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SV Sandhausen

SV Sandhausen

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Bochum

VfL Bochum


SV SANDHAUSEN
VFL BOCHUM
15.
30.
45.



60.
75.
90.











SVS bleibt ohne Heimniederlage - Luthe sieht Rot

Adler macht das Hardtwaldstadion zum Tollhaus

Die makellose Bilanz des VfL Bochum gegen Sandhausen ist futsch! Im dritten Zweitliga-Duell unterlag der VfL diesmal dank eines Last-Second-Treffers mit 0:1. Sandhausen war über weite Strecken die bessere Mannschaft, ließ aber gute Chancen reihenweise liegen und konnte noch nicht einmal einen Strafstoß nutzen. In Überzahl war es dann ein Joker, der in der Nachspielzeit doch noch den erlösenden Siegtreffer markierte. Die Sandhäuser bleiben zudem zu Hause ungeschlagen.

Bochums Maltritz gegen Jovanovic (re.)
Luftkampf: Bochums Maltritz gegen Jovanovic (re.).
© picture allianceZoomansicht

Sandhausens Trainer Alois Schwartz wechselte nach dem 3:1-Pokal-Erfolg in Wiedenbrück einmal und brachte Stürmer Löning für Mittelfeldmann Kulovits. Die Kurpfälzer liefen damit offensiver auf, in einem 4-4-2 mit zwei Spitzen (Löning/Jovanovic). Ebenfalls eine Änderung gab es bei den Gästen. Bochums Coach Peter Neururer brachte in der Innenverteidigung im Vergleich zum 0:2-Pokal-Aus bei Eintracht Frankfurt Eyjolfsson für den verletzten Fabian (Blessur am Knie).

Zu Beginn des Spiels waren die Bochumer darum bemüht, das Ruder an sich zu reißen. Der VfL ergriff die Initiative, suchte den Weg nach vorne und wäre nach einem Tasaka-Freistoß fast früh in Führung gegangen (3.). Riemann parierte aber mit etwas Glück und hielt das Match so offen. Insgesamt war die Begegnung nicht sonderlich hochklassig, was auch den zahlreichen intensiven Zweikämpfen und daraus resultierenden Spielunterbrechungen geschuldet war.

Nach einer Viertelstunde fanden die Hausherren immer besser in die Partie. Von der anfänglichen Druckphase der Bochumer war nun nicht mehr viel zu sehen, die Sandhäuser hatten sich inzwischen gut auf den VfL eingestellt und hielten Gefahr vom eigenen Kasten fern. Über die Außen setzte der SVS punktuell Akzente, hatte dabei aber enorme Probleme beim finalen Pass, der nicht ankam. Chancen waren demnach rar gesät.

Das sollte sich aber nach etwa einer halben Stunde ändern: Löning traf zuerst aus dem Abseits (27.) und scheiterte anschließend an VfL-Schlussmann Luthe (34.). Die Hausherren hatten sich gegen Ende der ersten Hälfte klare Vorteile erspielt, kamen dafür aber zu selten zu nennenswerten Abschlüssen und mussten letztlich mit einem 0:0 den Kabinengang antreten, auch weil Stieflers Kopfball in der 42. Minute knapp drüber ging.

Nach dem Seitenwechsel tritt Patrick Ittrich auf den Plan

Bochums Cwielong und Achenbach (re.)
Mit ernster Miene: Bochums Cwielong und Achenbach (re.).
© picture alliance

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie lebhafter, weil chancenreicher. Beide Mannschaften legten eine Schippe drauf und kamen zu ihren Chancen, stellten sich dabei aber alles andere als effizient heraus. Löning scheiterte gleich zweimal an VfL-Schlussmann Luthe (50., 55.), ehe auf der Gegenseite Riemann gegen Tasaka zur Stelle war (65.).

Schiedsrichter Patrick Ittrich war dann in der 72. Minute gefordert: Jovanovic hatte im Sechzehner den Ball gekonnt per Hacke an Maltritz vorbeigelegt und war dann rüde von Luthe im Fünfer von den Beinen geholt worden. Elfmeter und Platzverweis für Bochums Schlussmann (73.). Es dauerte eine Weile, ehe Ersatzkeeper Esser für Cwielong eingewechselt wurde. Zeit genug für Schauerte, um sich Gedanken zu machen - zu viel Zeit! Der Kapitän zielte halbhoch aufs rechte Eck und scheiterte an Esser, der den Braten gerochen hatte und so einen Traumeinstand feierte (76.).

Trotz Unterzahl steckte der Revierklub nicht auf und spielte bis zum Schluss munter mit. Von einer personellen Überlegenheit der Sandhäuser war auf dem Platz nichts zu sehen, der VfL machte seinen Nachteil durch viel Laufarbeit und geschickte Raumaufteilung wett. So blieb es bis zum Ende eine knappe Angelegenheit, in der das Hardtwaldstadion in der Nachspielzeit zum Tollhaus wurde: Mit der letzten Aktion des Spiels machte es Adler dann doch und sicherte den Hausherren den Heimsieg: Achenbach profitierte von Maltritz' Stellungsfehler und flankte von links nach innen zum eingewechselten Adler, der mit rechts trocken vollendets und den 1:0-Endstand markierte (90.+4).

Sandhausen gastiert am kommenden Freitag (18.30 Uhr) bei Union Berlin, Bochum empfängt am darauffolgenden Sonntag (13.30 Uhr) den FC Ingolstadt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Riemann (2,5) - 
Schauerte (4)    
Olajengbesi (3) , 
F. Hübner (3) , 
Achenbach (2,5)    
Linsmayer (3) - 
Stiefler (3)        
Ulm (3)    
Thiede (3,5)    
Jovanovic (2,5)    

Einwechslungen:
79. D. Blum für Thiede
88. Adler     für Stiefler

Trainer:
Schwartz
VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (5)        
Freier (3)    
Maltritz (3) , 
Eyjolfsson (4)    
Acquistapace (4) - 
Zahirovic (5)    
Latza (4) - 
Tasaka (4,5) , 
Cwielong (5)    
Aydin (5) , 
Sukuta-Pasu (5)    

Einwechslungen:
46. Tiffert (4) für Zahirovic
59. Ilsö (4) für Sukuta-Pasu
75. Esser für Cwielong

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Adler (90. + 4, Rechtsschuss, Achenbach)
Rote Karten
Sandhausen:
-
Bochum:
Luthe
(73., Notbremse, Jovanovic)

Gelbe Karten
Sandhausen:
Ulm
(2. Gelbe Karte)
,
Stiefler
(3.)
,
Achenbach
(1.)
,
Jovanovic
(4.)
Bochum:
Freier
(3. Gelbe Karte)
,
Eyjolfsson
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Esser hält Foulelfmeter von Schauerte (76.)
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
16
9x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
15
7x
 
3.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
16
6x
 
4.
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
16
5x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
29.09.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Hardtwaldstadion, Sandhausen
Zuschauer:
4700
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 4,5
wirkte unsicher, sehr kleinlich, zog schon bei Kleinigkeiten Gelb.
Spieler des Spiels:
Timo Achenbach
solide in der Defensive, Vorbereiter des goldenen Tores.

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