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Energie Cottbus

Energie Cottbus

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


ENERGIE COTTBUS
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.








Spannende Nullnummer im Abstiegs-Endspiel

Ouali scheitert an Renno, Takyi am Alu

Der Keller-Gipfel zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden endete ohne Sieger. Die SGD, die auch im 13. Anlauf keinen Dreier einfahren konnte, war in der ersten Hälfte der Führung näher - Ouali ließ die ultimative Chance liegen. In der zweiten Hälfte eines intensiv geführten Ostduells schnupperten die Lausitzer, bei denen Takyi den rechten Pfosten erschütterte, am Heimerfolg. Durch das 0:0 bleibt die Situation für beide Teams äußerst prekär.

Elfmeter für die SG Dynamo Dresden
Die mitgereisten SGD-Fans fieberten, doch Idir Ouali (verdeckt) ließ kurz vor der Pause die Chance zur Gästeführung liegen.
© picture allianceZoomansicht

Cottbus' Trainer Jörg Böhme tauschte gegenüber dem 0:2 bei Union Berlin viermal Personal: Fomitschow, Rivic, Takyi und Jendrisek begannen. Sie kamen anstelle von Möhrle (Gelb-Rot-Sperre), Bickel, Michel und Sanogo (alle Bank) zum Zug. Dynamo-Trainer Olaf Janßen wartete im Vergleich zur trostlosen Nullnummer gegen Sandhausen mit drei Neuen in der Anfangsformation auf: Menz, Startelf-Debütant Stefaniak und Koch erhielten den Vorzug vor Grifo und den arrivierten Angreifern Poté und Dedic, die zunächst von außen zusehen mussten.

Der FC Energie machte in den ersten Spielszenen im Stadion der Freundschaft mit couragierten Offensivbemühungen auf sich aufmerksam. Die Hausherren erarbeiteten sich Feldvorteile und Standards, die der Dresdner Abwehr Arbeitsproben abforderten. Die erste Chance war jedoch auf der Gegenseite zu notieren: Stefaniak übernahm die Kugel in hohem Tempo von Koch und prüfte nach einer Körpertäuschung Cottbus' Keeper Renno, der den Flachschuss des Blondschopfs reaktionsschnell entschärfte (7.).

Diese Aktion schien für die Sachsen eine Initialzündung zu sein. Die Gäste zeigten bei ihren Angriffsanstrengungen fortan gefällige, zielstrebige Ansätze. In einem flotten, intensiv geführten Ostduell waren knapp 20 Minuten absolviert, als eine gefährliche Freistoßflanke von Kempe, die vor dem Kasten keinen Abnehmer fand, die nächste schwarz-gelbe Torgelegenheit (19.). Auch wenn Dresden sich griffiger, ausbalancierter auf dem Weg nach vorne zeigte, hielten die Lausitzer mit großem Kampfgeist dagegen. Das Spielgeschehen wogte folglich hin und her - Möglichkeiten verbuchten durch Kempe und Ouali allerdings erst einmal weiter die Sachsen (30., 31.).

Die Schlussphase des ersten Durchgangs sollte eine rasante Veranstaltung werden: Den Auftakt machte Cottbus' Angreifer Fetsch, der mit geschickter Ballbehandlung frei vor Kirsten auftauchte, aber am SGD-Schlussmann scheiterte (36.). In der 40. Minute zappelte der Ball in den Maschen des Gästegehäuses, doch Referee Perl hatte zuvor richtigerweise auf hohes Bein des aufgerückten Madouni gegen Gueye entschieden. Als keine 60 Sekunden später auf der Gegenseite Banovic den jungen Stefaniak im Sechzehner rempelte, blieb die Pfeife des Schiedsrichters derweil stumm.

In der 44. Minute gab's dann Strafstoß - für Dresden. Schulz drang nahe der linken Strafraumkante energisch in den Strafraum ein und kam im Zweikampf mit Rivic zu Fall. Ouali war die fragwürdige Entscheidung egal. Der Algerier schnappte sich das Leder, nutzte die ultimative Chance aber nicht. Sein Schuss war zu zentral, Renno parierte per Fußabwehr und bewahrte die Böhme-Elf so vor einem Rückstand zur Pause.

Der Schwung, der die Kontrahenten gegen Ende der ersten Hälfte ausgezeichnet hatte, war nach Wiederanpfiff zunächst nicht mehr sichtbar. Nach viel Kampf und Krampf dauerte es bis zur 58. Minute, ehe der nächste Aufreger folgte: Der in guter Position freistehende Takyi hatte alle Zeit der Welt, um abzuziehen. Der Ex-Fürther spielte aber auf Fetsch zurück, dessen Schuss geblockt wurde.

Das Ostduell nahm nun wieder Fahrt auf. Kochs mutige Abnahme landete auf dem Tordach (66.). Kurz darauf erschütterte auf der Gegenseite Takyi das Aluminium: Die Kreativkraft fasste sich aus der Distanz ein Herz, der herrliche Schuss sauste an den rechten Pfosten (67.).

Im Stadion der Freundschaft ging es nun erneut hin und her. Da den abstiegsgefährdeten Teams bei ihren mutigen Offensivbemühungen aber im entscheidenden Moment die Genauigkeit abging, blieb es beim torlosen Remis.

Der FC Energie Cottbus ist am kommenden Spieltag sonntags beim VfL Bochum gefordert (13.30 Uhr). Die SG Dynamo Dresden hat am darauffolgenden Abend den TSV 1860 München auf eigenem Platz zu Gast (20.15 Uhr).

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Renno (2) - 
Bittroff (4) , 
J. Buljat (3)    
Madouni (4)    
Fomitschow (4) - 
Banovic (5)    
Rivic (4,5)    
Takyi (5) , 
Stiepermann (5)        
Jendrisek (5)    
Fetsch (4,5)

Einwechslungen:
37. Perdedaj (4)     für Stiepermann
62. Michel für Jendrisek
75. Sanogo für Banovic

Trainer:
Böhme
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (2,5) - 
Gueye (3,5) , 
Leistner (4) , 
Bregerie (3,5)    
T. Schulz (3) - 
Losilla (3) , 
Menz (4,5)        
Ouali (5)    
Kempe (4)    
Stefaniak (4)    

Einwechslungen:
63. Poté für Menz
70. Grifo für Ouali
82. Fiel für Stefaniak

Trainer:
Janßen

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Cottbus:
Stiepermann
(8. Gelbe Karte)
,
Madouni
(2.)
,
J. Buljat
(6.)
,
Perdedaj
(4.)
Dresden:
Kempe
(2. Gelbe Karte)
,
Menz
(6.)

Besondere Vorkommnisse
Renno hält Foulelfmeter von Ouali (44.)
Assisent Stein wurde nach Abpfiff von einem Gegenstand aus dem Cottbuser Fanblock am Kopf getroffen.
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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Zimmermann, Jan
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1860 München
3
2x
 
2.
Orlishausen, Dirk
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Karlsruher SC
1
1x
 
3.
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
2
1x
 
Vollath, René
Vollath, René
Karlsruher SC
2
1x
 
5.
Müller, Kevin
Müller, Kevin
1. FC Heidenheim
3
1x
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Spielinfo

Anstoß:
04.04.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
18500 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 4
die Gelben Karten waren korrekt, ebenso die Entscheidung, Madounis Handspiel im Strafraum (79.) als unabsichtlich zu werten. Banovics robuster Rempler gegen Stefaniak (41.) war grenzwertig. Der Strafstoß war, wenn auch schwer zu erkennen, eine Fehlentscheidung.
Spieler des Spiels:
René Renno
hielt das Remis gegen Ouali (44. und 45.) und Stefaniak (8.) fest.