Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Karlsruher SC

Karlsruher SC

4
:
0

Halbzeitstand
1:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


KARLSRUHER SC
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Peitz scheitert am Lattenkreuz - 5. Gelbe Karte für Torres

Torres behält die Ruhe, Joker Nazarov sticht

Karlsruhe gewann das Spitzenspiel gegen Paderborn souverän mit 4:0. Der KSC profitierte von einer frühen Führung, blieb gegen einen ideenlosen SCP aus sicherer Deckung heraus das zielstrebigere Team mit den besseren Chancen und entschied das Duell durch ein Jokertor Mitte des zweiten Abschnitts. Zwei Zugaben lieferte die Kauczinski-Elf in der Schlussphase auch noch.

Torres (v.) vs. Hartherz
Aktivposten beim KSC: Torschütze Manuel Torres (v.), hier gegen Florian Hartherz.
© picture-allianceZoomansicht

KSC-Coach Markus Kauczinski vertraute im Vergleich zum 0:1 in Aalen an Stelle von Gordon, Yabo und Alibaz auf Gulde, Schwertfeger und Krebs.

Andre Breitenreiter, Trainer der Paderborner, konnte gegenüber dem 4:1-Sieg gegen Bochum wieder auf Stammkeeper Kruse und Innenverteidiger Strohdiek nach auskurierten Blessuren zurückgreifen. Für Lück und Saglik blieb so nur die Bank. Einher ging der Personalwechsel auf dem Feld auch mit einer Systemumstellung auf ein 4-1-4-1.

Im Wildpark tasteten sich die Kontrahenten bei warmen 18 Grad in den ersten zehn Minuten ab, der KSC erspielte leichte optische Vorteile. Die beiden Abwehrreihen standen gut geordnet, im letzten Drittel tauchte kein Team gefährlich auf.

Bis zur 12. Minute: Über Peitz und van der Biezen kam der Ball nach schnell ausgeführtem Freistoß zum halblinks freistehenden Hennings. Kruse wehrte seinen kernigen Schuss aus 13 Metern ab. Beim Abpraller behielt Torres die Ruhe, nahm die Kugel an und schoss überlegt aus sechs Metern ins rechte Eck.

Die Führung spielte dem KSC in die Karten, aus sicherer Deckung heraus suchte die Kauczinski-Elf in der Folge vor allem über Torschütze Torres gegen nun aktivere Ostwestfalen immer wieder das schnelle Umschaltspiel. Ein echter Abschluss aber blieb den Gastgebern zunächst ebenso verwehrt wie dem SCP.

Pech dann für die sich immer wieder vor dem gegnerischen Strafraum festbeißenden Paderborner, dass Wemmer mit einer Oberschenkelverletzung raus musste - Heinloth kam (27.). Zwei Minuten später hatte Kachunga die erste echte Möglichkeit der Gäste, Orlishausen parierte den Schrägschuss des Angreifers prima.

Es folgte eine etwas dominantere Phase der Breitenreiter-Schützlinge, die aber auch von Unkonzentriertheiten des Gegners (Orlishausen, Gulde) nicht profitieren konnten. Zielstrebiger blieb der KSC, der durch Mauersberger (42.) und Hennings (45.+2) weitere gute Gelegenheiten hatte, die Führung auszubauen.

Mit Wiederanpfiff kam Saglik für Strohdiek, der SCP agierte nun mit zwei Spitzen. Doch gefährlich wurde es zunächst vor dem eigenen Tor, als ein Peitz-Kopfball ans Lattenkreuz prallte (51.).

Danach tat sich lange Zeit nicht viel. Paderborns Systemumstellung fruchtete nicht, die zündenden Ideen blieben gegen die sattelfeste Defensive der Badener aus. Konter der Gastgeber, die Nazarov für Hennings brachten (63.), blieben allerdings ebenfalls meist im Ansatz stecken.

Eine Einzelaktion mündete in die Vorentscheidung: Nazarov nahm Kempes Einwurf gekonnt mit, umkurvte einen Gegenspieler und zog aus 20 Metern ab. Der Aufsetzer fand den Weg ins linke Eck, Kruse streckte sich vergebens (69.).

Das 2:0 zog den Ostwestfalen endgültig den Zahn. Die Offensive der Gäste blieb stumpf, die Badener kontrollierten die Partie, ohne ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Drei nennenswerte Szenen gab es in der Schlussphase noch: Torres holte sich mit zu robustem Einsatz gegen Kruse seine fünfte Gelbe Karte ab (83.). Grund zur Freude gab es aber auch noch für den neuen Tabellendritten: Nazarov verwandelte einen direkten Freistoß (84.), van der Biezen stellte nach Krebs' schöner Finte sogar auf 4:0 (87.).

Der KSC reist am kommenden Samstag (13 Uhr) nach Cottbus, bereits am Freitag (18.30 Uhr) empfängt Paderborn Dynamo Dresden.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (3)    
Klingmann (3) , 
Gulde (3) , 
Mauersberger (2,5) , 
Kempe (3,5) - 
Schwertfeger (2,5) , 
Peitz (3) - 
Torres (2)            
Hennings (3,5)    
G. Krebs (3)    
van der Biezen (3)    

Einwechslungen:
63. Nazarov (1,5)         für Hennings
85. Alibaz für Torres
89. Mast für G. Krebs

Trainer:
Kauczinski
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (4) - 
Wemmer    
Strohdiek (3,5)    
Hünemeier (4)    
Hartherz (4)    
Ziegler (3,5) - 
Meha (3,5) , 
Bakalorz (4) , 
Vrancic (4) , 
Bertels (4)    

Einwechslungen:
27. Heinloth (4) für Wemmer
46. Saglik (4,5) für Strohdiek
67. Koc     für Hartherz

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Torres (12., Rechtsschuss, Hennings)
2:0
Nazarov (69., Rechtsschuss, Kempe)
3:0
Nazarov (84., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
4:0
van der Biezen (87., Rechtsschuss, Kempe)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Torres
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Paderborn:
Bertels
(7. Gelbe Karte)
,
Koc
(1.)

- Anzeige -
Weise Weste
2. Bundesliga. Der Stand nach dem 13. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
+ 2 weitere
Zur vollständigen "Weisse Weste" Rangliste Weise Weste

Spielinfo

Anstoß:
09.03.2014 13:30 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
15601
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2
leitete die Partie souverän, ohne einen gravierenden Fehler.
Spieler des Spiels:
Dimitrij Nazarov
mit seiner Einwechslung kam die Entscheidung für den KSC. Schnürte einen Doppelpack.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine