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FC St. Pauli

FC St. Pauli

0
:
3

Halbzeitstand
0:1
VfR Aalen

VfR Aalen


FC ST. PAULI
VFR AALEN
15.
30.
45.

60.
75.
90.













Letzte Aufstiegsträume der Vrabec-Elf sind zerplatzt

Lechleiter sorgt für kollektive Schockstarre

St. Pauli verspielte die letzten Aufstiegshoffnungen mit einer unterirdischen Vorstellung gegen ein starkes Aalen. Der VfR traf früh und hielt die verkrampften Hanseaten in der Folge locker in Schach. Nach knapper Pausenführung zerstörten die cleveren und spielstarken Gäste die Hoffnungen der Kiez-Kicker auf Besserung mit zwei weiteren Toren, entschieden die Partie vorzeitig Mitte des zweiten Durchgangs und sichern damit verdient den Klassenerhalt.

Buchtmann vs. Junglas (r.)
Trügerisches Bild: Aalen und Torschütze Manuel Junglas (r.), hier im Duell mit Christopher Buchtmann, hatten kaum Mühe, St. Pauli auszubremsen.
© picture-allianceZoomansicht

St. Pauli-Coach Roland Vrabec konnte im Vergleich zum 1:1 in Cottbus wieder auf die in der Lausitz Gelb-gesperrten Schachten und Halstenberg zurückgreifen, die für Gonther und Trybull zurück ins Team kamen.

Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck setzte gegenüber dem 0:0 gegen Ingolstadt mit Mössmer für Pohjanpalo auf eine etwas defensivere Lösung.

Paukenschlag am Millerntor - schon nach drei Minuten führte der Gast aus Aalen: Lechleiter erlief Klauß' Pass in die Spitze. Der Angreifer kam gegen Thorandt und Kalla aus elf Metern zum Abschluss. Beide Hamburger fälschten noch leicht ab, das Leder trudelte an Heerwagen vorbei ins linke Eck (3.).

Die frühe Führung änderte an den taktischen Gegebenheiten nichts. Der VfR, ohnehin meist aus kompakter Ausrichtung heraus agierend, arbeitete gut gegen den Ball. Bei St. Pauli, sichtlich bemüht, fehlte es an Bewegung und Genauigkeit, um Lücken in den Abwehrverbund des Gegners zu reißen. Räume taten sich so kaum auf.

Die Vrabec-Elf konnte den Schock des frühen Gegentores nicht wegstecken, aus viel Ballbesitz resultierte lediglich eine vielversprechende Torannäherung von Schachten (8.). Aalen attackierte oft schon tief in der gegnerischen Hälfte, lauerte auf Fehler der Hamburger. Einmal mehr versprühte Lechleiter Gefahr (18.).

Es war für lange Zeit die letzte Torszene. Bei strahlendem Sonnenschein bot St. Pauli auch im weiteren Verlauf nicht mehr als Sommerfußball an. Gegen einen verkrampften Gegner, der ohne Attribute wie Tempo, Leidenschaft und Esprit kaum ins letzte Drittel vorstieß, hatten die Ostalbstädter wenig Mühe, den Vorsprung bis zur Pause zu halten.

Auch spielerisch zeigte sich der VfR den Hanseaten klar überlegen, wenn auch der letzte Pass in die Spitze nicht mehr ankam. Keeper Fejzic verbrachte einen gemütlichen Nachmittag, musste nur einmal bei einer verkappten Halstenberg-Freistoßflanke eingreifen (39.).

Vrabec wechselte mit Wiederanpfiff offensiv, brachte Gregoritsch für Ziereis. Der Österreicher brachte bei nun aktiveren Hamburgern frischen Wind, ohne dass daraus zunächst Möglichkeiten entstanden.

St. Pauli brachte nichts Zwingendes zustande, die Gäste nutzten entstehende Räume. Mit Rechtsverteidiger Traut, nach dessen Hereingabe und Foul von Schachten an Mössmer Referee Bandurski auf Elfmeter entschied: Leandro ließ Heerwagen vom Punkt keine Abwehrchance (58.).

Bartels kam bei St. Pauli Maier (60.), Rzatkowski zwang Fejzic erstmals zu einer Parade (62.). Auf der anderen Seite drehte auch Ruthenbeck zweimal an der Personalschraube, Daghfous und Pohjanpalo ersetzten Klauß und Lechleiter.

Mit unmittelbaren Folgen: Gegen die aufgerückten Hanseaten hatten Daghfous und Junglas viel Platz und Zeit, was Letzterer zu einem platziertem Flachschuss aus 20 Metern zur endgültigen Entscheidung nutzte (68.).

Viel passierte dann nicht mehr. Ein reguläres Tor Pohjanpalos zählte nicht (77.), aber das fiel nicht mehr ins Gewicht. St. Paulis Aufstiegsträume sind ausgeträumt, Aalen feiert den Klassenerhalt.

Nächsten Sonntag (15.30 Uhr) treten die Hamburger in Köln an, gleichzeitig bekommt es der VfR zuhause mit Union Berlin zu tun.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Heerwagen (4) - 
Ziereis (5)    
Thorandt (5) , 
Kalla (4,5)    
Schachten (5)    
Buchtmann (4,5)    
Halstenberg (5) - 
Maier (5)    
Rzatkowski (4,5)        
Thy (5)    

Einwechslungen:
46. Gregoritsch (4)     für Ziereis
60. Bartels (4) für Maier
75. Trybull für Rzatkowski

Trainer:
Vrabec
VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (3) - 
Traut (3) , 
Barth (1,5)    
Hainault (3) , 
Buballa (3) - 
Leandro (2)        
A. Hofmann (3) , 
Mössmer (3) - 
Klauß (3)    
Lechleiter (2,5)        
Junglas (2,5)    

Einwechslungen:
63. Daghfous für Klauß
66. Pohjanpalo für Lechleiter
74. B. Hübner für Barth

Trainer:
Ruthenbeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Lechleiter (3., Rechtsschuss, Klauß)
0:2
Leandro (58., Foulelfmeter, Linksschuss, Mössmer)
0:3
Junglas (68., Rechtsschuss, Daghfous)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Thy
(6. Gelbe Karte)
,
Rzatkowski
(7.)
,
Schachten
(6.)
,
Buchtmann
(14.)
,
Gregoritsch
(2.)
Aalen:
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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 9. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
9
5x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
9
4x
 
3.
Burchert, Sascha
Burchert, Sascha
SpVgg Greuther Fürth
9
3x
 
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
9
3x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
9
3x
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Spielinfo

Anstoß:
27.04.2014 13:30 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
27497
Schiedsrichter:
Christian Bandurski (Oberhausen)   Note 3
hatte wenige Probleme mit der leicht zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Oliver Barth
gewann nahezu jeden Zweikampf und organisierte seine Abwehr fehlerfrei.

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