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FC Ingolstadt 04

FC Ingolstadt 04

1
:
2

Halbzeitstand
1:1
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


FC INGOLSTADT 04
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Ingolstadt bleibt schwächstes Heim-Team

Zweimal Zoller! Lautern zurück auf Rang drei

Im letzten Spiel vor der Winterpause hat sich der 1. FC Kaiserslautern zurück auf den Relegationsaufstiegsplatz geschoben - nach drei Niederlagen in Serie entführten die Roten Teufel drei Punkte (2:1) aus Ingolstadt. Der FCI hielt lange mit und durchaus offensiv dagegen. Den Unterschied machte aber Stürmer Simon Zoller, der einen Doppelpack schnürte und damit mit insgesamt zehn Treffern als bester Schütze der 2. Liga überwintert.

Offensiver Beginn

Moritz Hartmann
Ingolstadts Moritz Hartmann freut sich über seinen Kopfballtreffer zum 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl musste nach dem 0:0 in Aue auf Innenverteidiger Matip (Rot-Sperre) verzichten und brachte dafür Mijatovic. Kaiserslauterns Coach Kosta Runjaic nahm im Vergleich zum 0:1 gegen Paderborn drei personelle Veränderungen in seiner Startelf vor: Heintz, Jenssen und Simunek begannen für Dick (5. Gelbe), Gaus (Bank) und Karl (Grippe).

Beide Mannschaften versteckten sich nicht, standen relativ hoch und agierten durchaus offensiv. Zwar waren die Kombinationen anfangs noch unsicher und fehlerbehaftet, trotzdem kamen beide Seiten schnell zu Tormöglichkeiten. Hartmanns Kopfball sauste nur knapp am Pfosten vorbei (2.), auf der anderen Seite zeigte sich FCI-Torwart Özcan bei den Schüssen von Idrissou (5.) und Zoller (12.) hellwach.

Hartmann bestraft schlafmützige Lauterer

Simon Zoller & Marc Torrejon
Kaiserslauterns Torschütze Simon Zoller (li.) bedankt sich beim Vorlagengeber Marc Torrejon (Mitte).
© Getty ImagesZoomansicht

Mit fortschreitender Spieldauer wurde Lautern besser, hatte mehr Ballbesitz und erhöhte den Offensivdruck. Dabei agierten die Roten Teufel immer wieder über die Flügel. Die Stürmer Zoller und Idrissou ließen sich abwechselnd auf die Außenbahn fallen oder warteten als Abnehmer in der Mitte. Gerade als der FCK stärker aufkam, schlugen jedoch die Schanzer eiskalt zu: Caiuby hatte am linken Flügel viel Platz und flankte gefährlich nach innen. In der Mitte entwischte Hartmann seinen Bewachern und köpfte aus fünf Metern unbedrängt zum 1:0 ein (19.).

Die Pfälzer wurden nun noch offensiver und bauten viel Druck auf. Idrissou ließ einen Hochkaräter liegen, als er nach einem feinen Doppelpass mit Zoller freistehend aus 13 Metern knapp links vorbeischoss (21.). Besser machte es Zoller. Nach einer Matmour-Ecke setzte Torrejon den Angreifer per Kopf in Szene. Zoller köpfte daraufhin aus vier Metern zum 1:1 ein (32.).

Plötzlich wurden die Schanzer wieder stärker und traten spielbestimmend auf. Kaiserslautern war davon sichtlich überrascht und geriet nach einem Simunek-Patzer beinahe erneut in Rückstand: Der Rechtsverteidiger schlug einen Schwinger, sodass Caiuby für Morales durchsteckte. Der Mittelfeldmann lief alleine auf Sippel zu, setzte seinen Schuss aber haarscharf rechts neben den Pfosten (40.). So ging es leistungsgerecht mit einem 1:1 in die Pause.

So einfach kann Fußball sein: Zoller zum Zweiten

Nach dem Seitenwechsel agierten die Oberbayern etwas verhaltener, standen tiefer und lauerten auf Konter. Die Pfälzer standen nach wie vor hoch und offensiv: Die Innenverteidiger Torrjon und Heintz zog es bei eigenem Ballbesitz auf den jeweiligen Flügel, dafür ließ sich Alushi als Aufbauspieler zwischen das Tandem fallen. Die Außenverteidiger schoben derweil offensiv mit an und drangen oft bis zur gegnerischen Grundlinie durch.

Die Roten Teufel bissen sich lange die Zähne an der FCI-Defensive aus. Der scheinbar einfachste Angriffszug brachte dann aber den gewünschten Erfolg: Idrissou verlängerte einen Sippel-Abstoß per Kopf in den Lauf von Zoller. Der Stürmer schüttelte seinen völlig überforderten Bewacher Mijatovic ab und schob die Kugel an Özcan vorbei ins Netz (65.).

Knasmüllner bringt neuen Schwung

Fortan schafften es die Schanzer nicht, den Schalter umzulegen und fanden kaum noch Zugriff auf das Spiel. Der FCK ließ Ball und Gegner laufen und verwaltete die Führung geschickt. Erst in der Schlussphase kam Ingolstadt noch einmal auf: Der eingewechselte Knasmüllner belebte das Spiel. Mijatovic (78., 90.+1), Groß (80.) und Joker Lappe (81, 85.) kamen noch zu Halbchancen, doch das 2:2 wollte nicht mehr fallen. Damit überwintern die Roten Teufel auf dem Relegationsaufstiegsplatz - der FCI bleibt 14., punktgleich mit einem direkten Abstiegsplatz.

Nach der Winterpause geht es für Ingolstadt am Sonntag (9. Februar, 13.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim Karlsruher SC weiter. Lautern empfängt tags zuvor (13 Uhr) die SpVgg Greuther Fürth.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Ingolstadt 04
Aufstellung:
R. Özcan (3) - 
da Costa (3,5) , 
Gunesch (4)    
Mijatovic (4,5) , 
Danilo (4)    
Roger (4) - 
Mo. Hartmann (3)    
Morales (3)    
P. Groß (3,5) , 
Caiuby (3) - 
P. Hofmann (3,5)    

Einwechslungen:
46. Engel (3,5) für Danilo
61. Lappe für P. Hofmann
69. Knasmüllner für Morales


Trainer:
Hasenhüttl
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (3) - 
Simunek (4,5)    
Torrejon (3)    
Heintz (3) , 
Löwe (3,5) - 
Orban (3,5)    
Alushi (3) - 
Matmour (3,5)    
Jenssen (3,5) - 
Zoller (1,5)            
Idrissou (2,5)

Einwechslungen:
56. J. Zimmer (3) für Simunek
69. Occean für Zoller
85. Gaus     für Matmour

Trainer:
Runjaic

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Mo. Hartmann (18., Kopfball, Caiuby)
1:1
Zoller (32., Kopfball, Torrejon)
1:2
Zoller (64., Rechtsschuss, Idrissou)
Gelbe Karten
Ingolstadt:
-
K'lautern:
Orban
(2. Gelbe Karte)
,
Gaus
(7.)

Spielinfo

Anstoß:
23.12.2013 20:15 Uhr
Stadion:
Audi-Sportpark, Ingolstadt
Zuschauer:
10354
Schiedsrichter:
Martin Petersen (Stuttgart)   Note 3
etwas kleinlich, hatte die Partie aberstets im Griff.
Spieler des Spiels:
Simon Zoller
sehr beweglich, mit seinen zwei Toren der Matchwinner.

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