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VfL Bochum

 - 

FC St. Pauli

 

2:2 (1:2)

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VfL Bochum
FC St. Pauli
1.
15.
30.
45.







46.
60.
75.
90.













Butscher und Jungwirth treffen für Bochum

Verhoeks Doppelpack reicht nicht zum Sieg

In einem intensiven und kurzweiligen Zweitligaspiel trennen sich Bochum und St. Pauli 2:2 (1:2). Der VfL erspielte sich reihenweise Großchancen und ging auch verdient in Führung. Dann beendete John Verhoek die zwei Spiele andauernde Tor-Durststrecke der Hamburger und drehte die Partie. Nach einer Energieleistung in der zweiten Hälfte kamen die Hausherren dann doch noch zum verdienten Unentschieden.

Butscher mit Köpfchen

John Verhoek
St. Paulis Stürmer John Verhoek drehte die Partie mit einem Doppelpack.
© picture allianceZoomansicht

Bochums Trainer Peter Neururer brachte im Vergleich zum 0:1 beim FSV Frankfurt drei Neue: Butscher, Bulut und Aydin ersetzten Holthaus, Tiffert und Cwielong. Taktisch präsentierte sich der VfL in einem 4-3-1-2-System. St. Pauli-Coach Michael Frontzeck musste nach der 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger Bielefeld auf Kapitän Boll verzichten (aus privaten Gründen zu Hause geblieben) und beorderte Bartels in die Startelf. Die Spielführer-Binde übernahm Kringe.

Beide Mannschaften begannen offensiv und begegneten sich mit offenem Visier. So entwickelte sich schnell ein munteres Hin und Her mit mehreren Halbchancen. Dieses hohe Tempo flachte nach etwa zehn Minuten ein wenig ab, weil sich beide Seiten mit intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld ein wenig den Wind aus den Segeln nahmen.

Dafür wurden die Möglichkeiten zwingender: Latza traf aus 16 Metern den Außenpfosten (14.) und Bulut prüfte Hamburgs Torwart Tschauner aus spitzem Winkel im Torwarteck (17.). Bei der folgenden Ecke zappelte das Leder schließlich im Netz. Fabian verlängerte die Hereingabe auf den zweiten Pfosten, wo Butscher goldrichtig stand und zum 1:0 einköpfte (18.).

Verhoek dreht auf - und die Partie

Doch auch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Rzatkowski führte einen Freistoß im Mittelfeld schnell aus und spielte Thy hoch an. Der legte quer zu Verhoek, der aus zwölf Metern zum Ausgleich traf (23.). Das Tempo blieb in der Folge hoch und wenig später hatte Rzatkowski einen genialen Geistesblitz und schickte Verhoek auf die Reise. Der Stürmer war frei durch und überlistete Luthe mit einem Heber aus 17 Metern - 2:1 (35.).

Nun drängte Bochum noch einmal vehement nach vorne. St. Pauli versuchte mit Härte entgegenzuhalten und holte sich drei Gelbe Karten in zwei Minuten ab. Zu Torchancen kam der VfL trotzdem: Latza (37.) und Aydin (40.) scheiterten an Tschauner. Tasaka zirkelte einen Freistoß knapp am rechten Pfosten vorbei (44.).

Tschauners Paraden verteidigen die Führung

Markus Thorandt & Richard Sukuta-Pasu
Voller Einsatz: St.Paulis Markus Thorandt (li.) gegen Bochums Richard Sukuta-Pasu (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte musste Neururer Butscher verletzungsbedingt in der Kabine lassen und brachte Acquistapace. Bochum rannte weiter an und kombinierte mitunter gut nach vorne. Aydin flankte von rechts nach innen und fand am Elfmeterpunkt Sukuta-Pasu, der aus der Drehung abzog und an einem starken Tschauner-Reflex scheiterte (53.). Kurz darauf verfehlte Aydin den Pfosten mit einer Mischung aus Torschuss und flacher Hereingabe nur um Haaresbreite (56.).

Neururer legte nach und brachte mit Ilsö einen zusätzlichen Angreifer (59.). Die Kiez-Kicker waren nun über weite Strecken in der Defensive gebunden und konnten nur vereinzelt mit Kontern ein wenig entlasten. Stattdessen verbuchten die Hausherren weitere Möglichkeiten: Joker Ilsö scheiterte mit einem Flatterball an Tschauner (65.).

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Jungwirth akrobatisch

Der Druck der Hausherren wurde immer größer und resultierte in der 69. Minute im Ausgleich: Nach einer Latza-Ecke faustete Tschauner den Ball nicht weit genug weg. Jungwirth setzte daraufhin zu einem akrobatischen Schuss an und traf in einer Art Fallrückzieher aus zwöf Metern ins verwaiste Tor zum 2:2.

Auch in der Folge ließ der VfL nicht locker und drängte auf den dritten Treffer. Ausgerechnet der Ex-Bochumer Rzatkowski spielte gleich zweimal den Spielverderber: Erst hatte Sukuta-Pasu das 3:2 auf dem Fuß, doch sein Schuss aus zwölf Metern kratzte Rzatkowski gerade noch von der Linie (76.). Dann stand der Flügelflitzer erneut goldrichtig und klärte einen Eyjolfsson-Kopfball aus fünf Metern erneut vor der Linie (84.). So blieb es trotz eines kräftezeerenden Powerplays der Blauen beim 2:2-Endstand.

Bochum gastiert am kommenden Sonntag bei der Fortuna (13.30 Uhr). Pauli empfängt tags darauf Dynamo Dresden zum Flutlichtmatch am Millerntor (20.15 Uhr).

16.08.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (2,5)    
Freier (3)        
Maltritz (4) , 
Fabian (3,5)    
Butscher (3)        
O. Bulut (3) , 
Jungwirth (2)    
Latza (3,5) - 
Tasaka (4)    
Sukuta-Pasu (3,5)    
Aydin (4)

Einwechslungen:
46. Acquistapace (3,5) für Butscher
59. Ilsö (3,5) für Tasaka
77. Eyjolfsson     für Freier

Trainer:
Neururer
FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (4,5) - 
Nehrig (3,5)        
Thorandt (2) , 
Gonther (3) , 
Halstenberg (4,5) - 
Kringe (3,5)    
Buchtmann (4)    
Thy (2,5)        
Rzatkowski (2) , 
Bartels (3)    
Verhoek (1,5)            

Einwechslungen:
64. Kalla für Nehrig
72. Nöthe     für Thy
77. Kurt für Buchtmann

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Butscher (18., Kopfball, Fabian)
1:1
Verhoek (23., Rechtsschuss, Thy)
1:2
Verhoek (35., Rechtsschuss, Rzatkowski)
2:2
Jungwirth (69., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Bochum:
Sukuta-Pasu
(3. Gelbe Karte)
,
Freier
(2.)
,
Fabian
(1.)
,
Eyjolfsson
(1.)
St. Pauli:
Nehrig
(2. Gelbe Karte)
,
Thy
(2.)
,
Bartels
(1.)
,
Nöthe
(2.)
,
Verhoek
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
16.08.2013 20:30 Uhr
Zuschauer:
23028
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
hatte die Partie jederzeit im Griff, bekämpfte aufkommende Härte zum richtigen Zeitpunkt mit Verwarnungen.
Spieler des Spiels:
John Verhoek
war stets anspielbar, stellte die Bochumer Defensive ständig vor Probleme und traf doppelt.
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