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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

4
:
1

Halbzeitstand
1:0
Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf


SPVGG GREUTHER FÜRTH
FORTUNA DÜSSELDORF
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Fürth zum siebten Mal ungeschlagen - Fortunas Serie gerissen

Alle Achtung, Azemi: Fürth fegt Fortuna vom Feld

Die SpVgg Greuther Fürth fuhr in einem erst nach dem Seitenwechsel unterhaltsamen Spiel gegen Fortuna Düsseldorf einen mit Blick auf den Aufstiegskampf eminent wichtigen 4:1-Triumph ein. Das Kleeblatt zeigte sich gegen die Rheinländer spielerisch zunächst zwar nicht auf der Höhe, konnte sich dafür allerdings einmal mehr auf die eigene Stärke bei Standards und Kontern verlassen. Die Fürther blieben damit zum siebten Mal in Serie ungeschlagen und beendeten zugleich ihre Negativserie gegen die Fortunen von zuvor acht sieglosen Spielen nacheinander.

Düsseldorfs Bodzek bedrängt Pledl (re.)
Augen zu und durch: Düsseldorfs Bodzek bedrängt Pledl (re.).
© picture allianceZoomansicht

Fürths Trainer Frank Kramer wechselte auf drei Positionen: Die beim 1:1 in Dresden gesperrten Mavraj und Fürstner kehrten ebenso in die Startelf zurück wie Angreifer Azemi. Korcsmar, Sparv und Mudrinski mussten dafür auf die Bank.

Fortunas Coach Lorenz-Günther Köstner indes musste nach der Nullnummer in Frankfurt seinen Kapitän Lambertz (Muskelfaserriss) ersetzen und setzte zudem Hoffer auf die Bank. Neu dabei: Paurevic und der wiedergenesene Benschop.

Die Rollenverteilung im Ronhof war rasch klar: Fürth machte das Spiel, während die Düsseldorfer aus einer gesicherten Deckung heraus ihre Chance über Konter suchten. So weit, so gut - allerdings war das Spiel beider Mannschaften enorm fehlerbehaftet, unfassbar viele Fehlpässe zerstörten praktisch jedweden Spielaufbau, während viele kleinere Fouls den gleichen Effekt auf den Spielfluss hatten.

Die Franken waren sichtlich bemüht, agierten aber ohne zwingende Ideen und strahlten daher gar keine Torgefahr aus. Das höchste der Gefühle war noch Pledls Schrägschuss nach einer halben Stunde, der jedoch aus spitzem Winkel klar über Giefers Kasten rauschte. Auch diverse Standards halfen den Hausherren zunächst nicht weiter gegen offensiv noch harmlosere Rheinländer. Fortuna ließ sich übrigens im ersten Durchgang nicht einmal ernsthaft im gegnerischen Sechzehner blicken.

In der 39. Minute passierte es dann: Mavraj verlängerte Brosinksis Ecke von rechts an den zweiten Pfosten, wo Azemi sträflich frei stand und aus Nahdistanz die letztlich durchaus verdiente 1:0-Pausenführung der Fürther markierte. Diese hätte sogar noch höher ausfallen können, wäre Djurdjic mit seinem Kopfball präziser gewesen (42.). Die SpVgg hatte also wieder nach einem ruhenden Ball zugeschlagen, wie auch sonst?

Fortunas neuer Mut wird prompt bestraft

Fürther bejubeln das 1:0
Gruppenumarmung: Fürther bejubeln das 1:0.
© Getty Images

Lorenz-Günther Köstner reagierte in der Halbzeit und brachte Hoffer für Paurevic und stellte daher sein System um: Düsseldorf lief im zweiten Durchgang folglich mit zwei gelernten Spitzen auf und legte dann auch eigene Offensivambitionen an den Tag (Benschop, 54.). Der neue Mut der Gäste zahlte sich aber nicht aus, denn das Kleeblatt konterte die Fortuna eiskalt aus: Azemi schloss einen schnellen Gegenstoß egoistisch, aber effektiv zum 2:0 ab (55.) - sein fünftes Tor in den letzten sechs Spielen.

Das war ein echter Nackenschlag für die Gäste, bei denen kurz darauf auch noch Schlussmann Giefer unglücklich aussah: Der Schlussmann fing sich ein echtes Ei von Brosinski, der aus dem Hinterhalt einfach mal abgezogen hatte - 3:0 (65.). Die Würfel schienen gefallen, doch dem war nicht so, denn Düsseldorf verkürzte postwendend durch Benschop (66.). Nur einen Wimpernschlag später hätte Hoffer wieder Spannung in die Begegnung bringen können, der Österreicher kam jedoch um Haaresbreite zu spät (68.).

So machten die Franken letztlich doch alles klar: Nachdem Weilandt knapp aus der Distanz verzogen hatte (74.), packte der agile Azemi aus der Ferne den Hammer aus. Giefer wehrt nach vorne ab, wo der nachsetzende Stieber lauerte und den 4:1-Siegtreffer markierte (78.).

Beide Mannschaften sind schon wieder am kommenden Freitag an der Reihe: Die SpVgg Greuther Fürth reist ans Millerntor zum FC St. Pauli, Düsseldorf empfängt derweil den FC Ingolstadt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (3)    
Brosinski (2)    
Mavraj (3) , 
B. Röcker (2,5) , 
Gießelmann (4) - 
Sukalo (3)    
Fürstner (3) - 
Stieber (4)        
Pledl (3,5) - 
Djurdjic (3,5)    
Azemi (1)            

Einwechslungen:
62. Weilandt für Djurdjic
81. Korcsmar für Azemi
84. Sparv für Sukalo

Trainer:
Kramer
Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Giefer (5) - 
Levels (5)    
Bodzek (4,5)    
C. Weber (5)    
Gartner (5)    
Paurevic (5,5)    
Erat (6) , 
Liendl (5) , 
Halloran (5)    
Benschop (3,5)    

Einwechslungen:
46. Hoffer (5) für Paurevic
61. O. Fink für Gartner
77. Bancé für Halloran

Trainer:
Köstner

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Azemi (39., Rechtsschuss, Mavraj)
2:0
Azemi (55., Rechtsschuss, Brosinski)
3:0
Brosinski (65., Rechtsschuss, Sukalo)
3:1
Benschop (66., Rechtsschuss, Liendl)
4:1
Stieber (78., Linksschuss, Azemi)
Gelbe Karten
Fürth:
Stieber
(3. Gelbe Karte)
Düsseldorf:
C. Weber
(3. Gelbe Karte)
,
Levels
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
25.03.2014 17:30 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
10875
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Stockach)   Note 3
hatte die einseitige Partie im Griff und konnte einen ruhigen Abend genießen.
Spieler des Spiels:
Ilir Azemi
zwei Treffer, eine Vorlage. Fürths Eigengewächs legte den Grundstein für den verdienten Heimsieg.

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