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VfL Bochum

VfL Bochum

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


VFL BOCHUM
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.


60.
75.
90.







Bochum knackt doch noch die 40-Punkte-Marke

Zahirovic garniert Freiers Abschied

"Wir wollen noch die 40-Punkte-Marke knacken", gab Peter Neururer seinem Team für das Spiel gegen Karlsruhe mit auf dem Weg. Gesagt, getan. Der Revierklub behielt in einem Spiel, in dem es für beide Mannschaften um nichts mehr ging und dem über weite Strecken die Würze fehlte, knapp die Oberhand.

Lukas Klostermann bearbeitet Gaetan Krebs (v.l.).
Enge Kiste: Lukas Klostermann bearbeitet Gaetan Krebs (v.l.).
© picture allianceZoomansicht

Vier Änderungen nahm Bochums-Coach Peter Neururer nach dem 0:2 bei 1860 München vor: Fabian (Syndesmose), Tasaka (vorzeitiger Heimaturlaub), Jungwirth und Cwielong wurden durch Klostermann, Eyjolfsson, Gulden und Zahirovic ersetzt. Drei Umstellungen gab es beim KSC: Trainer Markus Kauczinski vertraute im Vergleich zum 2:2 gegen Düsseldorf auf Gulde, Schiek und Nazarov, die Mauersberger, Kempe und Alibaz verdrängten.

Bevor der Ball im Rewirpower-Stadion rollte, wurden einige Spieler verabschiedet. Auch die beiden Routiniers Maltritz und Freier, die ihre Karriere beenden. Dann wurde es ernst. Obwohl es für beide Vereine um nichts mehr ging, begannen die Spieler engagiert. Allerdings fehlte beiden Klubs die spielerische Linie, eine zerfahrene Anfangsphase war das Ergebnis. Allerdings nicht ohne Torchancen: Nazarovs Distanzschuss stellte VfL-Torwart Luthe auf dem nassen Rasen vor Probleme (6.), auf der Gegenseite versuchte Sukuta-Pasu ohne Erfolg den Ball per Hacke ins Tor zu bugsieren (13.).

Der KSC wirkte ballsicherer und probierte es immer wieder über links, wo Schiek und Nazarov für Betrieb sorgten. Letzterer zwang Luthe zu einer Glanzparade (22.). Bochum agierte umständlich, wäre aber durch Sukuta-Pasu fast in Führung gegangen. Aber nur fast. Vollath brachte die Fingerspitzen noch an den Ball und lenkte diesen an den Pfosten. Die Partie plätscherte vor sich hin, ehe Klostermann kurz vor der Pause in den Blickpunkt rückte. Erst scheiterte er aus halbrechter Strafraumposition an Vollath, dann stoppte er im eigenen Sechszehner im letzten Moment KSC-Kapitän Hennings.

Der zweite Durchgang begann schleppend. Sowohl die Neururer-Elf als auch die Gäste ließen den Zug zum Tor vermissen. Es dauerte eine knappe Stunde, ehe Klostermann unbedrängt den Ball vom hinteren Fünfmetereck über das Gäste-Gehäuse köpfte. In der 62. Minute war es dann Zahirovic, der die Torflaute zwischen den beiden Teams - die letzten drei Partien endeten 0:0 - mit einem Kopfballtor nach einer Ecke beendete. Der KSC erhöhte in der Folge die Bemühungen, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Yabo drückte den Ball in der 84. Minute zwar ins Tor, doch er stand im Abseits.

Für beide Teams ist die Saison beendet. Die Spielzeit 2014/15 beginnt am Freitag, den 1. August.

11.05.14
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (2,5) - 
Klostermann (2) , 
Maltritz (2,5)    
Eyjolfsson (3) , 
Acquistapace (3) - 
Freier (2,5)    
Latza (3,5)    
Zahirovic (3)    
Gulden (3) - 
Aydin (4) , 
Sukuta-Pasu (4,5)    

Einwechslungen:
46. O. Bulut (3,5) für Latza
59. Kreyer (3,5) für Sukuta-Pasu
74. Sinkiewicz für Freier

Trainer:
Neururer
Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (2,5) - 
Klingmann (3) , 
Gordon (2,5) , 
Gulde (4)        
Schiek (3) - 
Schwertfeger (3)    
Torres (4)    
G. Krebs (3) , 
Yabo (3) , 
Nazarov (2,5) - 
Hennings (3,5)    

Einwechslungen:
46. Stoll (3,5) für Gulde
65. Park für Torres
74. Dulleck für Schwertfeger

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Zahirovic (62., Kopfball, Gulden)
Gelbe Karten
Bochum:
-
Karlsruhe:
Gulde
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
11.05.2014 15:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
14282
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2
hatte mit der Leitung der fairen Partie keine Probleme.
Spieler des Spiels:
Lukas Klostermann
unterstrich einmal mehr, dass ihm auf der rechten Abwehrseite die Zukunft gehört. Der Youngster hielt hinten dicht und setzte vorne immer wieder gefährliche Akzente.