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VfR Aalen

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1860 München

 

0:0 (0:0)

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VfR Aalen
1860 München
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.





1860: Die Trainerverpflichtung zahlt sich ein klein wenig aus

Adlung kann die Nullnummer entscheiden

Beim 0:0 zwischen dem VfR Aalen und 1860 München entwickelte sich von Beginn an eine Partie mit wenigen Offensivaktionen und mit viel anberaumter Sicherheit. Das ruhige Aufbauspiel wurde auf beiden Seiten stets der Risikobereitschaft vorgezogen. Adlung hatte so erst in Hälfte zwei einen Hochkaräter zu verbuchen, der aber ungenutzt blieb. Für den neuen Trainer der Löwen ist dieses Remis dennoch als kleiner Erfolg zu werten.

Friedhelm Funkel
Ein Punkt beim Debüt: 1860-Coach Friedhelm Funkel hat dennoch noch viel Arbeit auf dem Weg zum Aufstieg vor sich.
© picture allianceZoomansicht

Aalens Übungsleiter Stefan Ruthenbeck ließ seine Startformation in Bezug zum 1:1 in Karlsruhe vor der Länderspielpause unverändert. Auch Verletzungen standen beim VfR unter dem Vorzeichen: Fehlanzeige. Ähnlich sah Letzteres bei den Löwen aus. Münchens neuer Trainer Friedhelm Funkel, der fortan den geschassten Alexander Schmidt ersetzen wird, tauschte allerdings das Startpersonal gegenüber der 0:2-Niederlage gegen Sandhausen aus. Volz und Tomasov mussten für Wojtkowiak und Bierofka Platz machen. Gerade Letzterer wird sich immens gefreut haben, zumal er nach einer langwierigen Sehnenentzündung in der Fußsohle seinen ersten Einsatz für die Löwen bestritt.

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Die Begegnung der beiden Teams stand ganz klar unter einem Vorzeichen: Gewinnen und oben herankommen oder verlieren und nach hinten rutschen. In der Scholz-Arena entwickelte sich so vorerst stets ein klar strukturiertes Bild: Jede Mannschaft passte den Ball nach der Eroberung erst einmal nach hinten, um so das ganze Feld und alle potenziellen Anspielstationen vor sich zu haben. Erst dann wurden Offensivaktionen forciert. Die erste davon gehörte Lauth, der einen Adlung-Pass mit der Fußspitze abnahm (3.). Lechleiter nahm kurz darauf einen scharfen Pass stark an, kam so mit links relativ frei zum Schuss. Kiraly zeigte sich jedoch auf dem Posten und parierte mit den Fäusten (7.). Traut versuchte es dann mal über rechts außen und sorgte mit seinem Zuspiel in den Fünfmeterraum für die beste Gelegenheit bis dato: Valentini rutschte haarscharf vorbei (19.).

Das Spiel schwelgte in der Folge in vielen Pausen. Der Grundgedanke beider Teams, ruhig aufzubauen, war zwar richtig - ein wenig mehr Risiko haben sich die Trainer jedoch bestimmt gewünscht. Zwei Szenen mit Symbolcharakter: Stoppelkamp und der VfR bekamen jeweils noch vor dem Pausentee zwei Freistöße aus jeweils rund 20 Metern zugesprochen. Während der Münchner jedoch mit seinem Schuss keinen Weg in Richtung Tornetz fand, verzettelten sich die Ostalbstädter in einer wirren Trickvariante, in die Adlung humorlos dazwischenfunkte (41. und 45. +1). Außerdem verpasste Valentini im Strafraum nochmals ein scharfes Zuspiel von rechts, das dieses Mal von Junglas kam (42.). Dennoch ging es insgesamt mit einem gerechten 0:0 in die Katakomben.

Neue Halbzeit, gleiches Spielprinzip

Der zweite Durchgang begann wie der erste: Die Mannschaften schlugen dieselbe Gangart ein. Die erste Aktion gehörte dem VfR: Junglas suchte erneut mit einem scharfen Pass Valentini, der aber wieder knapp verpasste (49.). Viele kleine Fouls und die Unkonzentriertheiten beim letzten Pass sorgten auf beiden Seiten für einen stets abgehackten Spielfluss. Die Partie wanderte so mehr und mehr in die Kategorie: Gesehen - ja, in Erinnerung bleibend - nein. Nach vielen Minuten des abermaligen Abwartens fanden wieder ein paar Tormöglichkeiten in die Begegnung: Klauß auf Aalens Seite mit einem flachen Linksschuss und ein Freistoß von Wannenwetsch für die Löwen sorgten so für etwas Raunen auf den Rängen des Publikums (63. und 65.).

Sascha Traut gegen Moritz Stoppelkamp
Auf dem Tagesplan standen neben der Sicherheit auch viele Zweikämpfe: Hier Aalens Sascha Traut (links) gegen Moritz Stoppelkamp.
© picture allianceZoomansicht

Adlung hatte schließlich doch noch einen Hochkaräter auf dem Fuß. Sein Lupfer im Strafraum landete jedoch auf statt im Gehäuse von VfR-Schlussmann Fejzic (66.). Die Schlussphase wurde durch Schindler eingeläutet, der einmal mit einem "Zidane-Trick" mit einem anschließenden Schuss und kurz darauf mit einem Kopfball Torhüter Fejzic prüfte (75. und 77.). Lauth übte sich auf der Gegenseite noch einmal mit einem Heber, der jedoch wieder auf dem Tornetz landete (81.). Dies war nichtsdestotrotz einer der wenigen Höhepunkte in den zweiten 45 Minuten. Lechleiter und Valentini begaben sich kurz darauf ins direkte Zusammenspiel. Letzterer setzte einen Schuss an, der rechts am Tor vorbeistrich (87.). Das war es dann auch fast: Vallori hatte kurz vor Schluss noch einen Schuss ans Außennetz zu verbuchen (90. +2). Durch die gerechte Punkteteilung fixieren sich beide Teams im Mittelfeld der Tabelle. Für Funkel ist der Punkt dennoch ein kleines Erfolgserlebnis, da die Löwen zuletzt zweifach in Folge leer ausgingen.

Während der VfR am kommenden Samstag (13 Uhr) in Bochum antritt, empfangen die Löwen zeitgleich Erzgebirge Aue.

13.09.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (3) - 
Traut (2) , 
Barth (3) , 
B. Hübner (4) , 
Buballa (2) - 
A. Hofmann (3,5) , 
Leandro (3)    
Junglas (3)    
Klauß (3) , 
Lechleiter (2,5) , 
Valentini (3,5)    

Einwechslungen:
62. Reichwein     für Junglas

Trainer:
Ruthenbeck
1860 München
Aufstellung:
Kiraly (2,5) - 
Schindler (3) , 
Vallori (3)    
Bülow (3) , 
Wojtkowiak (4) - 
Y. Stark (3,5)    
Bierofka    
Adlung (3) , 
Stoppelkamp (3) - 
S. Hain (4)    
Lauth (4)

Einwechslungen:
28. Wannenwetsch (3)     für Bierofka

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Aalen:
Valentini
(1. Gelbe Karte)
,
Reichwein
(3.)
TSV 1860:
Y. Stark
(2. Gelbe Karte)
,
Wannenwetsch
(2.)
,
S. Hain
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
13.09.2013 18:30 Uhr
Stadion:
Scholz-Arena, Aalen
Zuschauer:
8910
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Hannover)   Note 2
souverän, stellte durch konsequente Entscheidungen sicher, dass sich die Gemüter in einer kurzen hektischen Phase der zweiten Halbzeit schnell wieder abkühlten.
Spieler des Spiels:
Sascha Traut
sorgte auf der rechten Außenbahn für viel Gefahr und servierte einige gute Vorlagen.
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