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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue


1. FC NÜRNBERG
ERZGEBIRGE AUE
15.
30.
45.


60.
75.
90.








Gelungener Start für den Absteiger

Joker Mlapa bereitet Sylvestrs Treffer vor

Nürnberg gewann gegen das defensive Aue hochverdient. Der Club übernahm ab Mitte des ersten Durchgangs klar das Kommando, wusste aber bis zum Kabinengang auch mit besten Gelegenheiten nichts anzufangen. Auch nach Wiederanpfiff blieb der FCN klar überlegen, ließ aber vorübergehend die Zielstrebigkeit fehlen. Mit der Einwechslung frischer Offensivkräfte Mitte des zweiten Abschnitts bewies Club-Coach Valerien Ismael dann ein glückliches Händchen - wenig später fiel die Entscheidung.

Sylvestr vs. Fink und Paulus
Der Nürnberger Torschütze Jakub Sylvestr (M.) gedoppelt von Michael Fink (l.) und Thomas Paulus.
© picture-allianceZoomansicht

Beim runderneuerten Club vertraute Coach Valerien Ismael bei seinem Debüt in der 2. Liga beim Auftakt auf fünf "Altgediente" wie Keeper Schäfer, der den Konkurrenzkampf gegen Rakovsky zu seinen Gunsten entschieden hatte, Pinola, Petrak, Pachonik und Pekhart. Sechs Neuzugänge tummelten sich in der Startelf, unter anderem auch der letztjährige Torschützenkönig Sylvestr (15 Treffer), der gleich bei seinem ersten Pflichtspieleinsatz auf seinen alten Verein traf.

Aues Trainer Falko Götz musste wegen Verletzung auf die neuverpflichteten Schönfeld und Hannes Anier verzichten. Immerhin drei Neue fanden den Weg in die Anfangsformation: Vucur, Schulz und Kortzorg durften von Beginn an ran.

Aue setzte in einer ausgeglichenen Anfangsphase nach Luksiks Freistoßflanke durch Vucurs Kopfball gleich ein Ausrufezeichen (2.). Die Aktionen der Veilchen waren zunächst strukturierter, der Club tat sich schwer, ins Spiel zu finden. Lediglich Pekhart nach Vorarbeit von Sylvestr versprühte zunächst Gefahr (5.), ansonsten offenbarte der FCN doch einige Abstimmungsprobleme. Auch Einzelaktionen waren gegen die gut geordnete Defensive der Veilchen kein Mittel.

In einem zähen Duell blieben spielerische Höhepunkte zunächst rar, Aue blieb nach Standards gefährlich (Fink, 18.). Erst ab Mitte des ersten Abschnitts zog der Altmeister mit den Initiatoren Polak und Schöpf langsam aber sicher die Zügel immer mehr an.

Das Kombinations- und Umschaltspiel funktionierte immer besser, der FCN erarbeitete teilweise klarste Chancen: Polak (24.) wie Koch (29.) säbelten freistehend im Zentrum aus jeweils aussichtsreicher Position über den Ball, Pekhart wurde in letzter Sekunde geblockt (28.) und traf das Außennetz (29.).

Die Götz-Schützlinge konnten sich bis zum Kabinengang nicht mehr aus der Umklammerung befreien, und nach einer starken Stafette schien die Führung des Absteigers fällig, doch Kochs Zuspiel fand den einnetzenden Pekhart im Abseits (39.). Und auch der bewegliche Sylvestr vergab nach Schöpf-Freistoß und zunächst guter Ballannahme am Fünfer die längst überfällige Führung (43.).

Ohne Personaltausch startete Hälfte zwei, wieder mit einer gefährlichen Aktion von Erzgebirge, aber Ramirez klärte stark gegen den durchgebrochenen Luksik (48.). Ansonsten blieb der FCN überlegen, allerdings ohne die im ersten Durchgang gezeigte Zielstrebigkeit. Sylvestr hatte von der Strafraumgrenze noch die beste Chance (61.), ehe Ismael mit Gebhart für Koch (62.) und wenig später mit Neuzugang Mlapa für Pekhart neue Impulse setzten wollte (64.).

Was fast postwendend gelang: Mlapa gewann im Mittelfeld ein Kopfballduell - und dann ging es blitzschnell: Der Joker spitzelte die Kugel zu Sylvestr, der auf und davon ging und frei vor Männel überlegt ins rechte Eck einschob - das hochverdiente 1:0 (69.).

Die Veilchen hatten sich in der Hauptsache auf Defensivarbeit beschränkt und mussten nun eine Schippe drauflegen, sollte es wenigstens zu einem Punkt reichen. Aber die Gäste blieben offensiv harmlos und kreierten zunächst keine echte Ausgleichschance, während auf der anderen Seite der Club durch Füllkrug (75., 81.) und Mlapa (85.) Treffer zwei verpasste.

Valerien Ismael
Bei seinem Zweitliga-Debüt mit großem Engagement bei der Sache: Club-Coach Valerien Ismael.
© picture-alliance

Aues Möglichkeit aber sollte doch noch kommen, nach einem Standard versiebte Fink aus sechs Metern, Riesenglück für den FCN (88.). Dabei verletzte sich Polak und musste raus. Nachdem das Wechselkontingent schon erschöpft war, zitterten sich die Gastgeber über eine sechsminütige Nachspielzeit zum ersten Dreier.

Tabellenrechner 2.Bundesliga

Aue empfängt am 2. Spieltag am Samstag (15.30 Uhr) den VfL Bochum, Nürnberg reist über die Stadtgrenze zum Derby bei der SpVgg Greuther Fürth (Montag, 20.15 Uhr).

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© imago

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Pachonik (3) , 
Petrak (3) , 
Pinola (2,5) , 
Ramirez (2,5) - 
Schöpf (3) , 
Polak (2)    
R. Koch (4,5)    
Füllkrug (4) - 
Sylvestr (2,5)        
Pekhart (4,5)    

Einwechslungen:
62. Gebhart für R. Koch
67. Mlapa für Pekhart
82. Bulthuis für Sylvestr

Trainer:
Ismael
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3) - 
T. Schulz (3,5)    
Vucur (3)    
Paulus (3)    
Miatke (3,5)    
M. Fink (3,5) , 
Benatelli (5)    
Kortzorg (4,5)        
Luksik (4) - 
Löning (4,5) , 

Einwechslungen:
60. O. Schröder (4,5) für Benatelli
70. Novikovas für Kortzorg
80. Könnecke für T. Schulz

Trainer:
Götz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Sylvestr (69., Rechtsschuss, Mlapa)
Gelbe Karten
Nürnberg:
-
Aue:
Kortzorg
(1. Gelbe Karte)
,
Vucur
(1.)
,
Miatke
(1.)

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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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1. FC Kaiserslautern
11
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2.
Müller, Kevin
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1. FC Heidenheim
14
7x
 
3.
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
15
7x
 
4.
Wulnikowski, Robert
Wulnikowski, Robert
Würzburger Kickers
15
6x
 
5.
Tschauner, Philipp
Tschauner, Philipp
Hannover 96
13
5x
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Spielinfo

Anstoß:
03.08.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
37116
Spielnote:  3
unterhaltsames Spiel mit vielen Torszenen, das spielerisch aber viele Wünsche offen ließ.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Sascha Stegemann (Niederkassel)   Note 2,5
zu jeder Zeit Herr der Lage in einer weitgehend fairen Partie.
Spieler des Spiels:
Jan Polak
der Souverän im Mittelfeld. Mit seiner Ruhe am Ball war er hauptverantwortlich dafür, dass der Club das Spiel mit zunehmender Dauer in den Griff bekam.

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