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FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

2
:
2

Halbzeitstand
1:1
1860 München

1860 München


FSV FRANKFURT
1860 MÜNCHEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.









Frankfurt überwintert auf Nichtabstiegsplatz

Stoppelkamp verhindert die Weihnachtsbescherung

In einer Partie auf mäßigem Niveau trennten sich der FSV und 1860 mit einem unter dem Strich gerechten Remis. Die initiativere Möhlmann-Elf ging verdient in Führung, musste aber durch Feldverweis und Ausgleich kurz vor der Pause zwei Nackenschläge einstecken. Nach der nicht unverdienten Führung durch Yelens Freistoß wähnte sich Frankfurt fast am Ziel, weil sich die Löwen doch arg zahnlos präsentierten, ehe ein Fernschuss doch noch den Ausgleich brachte.

Kapllani vs. Kiraly
Gleich erzielt Matthew Leckie (r.) das 1:0, nachdem Edmond Kapllani das Leder an Gabor Kiraly vorbei Richtung Tor bugsiert hat.
© picture-allianceZoomansicht

Frankfurts Coach Benno Möhlmann musste nach dem 3:3 beim KSC auf den gelbgesperrten Schlicke verzichten. Für den Kapitän sowie Teixeira, Kandziora und Djengoue rückten Huber, Oumari, Kaffenberger (Saisondebüt) und Yelen ins Team.

Auch Löwen-Trainer Friedhelm Funkel stand gegenüber dem 0:2 gegen St. Pauli mit Stahl ein Gelbsünder nicht zur Verfügung, für den Wannenwetsch zum Zuge kam.

Der muntere Auftakt in Frankfurt - Kaffenberger wurde an der Strafraumgrenze gerade noch abgeblockt (3.) - hielt nicht, was er versprach. Danach neutralisierten sich die Kontrahenten gegenseitig, vor allem risikoloses Ballgeschiebe war an der Tagesordnung.

Alle Versuche, schnell in die Spitze zu spielen, scheiterten zunächst. Erst Kapllani hatte einen Geistesblitz, sein Steilpass auf Görlitz förderte Yelens Großchance zu Tage, aber Volz rettete beim 16-Meter-Schuss des Technikers am Fünfer für den geschlagenen Kiraly (17.).

Wenig später aber fiel die Führung des FSV: Nach Yelens Freistoßflanke köpfte Bülow im Zentrum Stark an den Rücken. Kapllani, vorher wohl knapp im Abseits, bugsierte den Abpraller an Kiraly vorbei, Leckie vollendete aus kürzester Distanz. Die Löwen-Proteste fanden kein Gehör (21.).

Die Gäste suchten nach dem Rückstand nach einer Antwort, trugen ihre Angriffe aber ideenlos und statisch vor. Das Niveau rauschte in den Keller, weil auch die Hessen einfachste Pässe nicht an den eigenen Mann brachten.

Es passierte nichts bis zur 38. Minute: Da waren sich Oumari und Konrad im Zentrum nicht einig, Klandt faustete die Kugel unorthodox weg. Wannenwetsch schoss den Abpraller Richtung Tor, Konrad drehte sich weg und bekam die Kugel an die Hand - Elfmeter und Gelb-Rot für den bereits gelbverwarnten Verteidiger. Zumindest die Ampelkarte war eine harte Entscheidung. Stoppelkamp verwandelte den fälligen Strafstoß sicher (38.), mit dem 1:1 ging es in die Kabine.

Personell änderte sich mit Wiederanpfiff nichts, Heitmeier rückte aus dem Mittelfeld in die Viererkette zurück. Volz eröffnete den zweiten Durchgang mit Sololauf und prüfte Klandt (49.). Ansonsten aber fiel der kombinationsschwachen Funkel-Elf kaum etwas ein. Zwar hatten die Löwen viel Ballbesitz, fanden aber kaum Mittel gegen tief stehende Hessen, die durch Leckie gefährlich konterten (54., 56.).

Nach einer Stunde konnte sich der FSV kaum mehr befreien. Die Riesenchance zur Führung für 1860 entsprang aber eher dem Zufall denn eigener Inspiration: Die Möhlmann-Elf brachte den Ball nicht weg, Lauth scheiterte aus fünf Metern an Klandt (61.).

Es folgten zwei Schlüsselszenen: Stoppelkamps direkter Freistoß flog an die Latte (69.), auf der Gegenseite machte es Yelen besser und zirkelte aus 22 Metern in den linken Winkel - 2:1 (70.)!

1860 antwortete mit Möglichkeiten durch Adlung (72.) und dem eingewechselten Hain, dessen Schrägschuss Klandt famos zur Ecke lenkte (75.). Mehr aber kam lange nicht von zahnlosen Löwen. Vielmehr standen die leidenschaftlich aufspielenden Frankfurter dicht vor der Entscheidung, als binnen Sekunden Rukavytsya und Roshi das 3:1 verpassten (86.).

Dies sollte sich rächen, als die alles nach vorne werfenden Münchner noch einmal in Schlagdistanz kamen, durch Stoppelkamp per Fernschuss die Lücke doch noch fanden und so wenigstens einen Punkt retteten (90.).

Nach der Winterpause geht es für Frankfurt am Freitag (7. Februar, 18.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel beim VfL Bochum weiter. 1860 empfängt am Montagabend (10. Februar, 20.15 Uhr) Fortuna Düsseldorf.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3,5)    
Huber (3) , 
Konrad (4,5)    
Oumari (3,5) , 
Epstein (3,5) - 
Kaffenberger (3,5) , 
Heitmeier (3,5) - 
M. Görlitz (3,5)    
Yelen (3)    
Leckie (4)        
Kapllani (3,5)    

Einwechslungen:
70. Rukavytsya für M. Görlitz
78. Roshi für Leckie
90. + 2 Djengoue für Kapllani

Trainer:
Möhlmann
1860 München
Aufstellung:
Kiraly (4) - 
Volz (4,5)    
Vallori (4)    
Schindler (4) , 
Wojtkowiak (3,5) - 
Bülow (3)        
Stoppelkamp (2,5)        
Y. Stark (3,5)    
Wannenwetsch (3,5)    
Adlung (3,5) - 
Lauth (4,5)

Einwechslungen:
59. Hertner (3,5) für Volz
68. S. Hain für Wannenwetsch
76. Koussou für Bülow

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Leckie (21., Rechtsschuss, Kapllani)
1:1
Stoppelkamp (38., Handelfmeter, Rechtsschuss)
2:1
Yelen (70., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:2
Stoppelkamp (90., Rechtsschuss, Hertner)
Gelb-Rote Karten
FSV Frankfurt:
Konrad
(37.)
TSV 1860:
-
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
-
TSV 1860:
Y. Stark
(8. Gelbe Karte)
,
Bülow
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
21.12.2013 13:00 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
5814
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Stockach)   Note 2
behielt in einer teils hektischen Partie die Ruhe. Die Entscheidung auf Handelfmeter und Platzverweis für Konrad war hart, aber korrekt.
Spieler des Spiels:
Moritz Stoppelkamp
erzielte beide Tore und trieb seine Mannschaft immer wieder an.

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