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SV Sandhausen

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1. FC Kaiserslautern

 

1:0 (0:0)

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SV Sandhausen
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.












Wahre Kartenflut im Hardtwald

Lönings Zufallstor entscheidet ganz müden Kick

In einer kampfbetonten und zweikampfintensiven Partie, die kein Zweitliga-Niveau erreichte, sicherte sich Sandhausen gegen Kaiserslautern einen schmeichelhaften Sieg. Die optisch überlegenen Pfälzer ließen gegen den defensiv eingestellten SVS nach gutem Start im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs eine klare Spielidee vermissen. Gegen das Abwehrbollwerk der Hausherren fehlte es den Roten Teufeln auch im zweiten Abschnitt an Struktur und Durchschlagskraft, eine der wenigen Chancen der Schwartz-Elf sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung.

Hübner vs. Occean
Alles im Griff: Sandhausen Florian Hübner gegen FCK-Stürmer Olivier Occean.
© picture-allianceZoomansicht

SVS-Coach Alois Schwartz, einst zusammen mit Oliver Schäfer für die U 23 der Lauterer verantwortlich, schickte nach dem 2:0-Sieg bei den Münchner Löwen eine unveränderte Startelf auf den Rasen.

FCK-Interimstrainer Schäfer musste nach dem 2:2 gegen Cottbus Rotsünder Dick ersetzen, für den Matmour hinten rechts verteidigte. Fortounis besetzte den rechten offensiven Flügel.

Lautern begann im Hardtwald forsch. Zoller prüfte schon nach zwei Minuten Riemann. Der SVS-Keeper hatte wenig später bei Occeans Kopfball das Nachsehen, aber Glück, dass Flankengeber Gaus zuvor im Abseits stand - kein Tor (5.). Dieselbe und wieder richtige Entscheidung traf das Schiedsrichtergespann auch bei Karls erfolgreichem Abschluss (10.).

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Sandhausen hatte Mühe, ins Spiel zu finden, offenbarte zunächst Defizite im Defensivverhalten und war bei Zweikämpfen nicht gerade zimperlich (Kulovits, 9.). Offensiv gelang wenig, lediglich Jovanovic rief Sippel auf den Plan (13.).

Aber die Hausherren arbeiteten sich hinein in die kampfbetonte Partie, die wenig spielerische Highlights und weiterhin eine optische Überlegenheit der Pfälzer sah, aber eine ganze Zeit lang keine Strafraumszenen mehr zu Tage förderte, weil zum einen der FCK kein klares Konzept erkennen ließ und der SVS auch viel besser stand.

Viele Unterbrechungen wegen einer Vielzahl von Fouls hemmten zudem immer wieder den Spielfluss, aber auch aus etlichen Freistoßsituationen resultierte wenig brenzliges (Ausnahme: Occean-Kopfball, 29.). Direkt im Gegenzug bremste Orban Stiefler nach Jovanovics schlauem Zuspiel am Elfmeterpunkt gerade noch aus (30.).

Ansonsten blieb auf beiden Seiten bis zum Pausenpfiff Vieles Stückwerk. Nach guten Ansätzen wurden Kombinationsversuche auch aufgrund hoher Fehlpassquote der beiden Teams von soliden Defensivreihen schon im Keim erstickt.

Fünf Gelbsünder gab's im ersten Durchgang, unter anderem Kulovits und Jovanovic, für die Schwartz mit Wiederanpfiff Kister und Löning brachte. Für Kister war das Spiel wegen einer Handgelenksverletzung bald wieder vorbei, das SVS-Wechselkontingent durch Schulz' Einwechslung schon nach 52 Minuten ausgeschöpft.

Auf dem Rasen setzte sich die zähe Angelegenheit fort. Lediglich ein Ring-Freistoß versprühte etwas Gefahr (56.), es fehlte auf beiden Seiten nach wie vor an Struktur, Offensivaktionen waren auf Zufall aufgebaut.

Der Ex-Sandhäuser Wooten ersetzte Fortounis (62.). Und brachte vorübergehend etwas Schwung. Wootens Direktpass fand Ring, aber Olajengbesis Grätsche verhinderte in höchster Not den Torschuss des Finnen (65.).

Weitere Chancen blieben bis in die Schlussphase hinein Fehlanzeige. In der äußerst nivauarmen Begegnung, in der Referee Schriever nicht weniger als neun Gelbe Karten zückte, zeigte sich Sandhausen mit der Nullnummer zufrieden und legte sein Hauptaugenmerk auf seine kompakte Defensive. Und den Roten Teufeln fehlte es an den Mitteln, sich gegen das Abwehrbollwerk durchzusetzen.

Die glückliche Entscheidung zugunsten des SVS fiel für die Partie symptomatisch eher zufällig: Achenbachs Linksflanke segelte ans vordere Fünfereck. Löning warf sich in den Zweikampf mit Orban, von dem der Ball gegen das Bein des Stürmers und dann ins lange Eck prallte (85.).

Lautern warf noch einmal alles nach vorne, aber Ring nickte die Kugel aus fünf Metern in Riemanns Arme (90.+3.).

Sandhausen gastiert am kommenden Samstag auf der Bielefelder Alm (13 Uhr), die Roten Teufel gastieren bereits am Freitag (18.30 Uhr) beim 1. FC Köln.

14.09.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Riemann (2,5) - 
Schauerte (3) , 
Olajengbesi (3) , 
F. Hübner (2,5) , 
Achenbach (2,5) - 
Kulovits (3,5)            
Linsmayer (3) - 
Stiefler (3,5)    
Ulm (3) , 
Thiede (3) - 
Jovanovic (4)        

Einwechslungen:
46. Löning (2,5)     für Jovanovic
46. Kister     für Kulovits
52. D. Schulz (3) für Kister

Trainer:
Schwartz
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (4) - 
Matmour (3,5)    
Orban (4) , 
Heintz (4)    
Löwe (3,5) - 
Ring (4)    
Karl (4)        
Fortounis (4,5)    
Gaus (3,5)        
Occean (4)    
Zoller (3)

Einwechslungen:
62. Wooten für Fortounis
81. Jenssen für Occean
87. Drazan     für Gaus

Trainer:
Schäfer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Löning (85., Linksschuss, Achenbach)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Jovanovic
(2. Gelbe Karte)
,
Kulovits
(5., gesperrt)
,
Stiefler
(2.)
K'lautern:
Heintz
(1. Gelbe Karte)
,
Karl
(3.)
,
Matmour
(1.)
,
Ring
(2.)
,
Gaus
(3.)
,
Drazan
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
14.09.2013 13:00 Uhr
Zuschauer:
9500
Schiedsrichter:
Thorsten Schriever (Dorum)   Note 2,5
lag mit seinen Assistenten bei mehreren kniffligen Abseitsentscheidungen genau richtig, musste allerdings gleich neun Gelbe Karten zücken.
Spieler des Spiels:
Frank Löning
stand fünf Minuten vor Schluss goldrichtig, erzielte das Tor des Tages.
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