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VfL Bochum

VfL Bochum

2
:
1

Halbzeitstand
0:1
Energie Cottbus

Energie Cottbus


VFL BOCHUM
ENERGIE COTTBUS
15.
30.
45.




60.
75.
90.







Bochum dreht das Spiel gegen Cottbus dank zweier Standards

Kreyer sorgt für die Wende und wohl die Rettung

Der VfL Bochum kann wohl den vorzeitigen Klassenerhalt feiern: Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehte die Mannschaft von Peter Neururer dank zweier Standardsituationen das Spiel und gewann gegen Energie Cottbus mit 2:1. Hauptdarsteller war der eingewechselte Kreyer, der an beiden Toren entscheidend beteiligt war.

Bochums Coach Peter Neururer wechselte seine Anfangself nur auf einer Position gegenüber dem 1:1 in Kaiserslautern aus: Für den verletzten Aydin (Muskelfaserriss) spielte Tasaka, wodurch das System von einem 4-4-2 auf ein 4-5-1 gewechselt wurde. Cottbus-Trainer Jörg Böhme tauschte im Vergleich zum 0:0 gegen Dynamo Dresden zweimal: Kapitän Möhrle rückte wieder in die Innenverteidigung, wodurch Buljat als Rechtsverteidiger agierte. Bittroff rutschte ins Mittelfeld und verdrängte hier Rivic auf die Bank. Zudem stürmte Sanogo für Fetsch.

Sanogo und Jendrisek kläglich - Takyi staubt ab

Erzielte nach seiner Einwechselung erst den Ausgleich und holte anschließend den Elfmeter zum Siegtor heraus: Sven Kreyer.
Erzielte nach seiner Einwechselung erst den Ausgleich und holte anschließend den Elfmeter zum Siegtor heraus: Sven Kreyer.
© ImagoZoomansicht

Das Wechselspiel musste Böhme jedoch nach 15 Minuten bereits zurückdrehen: Madouni humpelte vom Platz, so dass Rivic in die Partie kam und sich wie gewohnt rechts im Mittelfeld einordnete. Buljat und Bittroff rotierten hinter. Bis dahin war die Partie arm an Höhepunkten, plötzlich legten die Lausitzer aber so richtig los: In Minute 20 zappelte die Kugel das erste Mal im Netz der Hausherren, Schiedsrichterin Steinhaus verwehrte dem Treffer des kurz zuvor eingewechselten Buljat aber aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels die Anerkennung.

Zwei Minuten später bot sich Sanogo die Riesenchance, der Angreifer nahm ein Geschenk von Freier jedoch nicht an: Er zögerte frei vor Luthe viel zu lange, ehe er überhastet drüber schoss. Besser machten es die Lausitzer in der 28. Minute: Nachdem Jendrisek auf links zu viel Zeit für eine Hereingabe gewährt wurde, musste Takyi frei vor dem Tor nur noch den Fuß hinhalten (28.). Cottbus ruhte sich in der Folge nicht auf dem Treffer aus und setzte gegen jetzt verunsicherte Bochumer nach: Erst drosch Jendrisek volley nach einer Flanke drüber, ehe der Slowake Sekunden später eine noch größere Chance liegen ließ, als er frei vor Luthe rechts daneben schoss (36.).

Zuvor hatte Maltritz die einzige nennenswerte Möglichkeit für die Hausherren, der aber aus der Drehung nach einem Standard verzog (32.). Bochum war besonders in der Mittelfeldzentrale äußerst anfällig, die Lausitzer wirkten galliger und laufstärker. Da Jendrisek und Sanogo aber die Nerven versagten, ging es nur mit 1:0 in die Kabine.

Neururer mit dem perfekten Wechsel

Die Hausherren kamen anschließend mit viel mehr Engagement und Gier aus der Pause und schnürten die Lausitzer hinten ein. Die Bemühung war dem VfL anzumerken, allerdings tat sich die Neururer-Elf schwer, Chancen aus dem Spiel heraus zu kreieren. Cottbus stand jetzt tief und lauerte auf Konter.

So verwunderte es nicht, dass der Ausgleich nach einer Standardsituation fiel: Nach einer Ecke setzte sich Fabian gegen Banovic durch, der Ball prallte zu Kreyer, der akrobatisch mit rechts aus kurzer Distanz versenkte (61.). Der VfL belohnte sich so für eine engagierte zweite Hälfte, hatte aber kurze Zeit später Glück, nicht erneut in Rückstand geraten zu sein. Rivic legte auf Takyi ab, der mit zu viel Rücklage den Ball freistehend über das Tor donnerte (68.).

Fünf Minuten später rempelte Buljat im Sechzehnmeterraum völlig unnötig Kreyer über den Haufen. Schiedsrichterin Steinhaus zeigte sofort auf den Punkt. Sukuta-Pasu nahm sich dem Strafstoß an und versenkte den Ball mit viel Glück: Renno war im richtigen Eck, der Ball rutschte unter seinem Körper aber ins Tor (75.).

Cottbus verlor in Halbzeit zwei vollkommen den Faden und kam auch im Anschluss kein einziges Mal mehr gefährlich vor das Tor der Bochumer. Diese machten es nach ihrer Führung stark und zogen sich nicht zurück, sondern hielten weiter dagegen und stürmten sogar auf den dritten Treffer. So kam letztlich ein knapper und etwas glücklicher Erfolg zustande, der aber wohl nahezu sicher die Rettung für das Neururer-Team bedeutet. Cottbus verlor aufgrund zweier Standards und einer schwachen zweiten Halbzeit unnötig und bleibt weiterhin Tabellenschlusslicht.

Nächsten Montag (20:15 Uhr) spielt Bochum in Köln, Cottbus empfängt bereits am Donnerstag (18.30 Uhr) St. Pauli.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (3,5)    
Freier (5)    
Maltritz (4,5) , 
Fabian (4) , 
Acquistapace (4,5) - 
Tiffert (5,5)    
Jungwirth (4) , 
Latza (4,5) - 
Tasaka (5)    
Cwielong (4) - 
Sukuta-Pasu (4)    

Einwechslungen:
46. Kreyer (2)     für Tiffert
59. Klostermann (3) für Freier
81. Zahirovic für Tasaka

Trainer:
Neururer
Energie Cottbus
Aufstellung:
Renno (3,5) - 
J. Buljat (5) , 
Möhrle (3,5)    
Madouni    
Fomitschow (4,5) - 
Banovic (4) , 
Takyi (3)    
Bittroff (4)    
Stiepermann (4)        
Jendrisek (4)        
Sanogo (4,5)

Einwechslungen:
19. Rivic (3)     für Madouni
75. Michel für Jendrisek
83. Fetsch für Stiepermann

Trainer:
Böhme

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Takyi (28., Rechtsschuss, Jendrisek)
1:1
Kreyer (61., Rechtsschuss, Fabian)
2:1
Sukuta-Pasu (74., Foulelfmeter, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Bochum:
-
Cottbus:
Rivic
(4. Gelbe Karte)
,
Bittroff
(7.)
,
Stiepermann
(9.)
,
Jendrisek
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
13.04.2014 13:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
11779
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Langenhagen)   Note 1,5
souveräner Auftritt in einem umkämpften Spiel, lag mit allen Entscheidungen richtig, auch mit dem Elfmeterpfiff für den VfL.
Spieler des Spiels:
Sven Kreyer
machte nach seiner Einwechslung viel Wirbel, erzielte das wichtige 1:1.

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