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VfL Bochum

VfL Bochum

0
:
2

Halbzeitstand
0:1
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


VFL BOCHUM
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.


60.
75.
90.







Fürth baut den Vorsprung aus - Abstiegsangst in Bochum

Brosinski hellt das Montagsspiel auf

Die SpVgg Greuther Fürth ist auf Bundesliga-Kurs! Das Kleeblatt siegte am Montagabend mit 2:0 in Bochum und baute seinen Vorsprung auf Rang drei auf vier Punkte aus. In einem biederen und über weite Strecken fehlerbehafteten Match sorgte ein Standard von Daniel Brosinski für ein wenig Aufhellung - und die drei Punkte. Abstiegsangst dagegen beim VfL: Nach einem harmlosen Auftritt ist der Vorsprung auf Platz 16 auf zwei Zähler geschrumpft.

Zäher Beginn

Yusuke Tasaka
Optisches Highlight: Bochums Yusuke Tasaka mit einem Fallrückzieher.
© picture allianceZoomansicht

Bochums Trainer Peter Neururer musste nach der 1:4-Pleite gegen Paderborn auf Linksverteidiger Bastians (allergische Reaktion) verzichten und brachte dafür Acquistapace. Fürths Coach Frank Kramer änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2 gegen Frankfurt auf vier Positionen: Djurdjic, Füllkrug, Korcsmar und Pledl durften für Mavraj (Infekt), Baba (aus Leistungsgründen nicht im Kader), Trinks und Azemi (beide Bank) beginnen.

Die SpVgg nahm die Favoritenrolle sofort an, hatte viel Ballbesitz und trat in spielgestaltender Rolle auf. Der VfL erwies sich aber als unangenehmer Gegner, war gut in den Zweikämpfen und hielt die Gäste erfolgreich vom eigenen Tor fern. Die Franken versuchten, diesen Abwehrriegel mit Flanken zu knacken, fanden aber in der Mitte keinen Abnehmer. Dementsprechend neutralisierten sich beide Mannschaften in der Anfangsviertelstunde fast ausschließlich im Mittelfeld.

Brosinski nimmt Maß

Der erste kleine Aufreger passierte in der 21. Minute, als Tasaka im gegnerischen Sechzehner zum Fallrückzieher ansetzte und den hinter dem Rücken versteckten Arm von Innenverteidiger Korcsmar traf. Schiedsrichter Tobias Stieler gab den Elfmeter aber nicht. Für die erste nennenswerte Halbchance dauerte es bis zur 32. Minute: Stieber wurde von Gießelmann an die Grundlinie geschickt und flankte von links flach nach innen, wo Djurdjic nur knapp verpasste. Ansonsten bot die Partie keinerlei spielerischen Höhepunkte.

Kurz vor der Halbzeit setzte das Kleeblatt dann doch noch ein Ausrufezeichen: Füllkrug wurde vor der Strafraumgrenze von Latza gelegt. Den fälligen Freistoß aus 20 Metern halblinker Positon zirkelte Brosinski direkt ins Torwarteck (41.). Ein Gegentreffer, den sich auch Luthe ankreiden lassen muss: Der Keeper machte bei der Ausführung noch einen Schritt ins Mauer-Eck und konnte den Schuss deshalb nicht mehr erreichen.

Langeweile im Mittelfeld

Daniel Brosinski
Tooor! Daniel Brosinski (#20) verwandelt per direktem Freistoß.
© picture allianceZoomansicht

Auch im zweiten Durchgang setzte sich das biedere Treiben fort. Viele Fehlpässe im Mittelfeld ließen den Spielfluss versiegen. Torgefahr strahlten beide Mannschaften nicht aus. Von der theoretischen Herangehensweise versuchten es beide Seiten immer wieder über die Flügel: Hesl pflückte sämtliche Flanken des Revierklubs sicher herunter - bei den Franken wechselten die beiden Außen Pledl und Stieber zwar immer wieder die Seite, kamen aber dennoch nicht durch.

Symptomatisch für die Harmlosigkeit der Bochumer: Sukuta-Pasu hatte am Elfmeterpunkt freies Schussfeld, jagte die Kugel aber unbedrängt in den Nachthimmel (64.). Auch vom Aufstiegsaspiranten kam fast nichts: Fürth ruhte sich auf der 1:0-Führung aus, wurde immer passiver und lauerte nur noch auf Konter. Folglich plätscherte die Partie lange ereignislos vor sich hin.

Azemi macht den Deckel drauf

Auch in der Schlussphase kam keine Spannung mehr auf. Bochum näherte sich dem Strafraum einzig mit Standardsituationen und hohen Hereingaben an, die SpVgg verbummelte hingegen beinahe alle Konter und kam ebenfalls nicht mehr zum Abschluss. In der Nachspielzeit gelang dem Kleeblatt dann doch noch die Entscheidung: Die beiden Joker Trinks und Azemi liefen bei einem Gegenangriff alleine auf Luthe zu - Trinks legte quer, und Azemi schob zum 2:0-Endstand ein (90.+1). Danach erlöste der Abpfiff die 10.833 Fans an der Castroper Straße.

Bochum ist am kommenden Freitag (18.30 Uhr) auswärts beim VfR Aalen gefordert. Fürth genießt am Sonntag (13.30 Uhr) Heimrecht gegen Union Berlin.

Danny Latza & Wolfgang Hesl
Gut gepflückt: Fürths-Torwart Wolfgang Hesl fängt eine Flanke vor Bochums Danny Latza.
© picture alliance
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (4,5)    
Eyjolfsson (4,5)        
Maltritz (3) , 
Fabian (3,5) , 
Acquistapace (4)    
Tiffert (4,5) , 
Jungwirth (3,5) , 
Latza (4) - 
Tasaka (5) - 
Aydin (5) , 
Sukuta-Pasu (5,5)    

Einwechslungen:
67. Cwielong für Eyjolfsson
67. Kreyer für Sukuta-Pasu
78. Butscher für Acquistapace

Trainer:
Neururer
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (2,5)    
Brosinski (3)    
Korcsmar (2) , 
B. Röcker (2) , 
Gießelmann (4) - 
Fürstner (3,5)    
Sparv (3) - 
Pledl (3,5) , 
Stieber (4,5) - 
Djurdjic (4)    
Füllkrug (5)    

Einwechslungen:
72. Sukalo für Fürstner
76. Azemi     für Füllkrug
82. Trinks für Djurdjic

Trainer:
Kramer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Brosinski (41., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
0:2
Azemi (90. + 1, Rechtsschuss, Trinks)
Gelbe Karten
Bochum:
Eyjolfsson
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Fürth:
-
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
16
9x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
16
7x
 
3.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
16
6x
 
4.
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
16
5x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
10.03.2014 20:15 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
10833
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 5
nahm mit seiner unglücklichen Vorteilsentscheidung vor dem 0:1 entscheidend Einfluss auf die Begegnung.
Spieler des Spiels:
Benedikt Röcker
kopfball- und zweikampfstark, defensiv eine Bank, sicheres Aufbauspiel.

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