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VfR Aalen

VfR Aalen

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


VFR AALEN
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.


60.
75.
90.








Erster VfR-Heimsieg seit dem 1. November

Hübner beendet Karlsruhes Serie

Serie gerissen! Der Karlsruher SC ging nach zuvor zwölf Spielen ohne Niederlage (sechs Siege, sechs Unentschieden) in Aalen wieder als Verlierer vom Platz. Den einzigen Treffer des Tages markierte VfR-Innenverteidiger Hübner kurz nach der Pause. Damit fuhr der VfR den zweiten Erfolg gegen einen Aufstiegsaspiranten ein und distanzierte sich von den Abstiegsrängen. Der KSC musste im Kampf um den Relegationsrang einen Rückschlag hinnehmen.

Sowohl Aalens Trainer Stefan Ruthenbeck als auch sein Pendant Markus Kauczinski beließen es beim Prinzip "Never change a winning Team" und schickten jeweils ihre Sieger-Elf ins Baden-Württemberg-Derby. Dem VfR war zuletzt ein Überraschungs-Coup in Kaiserslautern (2:1) gelungen, der KSC kämpfte Sandhausen mit demselben Ergebnis nieder. Aalens Valentini, der im Sommer die Fronten wechseln wird und sich den Badenern anschließt, kehrte nach auskuriertem Muskelfaserriss zumindest in den Kader zurück.

Im Vorfeld der Partie zollten beide Übungsleiter ihrem Gegner gehörig Respekt. Während Kauczinski die Aalener als "einen unbequemen Gegner, der gut verteidigt und Mittel und Wege im Spiel nach vorne findet" charakterisierte, bezeichnete Ruthenbeck die Badener gar als "unbequemste Mannschaft der Liga".

Zähes Ringen

Von Beginn an entwickelte sich in der Scholz-Arena eine ausgeglichene Partie auf überschaubarem Niveau. Etwas besser kamen die Aalener aus den Startlöchern, die sich leichte optische Vorteile erarbeiteten und in Person von Junglas auch eine erste nennenswerte Szene verbuchten (3.), die KSC-Schlussmann Orlishausen jedoch vereitelte. Ansonsten wirkten sowohl die Ostalbstädter als auch die Karlsruher aber dermaßen ideenlos, um eine der beiden engmaschigen Abwehrreihen ernsthaft in die Bredouille zu bringen. Zahlreiche Foulspiele taten ihr Übriges und hemmten den Spielfluss.

Nach knapp 25 Minuten kamen die Gäste besser in die Zweikämpfe, zwangen die Ostalbstädter zu frühen Ballverlusten und ließen das Leder gekonnt in den eigenen Reihen zirkulieren. Ein schneller Tempovorstoß über Torres hätte beinahe den Bann gebrochen, doch Hainault entschärfte Alibaz´ Volley Zentimeter vor der Linie, nachdem Schlussmann Fejzic bereits geschlagen war (37.). Ansonsten wurden Chancen im ersten Durchgang aber höchstens auf Sparflamme gekocht, sodass es zurecht torlos in die Katakomben ging.

Initialzündung

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts suchte die Ruthenbeck-Elf ihr Heil in der Offensive, wirkte spritziger, agiler und forcierte das Tempo. Wie schon in Kaiserslautern musste dann eine Standardsituation für den Führungstreffer herhalten: Erneut besorgten die Protagonisten Lechleiter und Hübner das 1:0 (51.).

Die KSC-Abwehr schwamm, Lechleiter verpasste es für die Hausherren gleich zweimal nachzulegen (56., 57.). Daraufhin legten die Hausherren das Hauptaugenmerk freilich auf eine stabile Defensive, standen dicht gestaffelt am eigenen Sechzehner und überließen das Leder den Gästen. Diese wirkten gegen die Hausherren nach wie vor ideenlos und praktizierten demnach kaum Zählbares.

Volles Risiko

Kauczinski schöpfte sein Wechselkontingent vollständig aus, brachte mit Micanski, Mast und Krebs drei frische Offensivkräfte. Am Spiel der Badener änderte dies allerdings herzlich wenig.

Auch eine Schlussoffensive der Gäste blieb gänzlich aus, ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage war kaum erkennbar. Vielmehr erstickte die Ruthenbeck-Elf deren Angriffe bereits im Keim. So brachten die Hausherren den ersten Heimdreier seit dem 1. November 2013 relativ mühelos über die Zeit.

Der VfR muss bereits Freitagabend (18.30 Uhr) zu 1860 München. Der Karlsruher SC empfängt nächsten Sonntag (13.30 Uhr) den SC Paderborn.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (3) - 
Traut (2,5) , 
Barth (3) , 
B. Hübner (2)    
Hainault (2,5) - 
A. Hofmann (2,5) , 
Leandro (3,5)    
Junglas (2)    
Buballa (3) - 
Lechleiter (2,5)    
Pohjanpalo (3)    

Einwechslungen:
78. Daghfous für Pohjanpalo
86. Reichwein für Lechleiter
90. + 2 F. Weiß für Junglas

Trainer:
Ruthenbeck
Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (3)    
Klingmann (3) , 
Mauersberger (3,5) , 
Gordon (3,5) , 
Kempe (3)    
Peitz (3,5)        
Yabo (4) - 
Torres (2,5)    
Hennings (4)        
Alibaz (3,5)    

Einwechslungen:
61. Micanski für Hennings
63. Mast für Alibaz
72. G. Krebs für Peitz

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
B. Hübner (51., Kopfball, Lechleiter)
Gelbe Karten
Aalen:
-
Karlsruhe:
Hennings
(2. Gelbe Karte)
,
Torres
(4.)
,
Peitz
(12.)
,
Kempe
(7.)

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1.
Pollersbeck, Julian
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2.
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13
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Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
13
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4.
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5.
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SV Darmstadt 98
13
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Spielinfo

Anstoß:
02.03.2014 13:30 Uhr
Stadion:
Scholz-Arena, Aalen
Zuschauer:
8729
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 4
leistete sich keine spielentscheidenden Patzer, lag allerdings bei vielen Zweikampfbeurteilungen falsch.
Spieler des Spiels:
Manuel Junglas
unermüdlicher Antreiber, präsent im Mittelfeld, mit vielen Ideen, dazu noch zweikampfstark.

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