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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

2
:
4

Halbzeitstand
1:1
FC St. Pauli

FC St. Pauli


SPVGG GREUTHER FÜRTH
FC ST. PAULI
15.
30.
45.




60.
75.
90.















SpVgg beendet Partie in Unterzahl

Joker Schindler glückt der Doppelschlag

In einer temporeichen und intensiven Partie sicherte sich St. Pauli in Fürth einen verdienten Sieg. Nach früher Führung der Kiez-Kicker profitierte die SpVgg beim Ausgleich von einem Abwehrfehler der insgesamt zielstrebigeren Hanseaten, die durch zwei Treffer des eingewechselten Schindler nach einer Stunde klar auf der Siegerstraße waren. Danach entdeckten die spielerisch unterlegenen Kleeblättler ihre Kampfkraft, die Hamburger aber hielten dem Ansturm stand und entführten alle Punkte.

Bartels und Maier
Neben Top-Joker Kevin Schindler glänzten auch St. Paulis Fin Bartels und Sebastian Maier als Torschützen.
© picture-allianceZoomansicht

SpVgg-Coach Frank Kramer vertraute exakt der Elf, die zuletzt ein 1:2 in Düsseldorf einstecken musste.

St. Paulis Trainer Michael Frontzeck dagegen stellte im Vergleich zum 1:2 gegen Paderborn dreimal um: Für Kringe, Schindler und Verhoek standen Buchtmann, Maier (Startelf-Debüt) und Nöthe in der Anfangsformation.

Mit optischen Vorteilen für die SpVgg begann die Anfangsphase in Fürth, die erste Möglichkeit aber hatten die sich in den Zweikämpfen robust präsentierenden Kiez-Kicker durch Bartels (9.).

Die Franken hatten gegen tief stehende und klug verschiebende Gäste Probleme, in der gegnerischen Hälfte Anspielstationen zu finden und mussten auf der Hut sein vor konternden Frontzeck-Schützlingen (Nöthe, 11.).

Wenig später erzielte St. Pauli die Führung: Maier zog mit Ball am Fuß energisch von links ins Zentrum vorbei an Brosinski und von der Strafraumgrenze ab. Das Leder schlug im kurzen Eck ein.

Die Kramer-Elf intensivierte in einer temporeich und verbissen geführten Partie ihre Offensivbemühungen. Die Angriffe, oft initiiert von Sparv, wurden konstruktiver, der Abschluss aber geriet noch zu unpräzise (Azemi, 13., Trinks, 20.).

Die Hamburger blieben mit vereinzelten Kontern gefährlich, auf der Gegenseite zwang Baba erstmals Tschauner zum Eingreifen (21.). Nach kapitalem Bock von Thorandt, der eine Linksflanke genau vor die Füße von Fürstner abwehrte, waren die Kleeblättler wieder im Spiel: Der Sechser vollendete mit seinem ersten Saisontor von halblinks aus elf Metern überlegt per Schlenzer ins lange Eck - 1:1 (24.).

Die Hausherren hatten viel investiert, legten eine offensive Verschnaufpause ein und sahen sich in der Folge bei immer stärker einsetzendem Regen überlegenen Hanseaten gegenüber, die sich der erneuten Führung bei einer ganzen Reihe von Angriffen mehr oder minder annäherten.

Die Abstände in der Defensive stimmten bei der SpVgg nicht mehr, es taten sich mächtige Lücken auf. Glück für die Gastgeber, dass sowohl Gonther als auch Kalla aus jeweils aussichtsreicher Position die überfällige erneute Führung liegen ließen (38.). Kramer reagierte noch vor der Pause auf die Schwächen vor allem auf der linken Abwehrseite und brachte Gießelmann für Baba (44.).

Schindler kam bei den Gästen mit Wiederanpfiff für Nehrig (Oberschenkelprobleme), es sollte ein Wechsel mit Folgen sein. Rasant ging es gleich wieder hin und her zwischen den Strafräumen: Nöthe verpasste bei einem Konter den richtigen Zeitpunkt zum Abschluss, Fürstner rettete (47.). Zwar versprühte auch Azemi auf der Gegenseite Gefahr (47.), zielstrebiger aber war St. Pauli. Und auch mutiger: Mavraj wehrte in die Mitte ab, und Schindler jagte den Ball mit vollem Risiko aus 25 Metern ins rechte Eck (50.).

Die SpVgg suchte sofort nach einer Antwort, die Azemi nach Trinks' Hereingabe verpasste (55.). Azemi blieb ohne Glück, das auf der anderen Seite dafür Schindler hatte: Nach einer Ecke mutierte Nöthes Torschuss von halbrechts zur direkten Vorlage für den Joker, von dessen Oberschenkel das Leder aus zwei Metern unter die Latte prallte (58.).

Tschauners Ausflug blieb ohne Folgen (59.), ansonsten hatten die spielerisch überlegenen Hanseaten die Partie im weiteren Verlauf zunächst im Griff. Kramer reagierte, brachte Mudrinski für Sparv - und damit frischen Wind. Der Serbe war mit Kopfbällen gleich mittendrin (70., 73.), auch Korcsmar sorgte nun für Lufthoheit im gegnerischen Strafraum (71.), die Trinks nach Stiebers Flanke für die nun einsatzfreudigen und kampfstarken Fürther auch zum Anschlusstreffer ummünzte (77.).

Die Kramer-Elf warf nun alles nach vorne, drängte vehement auf den Ausgleich. Der war durchaus drin, aber der eingewechselte Pledl traf frei vor Tschauner die falsche Entscheidung (85.), Stiebers Knaller flog knapp vorbei (90.).

In der Nachspielzeit sah Fürstner nach grobem Foulspiel gegen Thy "Rot", der Mittelfeldmann hatte sein Bein viel zu hoch und traf seinen Gegenspieler an der Brust. Bartels, der nach Buchtmann-Zuspiel mit kernigem Schuss in den rechten Winkel Hesl einmal mehr das Nachsehen gab, machte in der letzten Szene des Spiels endgültig den Deckel drauf (90.+5).

Fürth empfängt am Freitag um 18.30 Uhr Ingolstadt, St. Pauli lädt gleichzeitig Sandhausen ein.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Hesl (3,5)    
Brosinski (4) , 
Korcsmar (3) , 
Mavraj (2,5) , 
Baba (5)    
Fürstner (3)        
Sparv (3,5)    
Stieber (3,5) , 
Trinks (4)    
Weilandt (4,5)    
Azemi (5)    

Einwechslungen:
44. Gießelmann (4) für Baba
69. Mudrinski für Sparv
81. Pledl für Weilandt

Trainer:
Kramer
FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (4) - 
Nehrig (3)    
Thorandt (4,5)    
Gonther (3) , 
Halstenberg (4)    
Rzatkowski (3,5) , 
Kalla (3,5)    
Buchtmann (3)    
Maier (3)            
Bartels (2,5)    
Nöthe (4,5)    

Einwechslungen:
46. Ke. Schindler (2,5)             für Nehrig
70. Thy für Maier
80. Kringe für Nöthe

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Maier (12., Rechtsschuss, Bartels)
1:1
Fürstner (24., Rechtsschuss)
1:2
Ke. Schindler (50., Rechtsschuss)
1:3
Ke. Schindler (58., Rechtsschuss, Nöthe)
2:3
Trinks (77., Kopfball, Stieber)
2:4
Bartels (90. + 5, Rechtsschuss, Buchtmann)
Rote Karten
Fürth:
Fürstner
(90. + 4, grobes Foulspiel, Thy)
St. Pauli:
-
Gelbe Karten
Fürth:
Azemi
(1. Gelbe Karte)
St. Pauli:
Maier
(1. Gelbe Karte)
,
Ke. Schindler
(1.)
,
Thorandt
(4.)
,
Halstenberg
(1.)
,
Buchtmann
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
20.10.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
14110
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 2
stets unaufgeregt, auch in hitzigen Szenen immer souverän.
Spieler des Spiels:
Kevin Schindler
hatte die Gäste 13 Minuten nach seiner Einwechslung auf die Siegerstraße gebracht.

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