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Dynamo Dresden

 - 

SC Paderborn 07

 

2:2 (0:0)

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Dynamo Dresden
SC Paderborn 07
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












Dresden wartet weiter auf den ersten Sieg

Saglik kontert Dresdens Doppelschlag

Dresden kam gegen Paderborn nicht über ein Remis hinaus und wartet weiter auf den ersten Sieg. In einer zweikampfintensiven Partie mit wenig spielerischen Glanzpunkten konnte Dynamo seine Überlegenheit und ein Chancenplus im ersten Abschnitt nicht in die Führung ummünzen und geriet stattdessen direkt nach Wiederanpfiff in Rückstand. Die Sachsen bewiesen aber Moral und waren nach einem Doppelschlag nah dran am verdienten ersten Dreier, ehe ein Jokertor die Janßen-Elf aus allen Siegträumen riss.

Ouali (l.) vs Krösche
Auf Augenhöhe: Dresdens Idir Ouali (l.) und Paderborns Markus Krösche.
© picture-allianceZoomansicht

Dresden-Coach Olaf Janßen nahm bei seinem Heimdebüt im Vergleich zum 1:1 in Düsseldorf einen Personaltausch vor und belohnte Joker und Torschütze Müller mit einem Platz in der Anfangsformation. Poté musste auf die Bank.

Paderborns Trainer André Breitenreiter brachte gegenüber dem 1:0-Sieg gegen Karlsruhe zwei Neue: Lück hütete für Kruse (wurde am Morgen Vater) das Tor, des Weiteren kam Demme für Bertels (Meniskusquetschung) zum Zug.

Nach einer Schrecksekunde für Dynamo bald nach Anpfiff (Vrancic, 2.) kamen beide Teams in der Anfangsphase nicht über Ansätze hinaus. Die Defensivabteilungen standen jeweils sicher, verbissene Duelle im Mittelfeld bestimmten das Geschehen.

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Dresden erkämpfte sich nach gut zehn Minuten ein optisches Übergewicht, Oualis Solo förderte gegen immer tiefer stehende Ostwestfalen die erste Halbchance zu Tage (15.). Die Janßen-Elf tat sich schwer, sich einen Weg durch das Abwehrdickicht des SCP zu bahnen. Einmal gelang dies mit einer flüssigen Kombination mit Müller und Ouali, die Koch in Position brachten - der Außenpfosten rettete für Lück (22.).

Ouali war ein Aktivposten bei den Sachsen, auf der anderen Seite schob phasenweise immer wieder Rechtsverteidiger Wemmer das Konterspiel der Gäste an. Gueye köpfte den Ball nach Flanke des Paderborner Defensivakteurs gerade noch vor dem lauernden ten Voorde weg (24.).

Nachdem Hünemeier aus aussichtsreicher Position eine Freistoßchance des SCP hatte liegen lassen (29.), gehörte die Endphase des kampfbetonten und zweikampfintensiven ersten Durchgangs Dynamo. Ouali scheiterte an Lück (36.) und nach gelungenem Strafraum-Dribbling an sich selbst (37.), wie auch Dedic, der freistehend per Kopf aus acht Metern das Tor klar verfehlte (42.).

Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag: Über den rechten Flügel spielte Kachunga geschickt Wemmer frei. Der Verteidiger hatte Platz und Zeit zur Maßflanke auf Wurtz, der die Kugel aus elf Metern fulminant unter die Latte jagte (47.).

Der Schock nach dem Rückstand saß den Hausherren zunächst in den Gliedern, nach umstrittener Entscheidung von Referee Christ kochten dann die Emotionen hoch. Dedic ging nach Zieglers Grätsche im Strafraum zu Boden, der Unparteiische ahndete aber das folgende Handspiel des Angreifers - Fehlentscheidung (55.).

Dynamo fightete, kam aber zunächst kaum ins letzte Drittel. Janßen reagierte mit der Einwechslung Aoudias für Müller (62.) und bewies damit wie in Düsseldorf ein glückliches Händchen, denn der Joker nickte nicht einmal eine Minute später mit seiner ersten Ballberührung eine Freistoßflanke Schuppans zum Ausgleich ein (63.).

Das 1:1 verschaffte Dresden Rückenwind - und vier Minuten später drehte die Janßen-Elf die Partie: Dedic sicherte den Ball nach Menz' Steilpass gegen Ziegler. Der Verteidiger verhielt sich zu passiv und ließ den Schlenzer des Slowenen von halblinks aus 20 Metern zu. Hoch im rechten Eck schlug der Ball ein - 2:1!

Der SCP blieb bis auf einen 18-Meter-Schuss von ten Voorde (75.) zunächst eine Antwort schuldig, Dynamo war bei etlichen Kontern dem dritten Tor näher als die Breitenreiter-Elf dem 2:2. Das aber fiel doch, als die Ostwestfalen all ihre Offensivoptionen ausgeschöpft hatten: Joker Saglik traf artistisch per Seitfallzieher, nachdem Ouali gegen Kachunga noch auf der Linie gerettet hatte und riss Dresden aus allen Siegträumen (84.).

Dresden tritt am Montag, den 30. September (20.15 Uhr), in Fürth an. Paderborn spielt bereits am Mittwoch (19 Uhr) im Pokal bei Saarbrücken.

22.09.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (3,5) - 
Gueye (4,5)    
Bregerie (4)    
Mravac (3,5) , 
Schuppan (3,5) - 
Losilla (4) , 
Menz (3) - 
Ouali (3) , 
R. Koch (2,5)    
T. Müller (5)    
Dedic (2,5)    

Einwechslungen:
62. Aoudia     für T. Müller

Trainer:
Janßen
SC Paderborn 07
Aufstellung:
Lück (3,5) - 
Wemmer (2) , 
Ziegler (5) , 
Hünemeier (3,5) , 
Hartherz (4)    
Krösche (4)            
Demme (4)    
Kachunga (3)    
Vrancic (3) , 
Wurtz (2,5)    
ten Voorde (4)    

Einwechslungen:
70. Saglik     für Krösche
81. Brückner für Demme
84. Amedick für Hartherz

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wurtz (47., Rechtsschuss, Wemmer)
1:1
Aoudia (63., Kopfball, Schuppan)
2:1
Dedic (67., Rechtsschuss, Menz)
2:2
Saglik (84., Linksschuss, Kachunga)
Gelbe Karten
Dresden:
R. Koch
(3. Gelbe Karte)
,
Gueye
(1.)
Paderborn:
ten Voorde
(3. Gelbe Karte)
,
Krösche
(4.)
,
Kachunga
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
22.09.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Glücksgas-Stadion, Dresden
Zuschauer:
22763
Schiedsrichter:
Tobias Christ (Münchweiler)   Note 4,5
trübte seine gute Gesamtleistung, indem er beim Tackling von Ziegler gegen Dedic (55.) nicht auf den fälligen Elfmeter entschied.
Spieler des Spiels:
Jens Wemmer
unermüdlicher Antreiber, initiierte so auch das 0:1.
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