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Energie Cottbus

Energie Cottbus

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


ENERGIE COTTBUS
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.




60.
75.
90.







Cottbus setzt ein Lebenszeichen - Lautern in der Krise

Michel: Traumstart, Traumtor, Traumeinstand

Cottbus erlebte einen wahrhaft traumhaften Freitagabend: Mit einem Blitzstart ging Energie durch einen Sonntagsschuss von Sven Michel in Führung. Daraufhin verteidigte das Tabellenschlusslicht leidenschaftlich und erfolgreich gegen über weite Phasen zahnlose und spielerisch enttäuschende Rote Teufel. So gelang am Ende die Sensation und der Traumeinstand für Interimscoach Jörg Böhme: Cottbus schlug den Aufstiegsaspiranten aus Kaiserslautern mit 1:0 und stürzte den FCK, der nun drei Spiele in Folge verlor, in eine handfeste Krise.

Michels Sonntagsschuss am Freitagabend

Sven Michel
Traumtor! Cottbus' Sven Michel (li.) trifft per Distanzschuss zum 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Cottbus' Interimstrainer Jörg Böhme tauschte im Vergleich zur 2:3-Heimpleite gegen Erzgebirge Aue mehr als die Hälfte der Mannschaft aus und brachte sechs Neue: Banovic, Buljat, Jendrisek, Michel, Rivic und Sanogo begannen für Affane, Bickel, Bohl (Schulterverletzung), Fetsch und Perdedaj. Kaiserslauterns Coach Kosta Runjaic nahm nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen Aalen vier personelle Veränderungen vor und beorderte Gaus, Idrissou, Karl und Simunek für Alushi, Ede, Löwe (5. Gelbe) und Occean in die Startelf.

Neben neuem Personal versuchte es Böhme auch mit weiteren psychologischen Tricks: So lief seine Mannschaft trotz Heimrechts in den weißen Auswärtstrikots auf und wechselte die Bank. Der Interimstrainer schien an den richtigen Schrauben gedreht zu haben, denn Cottbus erwischte einen Sahnestart: Michel hatte im linken Halbfeld viel Platz und hielt aus knapp 30 Metern einfach mal drauf. Der Ball nahm eine Bilderbuch-Flugkurve und schlug im Netz ein. Ein Traumtor zum 1:0 (3.)!

Cottbus kontert - Lautern mit viel Ballbesitz

Die Gäste aus der Pfalz antworteten zwar mit wütenden Angriffen, kamen gegen zweikampfstarke Lausitzer aber kaum zum Abschluss. Matmour verbuchte für lange Zeit die einzige Möglichkeit für den FCK, als er nach einer kurz ausgeführten Ecke aus spitzem Winkel das Außennetz traf (11.). Ansonsten hatte Cottbus sogar mehr vom Spiel und sorgte mit schnellen Konterangriffen und langen Bällen in die Spitze immer wieder für Gefahr (5., 11., 13.). Michel probierte den nächsten Distanzschuss, zielte aber genau auf Sippel (19.). Auf der anderen Seite erspielten sich die Roten Teufel nach der ersten guten Kombination eine weitere Torchance durch Idrissou, doch der Kameruner schoss aus 18 Metern am linken Pfosten vorbei (21.).

Ansonsten sahen die 8255 Zuschauer im Stadion der Freundschaft viele Mittelfeldgeplänkel. Kaiserslautern hatte viel Ballbesitz, biss sich aber an zweikampfstarken und aggressiven Cottbusern die Zähne aus und fand kaum ein Durchkommen. Schiedsrichter Christian Fischer hatte trotzdem zwei knifflige Situationen zu beurteilen: Matmour wurde im Strafraum von Banovic getroffen (26.), doch Fischer ließ genauso weiterlaufen wie auf der Gegenseite, wo Jenssen im Sechzehner kurz mit dem Arm gegen Stiepermann arbeitete (32.). So ging es mit dem 1:0 in die Pause.

Zahnlose Rote Teufel

Auch nach dem Seitenwechsel blieben spielerische Höhepunkte komplett aus. Viele Fouls und Fehlpässe nahmen den Spielfluss beinahe komplett aus der Partie und sorgten ebenfalls dafür, dass Kaiserslautern keinen Druck aufbauen konnte. Energie stand immer tiefer und wartete meist mit allen elf Spielern in der eigenen Hälfte. So waren die Räume sehr eng und die Gäste fanden kein Durchkommen. Matmour verzeichnete immerhin eine Halbchance und prüfte die Wachsamkeit von Renno (61.).

Mit fortschreitender Spieldauer verlagerte sich die Partie immer mehr in Richtung Cottbuser Tor. Weiterhin hatten die Roten Teufel aber keinerlei Ideen, um den FCE-Beton aus den Angeln zu heben. Weder mit Kurzpässen noch mit langen Bällen kam der FCK zur Geltung. So lief das Spielgerät lange in den eigenen Reihen, zum Abschluss kamen die Pfälzer aber kaum. Auch die offensiven Wechsel Runjaics (Ede, 57.; Ring, 65; Bunjaku, 83.) verpufften nahezu wirkungslos. Stattdessen traf Sanogo das Außennetz (82.).

Idrissou trifft das Tor nicht

In der Schlussphase wehrte sich Energie mit vielen Fouls im eigenen Drittel, doch die Roten Teufel wussten mit den zahlreichen Standards nichts anzufangen. Idrissou verzeichnete noch die beste Chance, schoss aus zehn Metern halblinker Position aber rechts vorbei (90.+1).

Cottbus ist am nächsten Freitag (20.30 Uhr) auswärts beim Spitzenreiter 1. FC Köln gefordert. Zwei Stunden vorher empfängt Kaiserslautern den SV Sandhausen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Renno (2,5) - 
J. Buljat (4)    
Möhrle (2,5)    
Madouni (2,5)    
Bittroff (4) - 
Banovic (4)    
Stiepermann (4) - 
Rivic (3) , 
Michel (3)        
Sanogo (3,5) , 

Einwechslungen:
46. Perdedaj (3,5) für Banovic
68. Svab für Madouni
77. Fomitschow für Michel

Trainer:
Böhme
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (5) - 
Dick (4)    
Simunek (3,5) , 
Torrejon (4)    
Heintz (4)    
Karl (4) - 
Jenssen (5)        
Matmour (3,5)    
Gaus (5) - 
Lakic (4,5)    

Einwechslungen:
57. Ede (5) für Heintz
65. Ring für Jenssen
83. Bunjaku     für Matmour

Trainer:
Runjaic

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Michel (3., Linksschuss, Sanogo)
Gelbe Karten
Cottbus:
J. Buljat
(4. Gelbe Karte)
K'lautern:
Lakic
(1. Gelbe Karte)
,
Jenssen
(3.)
,
Dick
(6.)
,
Bunjaku
(1.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
16
9x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
16
7x
 
3.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
16
6x
 
4.
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
16
5x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
28.02.2014 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
8255
Schiedsrichter:
Christian Fischer (Hemer)   Note 3,5
behielt in der hektischen, ruppigen und schwer zu leitenden Partie die Übersicht. Bei Banovics Tritt gegen Matmour (26.) keinen Elfmeter zu geben, war grenzwertig, Sanogo hätte für seinen Unterarmschlag gegen Dick (47.) Gelb sehen müssen.
Spieler des Spiels:
Ahmed Madouni
kompromisslos und geschickt in den Zweikämpfen und oft Kopfballsieger gegen Idrissou.

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