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RB Leipzig

RB Leipzig

4
:
1

Halbzeitstand
2:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


RB LEIPZIG
FC ST. PAULI
15.
30.
45.






60.
75.
90.













Rzatkowski verletzt ausgewechselt - Frahn im Glück

Poulsens Super-Solo erledigt St. Pauli

RB Leipzig gewann gegen den lange Zeit mutigen und nie aufsteckenden FC St. Pauli mit 4:1. Die Abwehrfehler bei den Gästen sorgten für die klare Niederlage, doch das Ergebnis täuschte ein wenig: Leistungstechnisch agierten beide lange Zeit sogar auf Augenhöhe - wobei die Roten Bullen mächtig Glück hatten, nach Frahns rüdem Foul nicht eine Halbzeit in Unterzahl agiert zu haben.

Hatten Grund zum Jubeln: Boyd (li.), Poulsen und Kaiser freuen sich über den Sieg gegen St. Pauli.
Hatten Grund zum Jubeln: Boyd (li.), Poulsen und Kaiser freuen sich über den Sieg gegen St. Pauli.
© ImagoZoomansicht

Leipzig-Coach Alexander Zorniger setzte mit einer Ausnahme auf die selbe Elf, die zuletzt eine 0:1-Auswärtsniederlage bei Mitaufsteiger Darmstadt hinnehmen musste: Für Heidiger (Bank) rückte Frahn ins Team. Auf deutlich mehr Rotation setzte St. Paulis Trainer Thomas Meggle, der gegenüber der 0:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Heidenheim vier Wechsel vornahm: Ziereis, Halstenberg, Buchtmann und Kurt spielten anstelle von Nehrig (Rückstand nach muskulären Problemen), Gonther, Budimir und Daube (alle Bank).

Beide Teams begannen die Partie temporeich und hochmotiviert, die erste Möglichkeit bot sich nach einem Eckstoß den Roten Bullen: Poulsens Kopfball-Aufsetzer ging knapp am rechten Pfosten vorbei (3.). Leipzig legte weiter den Vorwärtsgang ein, nach einigem Scheibenschießen im Strafraum schoss letztlich Frahn die Kugel nur ans Außennetz (9.).

Poulsen narrt die halbe Hintermannschaft St. Paulis

Rund zehn Minuten später beschäftigte Poulsen die halbe Hintermannschaft der Gäste, als er zu einem unwiderstehlichen Solo ansetzte, von halblinks im Strafraum parallel zur Torlinie lief, dabei mehrere Gegenspieler stehen ließ und letztlich leicht abgefälscht zum 1:0 traf (17.). St. Pauli schüttelte sich nur kurz und war durch Thy um die Antwort bemüht, doch der Angreifer schoss knapp links vorbei (19.).

Boyd trifft - Frahn geht mit dem Arm auf Nummer sicher

Viel mehr kam offensiv von den Hamburgern jedoch nicht, während die Roten Bullen giftiger und quirliger in der Offensive waren und letztlich verdient zum 2:0 trafen: Demme brachte eine weiche Flanke an den zweiten Pfosten, wo Boyd in der Luft stand und hoch aufs Tor köpfte. Tschauner war zwar noch dran, konnte aber nicht mehr entscheidend abwehren. Kapitän Frahn bugsierte die Kugel letztlich mit einer aktiven Armbewegung endgültig in die Maschen, doch die Kugel war da bereits haarscharf über der Linie.

Gelb statt Rot: Rücksichtsloser Frahn im Glück

Acht Minuten später rückte der Leipziger Kapitän noch einmal in den Mittelpunkt, als er mit Anlauf ein brutales Foulspiel gegen Rzatkowski beging (38.). Frahn hatte Glück, dass Schiedsrichter Gräfe nur Gelb anstatt Rot zeigte. Rzatkowski knickte bei dem rüden Einsteigen böse um und musste wenig später verletzt ausgewechselt werden - ehe es mit 0:2 in die Kabinen ging.

Alushi per Außenrist - Boyd humorlos

Doch Trainer Meggle fand offenbar die richtigen Worte in der Halbzeit, denn nur eine Minute nach Wiederanpfiff schickte Maier Alushi auf die Reise, der cool mit dem Außenrist den Anschlusstreffer erzielte (46.). St. Pauli wirkte nun giftig und wild entschlossen, den Ausgleich zu erzielen, leistete sich in der Defensive aber unerklärliche Zweikampfschwächen. Ziereis und Schachten gingen gegen Frahn nicht entschlossen genug zu Werke, die Kugel prallte zu Boyd, der humorlos hoch zum 3:1 einschoss (53.).

Das Gegentor kam aus Hamburger Sicht zur Unzeit, denn der Treffer gab den strauchelnden Bullen wieder Auftrieb. Poulsen lief im Rücken von Sobiech frei auf Tschauner zu, traf aber nur den Außenpfosten (60.). Was der Däne nicht schaffte, besorgte Verhoek dann unfreiwillig, als St. Paulis eingewechselter Angreifer eine Kopfball-Verlängerung von Sebastian mit dem Körper ins eigene Netz lenkte (73.), 4:1 - die Entscheidung.

Budimir zu egoistisch vor vollem Haus

Doch auch trotz des klaren Ergebnisses gaben sich die Kiezkicker nie auf und bewiesen auch fortan eine gute Moral. Jung leistete sich einen haarsträubenden Rückpass, den Budimir rechts außen im Strafraum abfing. Doch statt abzuspielen oder gleich abzuschließen, tänzelte der Angreifer umher und verpasste mehrfach den richtigen Zeitpunkt, um letztlich an Coltorti zu scheitern. Derweil forderten die Mitspieler in der Mitte den Querpass.

Zuvor hätte der eingewechselte Kalmar für Leipzig noch einen draufsetzen können (77.), während auf der anderen Seite Daube mit einem Flachschuss haarscharf St. Paulis zweites Tor verpasste (85.). Die 38.660 Zuschauer standen die letzten Minuten und beklatschten das Dargebotene lautstark, dann ertönte der Schlusspfiff - und St. Pauli bleibt ob der Abwehrschwäche weiter unten drin.

RB reist am kommenden Sonntag (13.30) zum SV Sandhausen. Der FC St. Pauli empfängt zeitgleich den 1. FC Kaiserslautern.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Coltorti (2,5) - 
Teigl (2) , 
Sebastian (3,5) , 
Compper (3,5)    
A. Jung (2,5) - 
Khedira (2)        
Demme (2) , 
D. Kaiser (3) - 
Frahn (2)            
Y. Poulsen (2,5)    
Boyd (1,5)            

Einwechslungen:
72. Kalmar für Frahn
80. Morys für Boyd
87. Hierländer für Khedira

Trainer:
Zorniger
FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (5)    
Schachten (6)    
L. Sobiech (6) , 
Ziereis (6)    
Halstenberg (6) - 
Buchtmann (5) , 
Kurt (5)    
Rzatkowski (5)        
Alushi (4,5)    
Maier (5) - 
Thy (5)    

Einwechslungen:
44. Verhoek (5)     für Rzatkowski
59. Budimir (5)     für Kurt
74. Daube für Thy

Trainer:
Meggle

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Y. Poulsen (17., Rechtsschuss)
2:0
Boyd (30., Kopfball, Demme)
2:1
Alushi (46., Rechtsschuss, Maier)
3:1
Boyd (53., Rechtsschuss)
4:1
Verhoek (73., Eigentor, Brust, Sebastian)
Gelbe Karten
Leipzig:
Frahn
(4. Gelbe Karte)
,
Khedira
(5., gesperrt)
,
Compper
(3.)
St. Pauli:
Rzatkowski
(3. Gelbe Karte)
,
Budimir
(4.)
,
Schachten
(3.)
,
Verhoek
(3.)
,
Ziereis
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
23.11.2014 13:30 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
38660
Spielnote:  2
die Zuschauer sahen ein intensives Spiel mit zahlreichen Torchancen und vielen Strafraumszenen.
Chancenverhältnis:
11:6
Eckenverhältnis:
6:2
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 3
lag mit seinen vielen persönlichen Strafen richtig, hätte aber Frahn nach dessen hartem Einsteigen gegen Rzatkowski (44.) auch die Rote Karte zeigen können.
Spieler des Spiels:
Terrence Boyd
mit seiner starken Physis beschäftigte er ständig die gegnerische Abwehr und erzielte seine ersten beiden Tore für Leipzig.

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