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Energie Cottbus

Energie Cottbus

4
:
0

Halbzeitstand
4:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


ENERGIE COTTBUS
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.





60.
75.
90.







Erster Dreierpack des Ivorers im deutschen Fußball

3, 8, 11 - Sanogo & Co. machen kurzen Prozess

Nach elf Minuten war die Partie zwischen Cottbus und Paderborn bereits entschieden. Das spielfreudige und taktisch hochüberlegene Energie krönte eine fulminante Anfangsphase gegen ungeordnete Ostwestfalen mit drei schnellen Toren, kontrollierte die Partie im weiteren Verlauf nach Belieben und legte kurz vor der Pause durch den überragenden Sanogo noch einmal nach. Der SCP lieferte einen erschreckend schwachen Auftritt ab und blieb neben defensiven Schwächen auch offensiv alles schuldig.

Sanogo erzielt das 1:0
Der Anfang vom Ende für den SCP: Boubacar Sanogo erzielt das schnelle 1:0.
© picture-allianceZoomansicht

Energie-Trainer Rudolf Bommer brachte nach der 0:1-Pleite in Düsseldorf zwei Neue: Banovic und Bickel kamen für Mrowca und Farina zum Zug.

Paderborns Übungsleiter André Breitenreiter tauschte im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den FCK ebenfalls zweimal Personal aus: Für Vrancic (Einriss in der Bauchmuskulatur) und Saglik spielten Zeitz und Vucinovic. Hünemeier, der zuvor drei Jahre das Energie-Trikot getragen hatte, führte den SCP als Kapitän aufs Feld.

Im Stadion der Freundschaft erlebten die Zuschauer eine fulminante Auftaktphase - ehe Paderborn sich versah, hatte es dreimal geklingelt, weil Energie die defensive Unordnung der Gäste gnadenlos auszunutzen verstand.

Beim Führungstor schon nach drei Minuten überforderte eine direkte Kombination des FCE die Breitenreiter-Elf. Takyi, Bickel und Torschütze Sanogo, den Bertels ziehen ließ, hießen die Stationen - aus elf Metern vollendete der Ivorer (3.).

Cottbus profitierte beim 2:0 von der Unordnung in der gegnerischen Defensive: Nach einem langen Pass von Börner aus der eigenen Hälfte in den Rücken der Abwehr leitete Jendrisek den Ball im Sechzehner glücklich weiter zu Bittroff, der Amedick austanzte und aus 13 Metern ins rechte Eck traf (8.).

Damit immer noch nicht genug, Energie lieferte Nachweise seiner Zweikampfstärke und Spielfreude: Nach Ballgewinn im Mittelfeld schnappte sich Banovic das Leder, dribbelte erfolgreich und schickte Sanogo steil. Der Ivorer kam ins Straucheln, netzte aber dennoch überlegt mit dem rechten Außenrist ins rechte Eck ein - 3:0 (11.)!

Klar, dass die Bommer-Elf nach derartigem Express-Fußball eine Verschnaufpause einlegte. Die Ostwestfalen kamen dadurch zu etwas mehr Ballbesitz, die Spielkontrolle aber gaben die Gastgeber zu keiner Zeit aus der Hand. Während es dem SCP neben den defensiven Schwächen auch offensiv an Kreativität fehlte, blieb der FCE gefährlich (Jendrisek, 22.).

Bei über 30 Grad gab es dann die erste Trinkpause, danach sorgte Demmes Schrägschuss das erste Mal für etwas Gefahr vor Almers Tor (32.). Cottbus zeigte vor dem Kabinengang noch einmal, wie es richtig geht: Nach Steilpass enteilte Jendrisek halblinks, scheiterte aber an Kruse. Zeitz blockte Sanogos Nachschuss, doch als der Ball dem Ivorer erneut vor die Füße prallte, lag die Kugel im linken Eck. 4:0, drittes Tor des Goalgetters (37.).

Sanogo machte ein Riesenspiel, initiierte per Sololauf sogar fast noch das 5:0, doch Bickel knallte Zentimeter drüber (43.).

Mit Krösche für Kachunga wechselte Breitenreiter nach Wiederanpfiff defensiv, wohl um weiteres Unheil zu verhindern. Gemächlich startete Durchgang zwei, Paderborn blieb offensiv unverändert harmlos, weil ohne Spielidee. Gefährlich blieb einzig der FCE, der ab und zu das Tempo anzog. Bickel prüfte Kruse (56.), Jendriseks Schrägschuss rauschte Zentimeter vorbei (60.), Kruse verhinderte das Eigentor von Joker Sané (64.), Sanogo nickte drüber (66.).

Ab Mitte des zweiten Abschnitts taten sich beide Teams nicht mehr großartig weh. Energie-sparend plätscherte das Spiel bei den hohen Temperaturen dem Ende entgegen. Bommer ermöglichte Matchwinner Sanogo mit seiner Auswechslung - Mosquera kam (77.) - nach seinem ersten Dreierpack im deutschen Fußball den verdienten Beifall der Fans.

Für die Lausitzer geht es am nächsten Samstag (15.30 Uhr) im DFB-Pokal nach Magdeburg, der SC muss zwei Tage später (18.30 Uhr) beim MSV Duisburg in der ersten Pokalrunde antreten. In der Liga müssen die Cottbuser am 11. August (13.30 Uhr) nach Sandhausen reisen, während Paderborn am Tag zuvor (13 Uhr) Heimrecht gegen den 1. FC Köln hat.

Bilderstrecke zum 2. Spieltag
Hitzewelle in Liga zwei: Sanogo läuft heiß
Patrick Fabian
Der Bochumer Auftakt

Am Montagabend im Bochumer Rewirpower-Stadion sahen die rund 20.000 Kiebitze nach einem eher müden Anfang eine starke Halbzeit des VfL. Nach zehn Minuten veredelte Patrick Fabian eine exakte Freistoß-Flanke von Cwielong per Kopf ins Tornetz und sorgte so für die verdiente Halbzeitführung.
© picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Almer (3) - 
M. Schulze (3) , 
Möhrle (3)    
Börner (3) , 
Bittroff (2)    
Banovic (2) , 
Kruska (2,5) - 
Bickel (3)    
Takyi (3) - 
Sanogo (1)                
Jendrisek (2)    

Einwechslungen:
63. Affane für Bickel
77. Mosquera für Sanogo
81. Fomitschow für Jendrisek

Trainer:
Bommer
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3) - 
Wemmer (5) , 
Amedick (5,5) , 
Hünemeier (4,5)        
Bertels (5,5) - 
Zeitz (4,5)    
Demme (4) - 
Vucinovic (5) , 
Brückner (5) - 
Kachunga (5)        
ten Voorde (5)    

Einwechslungen:
46. Krösche (4) für Kachunga
63. Saglik für Zeitz
63. Sané für ten Voorde

Trainer:
Breitenreiter

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Sanogo (3., Rechtsschuss, Bickel)
2:0
Bittroff (8., Rechtsschuss, Jendrisek)
3:0
Sanogo (11., Rechtsschuss, Banovic)
4:0
Sanogo (37., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Cottbus:
-
Paderborn:
Kachunga
(1. Gelbe Karte)
,
Hünemeier
(1.)

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Riemann, Manuel
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Himmelmann, Robin
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10
4x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
10
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5.
Lomb, Niklas
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SV Sandhausen
8
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Spielinfo

Anstoß:
28.07.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
7105
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2
souverän, aber in einer fairen Partie kaum gefordert.
Spieler des Spiels:
Boubacar Sanogo
extrem ballsicher, immer anspielbar, dreifacher Torschütze.

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