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RB Leipzig

RB Leipzig

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


RB LEIPZIG
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.

60.
75.
90.








Poulsen vergibt den einen RB-Hochkaräter

Orban an die Latte, Hofmann an den Pfosten

Montagabend, 12. Spieltag, Topspiel in der 2. Liga - RB Leipzig empfing den vorab punktgleichen (19 Zähler) Mitkandidaten um den Aufstieg Kaiserlautern. Das ohnehin mit Spannung erwartete Duell bot dem Publikum in der Red Bull Arena auch das, was es von vornherein versprochen hatte: Nicklichkeiten und zahlreiche Abschlüsse aus sämtlichen Distanzen. Doch es gab auch viel Leerlauf und eben keine Tore. Die Nullnummer freut vor allem Tabellenführer Ingolstadt, der von diesen beiden Teams somit nicht enorm unter Druck gesetzt wurde.

Willi Orban (rechts) gegen Daniel Frahn
Willi Orban gibt alles, während RB-Kapitän Daniel Frahn den Ball annimmt.
© Getty ImagesZoomansicht

RB-Coach Alexander Zorniger reagierte auf das späte 3:1 nach Verlängerung in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen Ligakonkurrent und Sachsen-Rivale Erzgebirge Aue mit drei personellen Veränderungen: Heidinger, Compper und Kimmich ersetzten Teigl, Eigentorschütze Klostermann und Demme. Im Sturm begannen demnach wieder Poulsen und Kapitän Frahn, obwohl sich US-Nationalspieler Boyd mit dem Tor zum 3:1 nach seiner langen Ausfallzeit (Kreuzbandriss) für weitere Einsätze empfohlen hatte. Im Vorfeld hatte der bullige Stürmer aber auch selbst eingeräumt: "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, um 90 Minuten durchspielen zu können."

Kaiserslauterns Trainer Kosta Runjaic wartete nach dem verdienten 2:0 in der 2. Runde des DFB-Pokal gegen die SpVgg Greuther Fürth mit ebenfalls drei Veränderungen auf: Sippel kehrte für Marius Müller zurück ins Tor, Heintz und Löwe ersetzten Heubach und Zimmer. Im Angriffszentrum genoss demnach erneut Hofmann, der beide Treffer gegen die Mittelfranken markiert hatte, das Vertrauen. Lakic musste einmal mehr mit der Bank Vorlieb nehmen - und zwar über die vollen 90 Minuten.

Leipzig ohne Nachdruck

Nach einigen Minuten des Abtastens mit vielen Ungenauigkeiten und wilden langen Bällen beiderseits drückte RB fortan etwas mehr und setzte sich um den Strafraum herum fest. Doch die Endzone blieb noch länger unberührt und Torwart Sippel demnach beschäftigungslos. An dieser sportlichen Krankheit litten die Rasenballer während des gesamten ersten Durchgangs, es fehlten schlichtweg die klaren Ideen. Lediglich Hierländer konnte mal einen einigermaßen ordentlichen Distanzschuss abgeben (9.). Und Frahn lief zwar gut in die Lücke, wurde mit dem Schnittstellenpass von Kimmich jedoch nicht gefunden (39.).

FCK-Feuerwerk

In Minute elf näherten sich derweil erstmals die Pfälzer an: Stöger legte ab für Younes, der sich von links in den Strafraum tankte, seinen Schuss aber klar vorbeizog.

Kosta Runjaic
Konnte mit dem ersten Durchgang zufrieden sein: FCK-Coach Kosta Runjaic.
© Getty ImagesZoomansicht

Das war der Pfälzer Startschuss in eine beeindruckende Drangphase zwischen der 21. und 29. Minute. Es begann mit einem anfänglichen Strohfeuer: Matmour und Stöger scheiterten mit abgeblockten Schussversuchen (21. und 22.). Es endete mit einem Feuerwerk, das viele hochkarätige Funken absonderte. Minute 23: Jenssen prüfte Coltorti mit einem Gewaltschuss aus rund 30 Metern - der Keeper aber war zur Stelle. Minute 24: Hofmann prüfte gleich nochmal Coltorti, der erneut sicher parierte. Minute 29: Ein Eckball von Younes landete mustergültig auf dem Kopf von Orban, der das Leder wuchtig an die Querlatte bugsierte. Coltorti griff dieses Mal gar nicht erst ein.

Die letzten Minuten verstrichen dann wieder ohne große Highlights, dafür fanden einige Nicklichkeiten den Weg in die Partie. Weil sich der stets gierige Poulsen, der oft hart aber fair attackiert wurde, einmal zu sehr aufregte, setzte es von Schiedsrichter Günter Perl die Gelbe Karte (35.). Das war's dann mit den ersten 45 Minuten.

Kaisers Leuchtfeuer

Der zweite Durchlauf begann wie der erste: Viel Mittelfeldgeplänkel, viele Fehlpässe und zahlreiche Unterbrechungen. Eine davon ließ den Sachsen kurzzeitig den Atem stocken: Poulsen fiel nach einem fairen Zweikampf mit Löwe unglücklich auf die Schulter, musste mit arg schmerzverzerrtem Gesicht kurz behandelt werden. Doch schnell konnte es für den quirligen Dänen weitergehen (50.). Weiter ging es derweil nicht mehr für Kapitän Frahn, der durch den bulligen Boyd ersetzt wurde (54.). Kaiser drehte zwei Minuten später einen Standard aus rund 25 Metern stark ins rechte untere Eck, wo Sippel rechtzeitig abtauchte und parierte (56.).

Hofmanns Hochkaräter

Der offensive Weckruf für Leipzig? Mitnichten! Denn plötzlich hatten die Roten Teufel wieder die Riesenchance aufs 1:0: Younes steckte perfekt in den Strafraum zu Hofmann, der Schlussmann Coltorti aussteigen ließ und aus spitzem Winkel aufs leere Tor abschloss, doch damit nur den linken Außenpfosten fand (68.). Zwei Minuten später schickte Karl Younes auf Reisen, der nach innen zog. Der folgende Schuss aus der Zentrale aber wurde direkt abgeblockt. Es ging in die Schlussphase.

Poulsen (fast) blank vorm leeren Tor

Yussuf Poulsen
Gab sich stets viel Mühe und hatte beinahe den Siegtreffer auf dem Fuß: Yussuf Poulsen.
© Getty Images

In dieser hatten plötzlich die Sachsen noch einmal eine Drangphase - mit dem Höhepunkt in Minute 78: Kaiser nickte den Ball in den Strafraum, eilte selbst hinterher und legte in den Rücken ab für Boyd. Der spielte quer und vors leere Tor, doch der dort postierte Poulsen konnte das Leder nicht über die Linie drücken, weil Schulze im letzten Moment das Bein noch dazwischen brachte. Nach der folgenden Ecke kam Compper zum Kopfball, setzte diesen aber drüber (80.). In der Schlussminute brachte Stöger noch einmal einen gefährlichen Standard vors Tor, wo Orban den Ball nicht Richtung Tor brachte (90.+2).

Leipzig, das mit dem 0:0 damit nicht Druck auf Tabellenführer Ingolstadt machen konnte, trifft am Samstag (13 Uhr) auf Mitaufsteiger Darmstadt. Der 1. FC Kaiserslautern spielt derweil schon am Freitag (18.30 Uhr) auf dem eigenen Betzenberg gegen den VfL Bochum.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Coltorti (2,5) - 
Heidinger (4,5) , 
Sebastian (3) , 
Compper (3) , 
A. Jung (3) - 
Khedira (3,5)    
Kimmich (4)    
Hierländer (4)    
D. Kaiser (3,5) - 
Y. Poulsen (4)    
Frahn (5)        

Einwechslungen:
54. Boyd (3) für Frahn
54. Teigl (4) für Kimmich
79. Demme für Hierländer

Trainer:
Zorniger
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (3) - 
M. Schulze (3) , 
Orban (3) , 
Heintz (2,5) , 
Löwe (3)    
Karl (4)        
Jenssen (3,5) - 
Matmour (4)    
Younes (3)    
Stöger (3) - 

Einwechslungen:
59. Fomitschow (4) für Matmour
69. J. Zimmer für Löwe
79. Gaus für Younes

Trainer:
Runjaic

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Leipzig:
Y. Poulsen
(2. Gelbe Karte)
,
Khedira
(4.)
K'lautern:
Karl
(6. Gelbe Karte)

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1.
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Spielinfo

Anstoß:
03.11.2014 20:15 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
25637
Spielnote:  4
spannend, aber fußballerisch blieb vor allem Leipzig vieles schuldig. Eine Nullnummer der mäßigen Art.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
4:3
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2,5
erfreulich großzügige Linie, gute Zweikampfbewertung. Die Gelbe Karte gegen Poulsen war überzogen.
Spieler des Spiels:
Dominique Heintz
resoluter Zweikämpfer im Zentrum, zermürbte RBL-Ass Poulsen.

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