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VfL Bochum

VfL Bochum

1
:
1

Halbzeitstand
1:1
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


VFL BOCHUM
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.




60.
75.
90.







Terodde und Przybylko treffen nach schlimmen Fehlern

Zweimal Slapstick macht eine Punkteteilung

Bochum und Fürth starten mit einem 1:1 in die neue Saison. In einem über weite Strecken intensiven und kurzweiligen Spiel duellierten sich beide Mannschaften mit intensiven Zweikämpfen und vielen Torchancen. Die Treffer resultierten aber aus haarsträubenden Abwehr-Patzern auf beiden Seiten. Diese münzten Terodde und Przybylko in Tore um.

Slapstick auf beiden Seiten

Simon Terodde & Wolfgang Hesl
Slapstick I: Bochums Simon Terodde (l.) trifft gegen Fürths Wolfgang Hesl (r.) zum 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Bochums Trainer Peter Neururer brachte mit Celozzi, Simunek, Perthel, Losilla, Sestak, Gregoritsch und Terodde gleich sieben seiner insgesamt acht Neuzugänge von Beginn an. "Ich kann mich nicht daran erninnern, jemals so viele neue Spieler zum Saisonstart aufgestellt zu haben", sagte der 59-Jährige. Fürths Coach Frank Kramer baute mit Schröck, Stiepermann und Przybylko hingegen "nur" drei Neue ein.

Beide Mannschaften standen hinten sicher und waren sofort präsent in den Zweikämpfen. Auf dem Rasen gab es nur wenig Räume, was zu Lasten der spielerischen Qualität ging. So spielte sich die Anfangsphase fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Wie aus dem Nichts fielen dann aber plötzlich Tore - begünstigt durch haarsträubende Fehler: Korcsmar vertändelte den Ball nach einem Schröck-Einwurf als letzter Mann, sodass Terodde frei vor Hesl auftauchte und per Tunnel verwandelte (15.). Fast im Gegenzug spielte Celozzi einen katastrophalen und viel zu kurzen Rückpass auf Luthe. Przybylko spritzte dazwischen und schob zum Ausgleich ein (18.).

Die Vorsicht schwindet - klare Chancen für Fürth

Nach diesen beiden Slapstick-Aktionen war das Eis gebrochen. Fortan war die anfängliche Vorsicht wie weggeblasen und beide Mannschaften bekämpften sich leidenschaftlich und mit offenem Visier. Bochum sicherte in der Vorwärtsbewegung nur noch mit drei Spielern ab, denn die Außenverteidiger Celozzi und Perthel schoben offensiv mit an. Bei der SpVgg stieß Stiepermann regelmäßig in die Spitze vor und agierte mitunter als zweiter Stürmer neben Przybylko. Zudem tauschten die offensiven Flügel Weilandt und Baba immer mal wieder die Seite.

Entsprechend schnell ging es hin und her. Weilandt (20.), Fürstner (31.), Sukalo (33.) und Gießelmann (41.) verbuchten hochkarätige Chancen für die Franken. Derart klare Möglichkeiten hatte der VfL zwar nicht, doch sorgten die Hausherren durch Flanken und Standards immer wieder für Gefahr. Meist blockte aber ein Fürther in letzter Sekunde ab. Unter dem Strich war das Kleeblatt in der ersten Hälfte die etwas aktivere Mannschaft, doch der Revierklub hielt dem Druck dank aggressiver Zweikampfführen stand.

VfL mit Ecken-Powerplay, dann muss Hesl ran

Kacper Przybylko & Andreas Luthe
Slapstick II: Fürths Kacper Przybylko (l.) trifft gegen Bochums Andreas Luthe (r.) zum 1:1.
© imagoZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel hatten sich die Gemüter offensichtlich wieder etwas beruhigt, denn der zweite Durchgang startete bei weitem nicht so furios, wie der erste endete. Die Franken versuchten zwar, Druck aufzubauen, doch war das Kurzpassspiel der Kleeblättler in der gegnerischen Hälfte zu fehlerbelastet. Auch der VfL wagte sich hin und wieder nach vorne, doch die Fürther Abwehr stand meist sicher.

Nach einem minutenlangen Ecken-Powerplay der Hausherren kippte die Partie dann zu Gunsten der Bochumer. Die beste Möglichkeit entstand aber erneut aus einem schlimmen Abwehrpatzer der SpVgg: Röcker traf die Kugel nicht, sodass hinter ihm Terodde frei vor Hesl auftauchte. Der Torwart spielte aber gut mit und klärte vor seinem Strafraum. Auch den Nachschuss des gerade eingewechselten Terrazzino parierte der Kleeblatt-Kapitän (68.). Von den Franken kam in dieser Phase offensiv nahezu nichts. Stattdessen wagte Tasaka einen frechen Distanzschuss, den der weit aufgerückte Hesl spektakulär entschärfte (73.).

Kurze Leerlaufphase, dann ein Schlussakkord mit guten Möglichkeiten

Tabellenrechner 2.Bundesliga

In der Schlussphase bekam die SpVgg die Partie wieder besser in den Griff. Nach einigen Spielerwechseln neutralisierten sich beide Seiten im Mittelfeld. Nach einer kurzen Leerlaufphase gab es wieder Chancen zu sehen: Stiepermanns Freistoß-Nachschuss zischte nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (85.). In der Nachspielzeit entzauberte Gregoritsch die halbe SpVgg-Abwehr mit einem Solo, scheiterte dann aber aus spitzem Winkel an einer starken Hesl-Parade.

Am nächsten Samstag (15.30 Uhr) ist Bochum in Aue gefordert. Fürth spielt nächste Woche Montag (20.15 Uhr) das Frankenderby gegen den Lokalrivalen aus Nürnberg.

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (2)    
Celozzi (4,5) , 
Simunek (1,5)    
Fabian (3) , 
Perthel (4)    
Latza (3) , 
Losilla (2,5) - 
Tasaka (3)    
Gregoritsch (3) - 
Sestak (3,5)        
Terodde (2)    

Einwechslungen:
66. Terrazzino für Sestak
75. Gündüz für Tasaka

Trainer:
Neururer
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (2)    
Schröck (2,5)    
Korcsmar (4,5) , 
B. Röcker (3,5)    
Gießelmann (4,5) - 
Fürstner (3) , 
Sukalo (3) - 
Weilandt (3)    
Stiepermann (3,5) , 
Baba (4) - 
K. Przybylko (2,5)        

Einwechslungen:
71. Pledl für Schröck
76. Zulj für Weilandt
85. Trinks für K. Przybylko

Trainer:
Kramer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Terodde (15., Linksschuss, Sestak)
1:1
K. Przybylko (18., Linksschuss)
Gelbe Karten
Bochum:
Sestak
(1. Gelbe Karte)
,
Simunek
(1.)
,
Perthel
(1.)
Fürth:
B. Röcker
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
02.08.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
18146
Spielnote:  2,5
eine unterhaltsame Auftaktpartie mit vielen Chancen auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
8:7
Eckenverhältnis:
9:4
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 3,5
lag bei den wichtigen Entscheidungen richtig, hatte aber Probleme in der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Jan Simunek
obwohl ein Neuzugang, war er gleich unumstrittener Abwehrchef mit großer Übersicht und Impulsen im Spielaufbau.

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