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1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
FSV Frankfurt

FSV Frankfurt


1. FC HEIDENHEIM
FSV FRANKFURT
15.
30.
45.




60.
75.
90.











In Überzahl: Heidenheim gewinnt nach Rückstand

Mayer macht den Premieren-Sieg perfekt

Die Zweitliga-Premiere des 1. FC Heidenheim ist geglückt. Der letztjährige Drittligameister besiegte vor heimischer Kulisse den FSV Frankfurt nach Rückstand mit 2:1. Dabei begann die Partie für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt alles andere als vielversprechend. Doch Schnatterer und Co. kämpften sich schnell zurück und profitierten zu Beginn des zweiten Durchgangs von einem Platzverweis. In der Schlussphase zog sich die Schlinge für die Hessen immer weiter zu, ehe ein Joker die Partie entschied.

Frühe Freude: Björn Schlicke (Mitte) dreht nach seinem Führungstreffer zum Jubeln ab.
Frühe Freude: Björn Schlicke (Mitte) dreht nach seinem Führungstreffer zum Jubeln ab.
© Picture AllianceZoomansicht

Heidenheims Trainer Frank Schmidt vertraute im ersten Zweitliga-Spiel des FCH auf insgesamt neun Aufstiegshelden. Torwart Zimmermann (Darmstadt) und Mittelfeldspieler Leipertz (Schalke 04 II) waren die einzigen Neuen in der Startelf. FSV-Coach Benno Möhlmann setzte nach den Abgängen von Leckie (Ingolstadt) und Görlitz (St. Pauli) auf insgesamt vier neue Akteure: Bittroff (Cottbus), Beugelsdijk (Den Haag), Schembri (Nikosia) und Grifo (Hoffenheim) durften von Beginn an ran. Angeführt wurden die Hessen vom neuen Kapitän Konrad.

Das erste Zweitligaspiel des FCH begann sehr verhalten. Die Schmidt-Elf versuchte, die Nervosität durch sicheres Passspiel abzuschütteln und generierte so in den Anfangsminuten viel Ballbesitz. Frankfurt setzte die Gastgeber nicht sonderlich unter Druck und riskierte selbst nur wenig. Trotzdem jubelten die Möhlmänner früh über den Führungstreffer: Konrad verlängerte einen Grifo-Freistoß gefährlich auf das Tor, wo Heidenheims neue Nummer 1 überrascht schien und den Ball unkontrolliert nach vorne abwehrte. Dort staubte Schlicke stochernd zur Führung ab (10.).

Für das Nervenkostüm der Baden-Württemberger war der frühe Rückstand natürlich Gift, aber trotzdem fing sich die Schmidt-Elf schnell wieder und spielte mutig nach vorne. So bot sich Niederlechner bald schon die Großchance zum Ausgleich, Klandt aber parierte klasse (18.). Nur zwei Minuten später schoss Schnatterer aus 17 Metern knapp drüber. Der FSV verwaltete mittlerweile den Spielstand nur noch und setzte offensiv nur wenige Akzente.

Das rächte sich: Denn als schon die Schlussphase des ersten Durchgangs lief, kamen die Hausherren noch vor der Pause zum verdienten Ausgleich. Schnatterer vollendete in bester Stürmermanier eine schicke Kombination über Griesbeck und Niederlechner zum 1:1-Pausenstand (42.).

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Der zweite Durchgang begann mit denselben 22 Spielern, die die erste Hälfte beendet hatten. Jedoch ein Akteur durfte wenig später schon nicht mehr mitwirken: FSV-Spielführer Konrad leistete sich gegen Niederlechner ein unnötiges Foulspiel im Mittelkreis und sah hierfür von Schiedsrichter Sippel die Gelb-Rote-Karte - hart, aber vertretbar (49.).

Die personelle Überzahl machte sich spielerisch auf dem Rasen nur bedingt spürbar. Zwar machten die Heidenheimer mehr für die Partie und zogen phasenweise auch ein Powerplay auf, aber für richtig hochkarätige Möglichkeiten reichte es nicht. Vielmehr plätscherte das Spiel zwischen der 55. und 70. Minute vor sich hin und Strafraumszenen blieben ein rares Gut. Niederlechner hatte in diesem Zeitraum die beste Möglichkeit auf dem Fuß, verzog aber aus spitzem Winkel (69.).

Mit dieser Chance leitete der Angreifer eine Sturm- und Drangphase des FCH ein, in der Schnatterer nach toller Vorarbeit des eingewechselten Mayer frei auf Klandt zulief. Dann aber ließ der Kapitän die nötige Coolness vermissen (74.). Der eingewechselte Grimaldi, der erst wenige Sekunden auf dem Feld stand, hatte kurz darauf die nächste gute Möglichkeit, doch er konnte den FSV-Schlussmann nicht überwinden (82.). Weitere 120 Sekunden später war Klandt dann aber doch noch ein zweites Mal geschlagen. Grimaldi leitete auf Mayer weiter, der beim Abschluss davon profitierte, dass Schlicke den Ball unhaltbar für seinen Keeper ins kurze Eck abfälschte (84.). Anschließend brachten die Gastgeber das Spiel über die Zeit und freuten sich über den ersten Zweitliga-Sieg.

Am kommenden Spieltag tritt der FCH dann erstmals auswärts an, und das am Samstag (15.30 Uhr) bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig. Die Frankfurter sind tags zuvor zu Hause gegen den Karlsruher SC gefordert (18.30 Uhr).

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© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Zimmermann (4,5) - 
Strauß (3)    
Göhlert (3) , 
Wittek (3) , 
Heise (3,5) - 
Griesbeck (2,5)    
Leipertz (3,5)    
Schnatterer (2)        
Morabit (3,5)    
Niederlechner (3)    

Einwechslungen:
66. Janzer für Leipertz
73. Mayer     für Morabit
82. Grimaldi für Niederlechner

Trainer:
Schmidt
FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (2) - 
Huber (3,5) , 
Schlicke (3,5)    
Beugelsdijk (3,5)    
Bittroff (4)        
Konrad (5)        
Grifo (4)    
Kauko (4,5) , 
Kruska (4) , 
Schembri (3,5) - 
Kapllani (5)    

Einwechslungen:
66. Yelen für Kapllani
67. Roshi für Grifo
80. Epstein für Bittroff

Trainer:
Möhlmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Schlicke (10., Rechtsschuss, Konrad)
1:1
Schnatterer (42., Rechtsschuss, Niederlechner)
2:1
Mayer (84., Linksschuss, Grimaldi)
Gelb-Rote Karten
Heidenheim:
-
FSV Frankfurt:
Konrad
(49.)

Gelbe Karten
Heidenheim:
Strauß
(1. Gelbe Karte)
,
Griesbeck
(1.)
FSV Frankfurt:
Beugelsdijk
(1. Gelbe Karte)
,
Bittroff
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
03.08.2014 13:30 Uhr
Stadion:
Voith-Arena, Heidenheim
Zuschauer:
11000
Spielnote:  2,5
auch wenn das Spiel fast nur von Heidenheimer Offensivaktionen lebte, so war es dennoch flott und ansprechend.
Chancenverhältnis:
10:2
Eckenverhältnis:
10:3
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
hatte die Partie unauffällig und souverän im Griff, nur mit kleinen, weil nicht entscheidenden Fehlern.
Spieler des Spiels:
Marc Schnatterer
sehr fleißig, steckte nie auf und war so ein steter Unruheherd.

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