Doch St. Pauli zeigte sich unbeeindruckt und hatte prompt die Antwort parat: Maier steckte auf Daube in den Strafraum durch, der humorlos hoch ins kurze Eck vollendete (40.). Nur zwei Minuten später tauchte in identischer Position Schachten vor Luthe auf, doch diesmal war der Schlussmann Endstation (43.), so dass es mit 2:1 für die Meggle-Elf in die Kabinen ging.

Sestak nickt ein - Maier ist eiskalt

Nach der Pause bot sich Maier die Gelegenheit auf das dritte Tor, doch auch er scheiterte aus spitzem Winkel am gut reagierenden Luthe (49.). Doch dann ließen die Gäste ein paar Minuten nach, was der VfL prompt bestrafte: Celozzi wurde bei seiner Flanke nicht behelligt, in der Mitte stand Sobiech zu weit von Sestak weg - Bochums Angreifer nickte zum Ausgleich ein (58.).

Der Gegentreffer weckte die Norddeutschen auf, die ihrerseits wieder ihr Heil in der Offensive suchten und giftiger drauf- und zum dritten Mal in Front gingen: Verhoek bediente Maier, der diesmal vor Luthe eiskalt vollendete (69.).

Fortan machte es die Meggle-Elf besser, zog sich diesmal nicht weit zurück sondern ging vorne weiter drauf - aber in der Defensive stimmte es einmal mehr nicht. Der eingewechselte Weis tauchte nach direkter Ablage von Terodde frei vor Himmelmann auf und tunnelte diesen - 3:3 (81.)! Auch nach diesem Treffer ging es weiter auf und ab, beide Teams begnügten sich nicht mit dem Punkt, sondern suchen den Dreier.

Sestak rettet per "Fußparade"

Erst verpasste Terodde in der 87. Minute eine flache Hereingabe im Fünfmeterraum knapp, ehe das letzte Wort wieder die Gäste hatten. Luthe faustete eine Ecke nicht weit genug weg, Halstenberg nahm die Kugel aus 16 Metern volley, doch Sestak war vor dem Tor mit dem Fuß da und rettete seinem Team den Punktgewinn. Trotz abermals mutigem Auftritt und drei Führungen reichte es für Meggle und Co. also wieder nicht zu drei Punkten - doch der Auftritt machte zumindest Mut. Der VfL verpasste durch den einen Zähler, Boden auf die Aufstiegsränge gut zu machen und bleibt vorerst im Mittefeld der Tabelle stecken.

Bochum reist am nächsten Freitag (18.30 Uhr) zum SV Sandhausen. Die Kiez-Kicker empfangen am Sonntag (13.30 Uhr) den Aufsteiger aus Darmstadt.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (4)    
Celozzi (4) , 
Cacutalua (4) , 
Fabian (4,5) , 
Perthel (4)    
Losilla (5) , 
Latza (5)        
Tasaka (5)        
Gündüz (4)    
Sestak (4)    

Einwechslungen:
46. Weis (2,5)     für Latza
70. Forssell für Gündüz
75. Terrazzino für Tasaka

Trainer:
Neururer
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (4) - 
Schachten (3,5)    
L. Sobiech (3)    
Gonther (3,5)        
Halstenberg (4) - 
Ziereis (4,5) , 
Buchtmann (4)    
Maier (2,5)    
Daube (3)        
Buballa (3,5) - 
Verhoek (3)        

Einwechslungen:
46. Thy (3) für Gonther
71. Bahn für Daube
83. Budimir für Verhoek

Trainer:
Meggle

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Verhoek (33., Linksschuss, Buballa)
1:1
Ziereis (38., Eigentor, Linksschuss, Terodde)
1:2
Daube (40., Rechtsschuss, Maier)
2:2
Sestak (58., Kopfball, Celozzi)
2:3
Maier (69., Rechtsschuss, Thy)
3:3
Weis (81., Linksschuss, Terodde)
Gelbe Karten
Bochum:
Latza
(4. Gelbe Karte)
,
Perthel
(5., gesperrt)
,
Tasaka
(3.)
St. Pauli:
Buchtmann
(1. Gelbe Karte)
,
L. Sobiech
(6.)
,
Schachten
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
05.12.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
17134
Spielnote:  4
auch sechs Tore können nicht überdecken, dass es eine verbissen und zäh geführte Begegnung mit zu vielen Fehlern auf beiden Seiten war.
Chancenverhältnis:
5:8
Eckenverhältnis:
5:7
Schiedsrichter:
Sven Jablonski (Bremen)   Note 4
hatte Mühe, das kampfbetonte Spiel in geordneten Bahnen zu halten, übersah Sobiechs Ellenbogencheck im Strafraum gegen Sestak (6.).
Spieler des Spiels:
Tobias Weis
kam zur zweiten Hälfte, brachte mehr Stabilität und sicherte Bochum noch den Ausgleich.

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