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1860 München

 - 

Eintracht Braunschweig

 
1860 München

1:1 (0:1)

Eintracht Braunschweig
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1860 München
Eintracht Braunschweig
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.












Eintracht lässt erstmals Federn - Kumbela beendet Torflaute

Aygün rettet glücklichen Punktgewinn

Das Löwen-Duell in München endete mit einem schmeichelhaften Remis für 1860. Braunschweig krönte seine clevere Vorstellung im ersten Durchgang mit der Pausenführung und hatte bis zum überraschenden Ausgleich von 1860 nach einer knappen Stunde ein klares Chancenplus. Der Tabellenführer überstand eine gute Phase der Hausherren und war auch in der Endphase dem Sieg näher als die Maurer-Elf, auch wenn die die letzte Gelegenheit hatte.

Marcel Correia vs. Daniel Halfar
Zweikampfstark: Braunschweigs Marcel Correia behauptet den Ball gegen Daniel Halfar.
© picture-allianceZoomansicht

Löwen-Coach Reiner Maurer setzte im Vergleich zum 0:0-Unentschieden in Bochum auf Stahl an Stelle von Stoppelkamp.

Auch Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht brachte nach dem 1:0-Heimsieg gegen Regensburg einen Neuen: Ademi startete für Erwig-Drüppel.

1860 hatte in der Anfangsphase gegen früh attackierende Niedersachsen etwas mehr Präsenz, strahlte zudem durch Tomasovs verkappte Flanke an den Außenpfosten (4.) und Halfars 20-Meter-Schuss (11.) Torgefahr aus. Braunschweigs Kombinationsspiel im Mittelfeld war zwar sauberer, spätestens am gegnerischen Strafraum aber klärte die Defensive der Münchner entschlossen.

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Schlampiges Passspiel von 1860 mündete dann in einem Gäste-Freistoß aus halblinker Position. Kratz brachte das Leder nach innen, wo Kumbela das Kopfballduell gegen Volz gewann und aus acht Metern einnickte - 0:1, erstes Saisontor des Angreifers und Ende seiner Torflaute nach über 700 Minuten (19.).

Correia verhinderte nach einer Freistoßsituation auf der Gegenseite, dass Lauth schnell zurückschlagen konnte (21.). Braunschweig verdiente sich dann aber die Führung nach guter Möglichkeit von Kruppke (22.) und sehr guter durch Dogan (23.), die unisono an Kiraly scheiterten.

Nach wie vor stand die zweikampfstarke Eintracht sehr hoch, schaffte in Ballnähe stets Überzahl und machte das Zentrum dicht, womit die zu statisch agierende Maurer-Elf nicht zurechtkam. Lauth war in vorderster Front zu sehr auf sich alleine gestellt. Die taktische Variante, Bierofka direkt hinter dem Kapitän agieren zu lassen, funktionierte nur in Ansätzen.

Am gefährlichsten wurde es für den Tabellenführer nach Freistößen: Aygün verpasste Halfars Hereingabe knapp (34.), wieder Halfar scheiterte an Davaris guter Parade (42.). Und auf der Gegenseite prallte Kruppkes abgefälschter Schuss von der Strafraumgrenze einen Meter neben dem Pfosten (45.).

Mit Stoppelkamp für Tomasov stellte Maurer sein System um - der ehemalige Hannoveraner rückte bei Ballbesitz mit in die Spitze vor. Aber es änderte sich wenig. Die Feinabstimmung vor allem in der Defensive stimmte einfach bei der Lieberknecht-Elf, das Anrennen der heimischen Löwen förderte keine zwingenden Chancen zu Tage. Und vorne blieb der Ligaprimus brandgefährlich: Kruppke (53.) und vor allem Kumbela (57.) standen dicht vor dem 2:0.

Umso überraschender fiel das Tor auf der anderen Seite: Aygün prallte der Ball nach Halfars Ecke glücklich ans Knie und aus fünf Metern ins kurze Eck - 1:1 (59.).

Zwar hatte Kumbela erneut per Kopfballaufsetzer gleich die Chance zur erneuten Führung (62.), danach aber übernahmen die Hausherren immer deutlicher das Kommando, ohne jedoch eine zwingende Gelegenheit zu erarbeiten.

Die Eintracht überwand ihr kleines Tief - und hatte durch Kruppke die Großchance, ihre weiße Weste zu wahren, doch der Kapitän schoss aus fünf Metern bedrängt von Aygün drüber (74.).

Wenig später lag der Ball doch im Tor von Kiraly, doch das Schiedsrichtergespann versagte Dogans Kopfballtreffer die Anerkennung (76.). Auch der eingewechselte Zhang ging in aussichtsreicher Position nicht entschlossen genug zu Werke (87.). Auf der Gegenseite stand Davari bei Halfars Volleykracher aus 14 Metern genau richtig (90.+2) - dann war Schluss.

Der TSV 1860 fährt am Mittwoch (17.30 Uhr) zum bayerischen Derby nach Ingolstadt. Braunschweig empfängt zeitgleich den MSV Duisburg.

23.09.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
Wojtkowiak (2,5)    
Aygün (2,5)    
Vallori (3,5)    
Volz (4,5)    
D. Stahl (4) , 
Bülow (3,5) - 
Tomasov (5,5)        
Bierofka (3,5)    
D. Halfar (3,5) - 
Lauth (4)            

Einwechslungen:
46. Stoppelkamp (2,5) für Tomasov
75. Nicu für Bierofka
80. Blanco für Lauth

Trainer:
Maurer
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (3) - 
Correia (3) , 
Bicakcic (2,5) , 
Dogan (3) , 
Reichel (3,5) - 
Theuerkauf (3,5) - 
Boland (3)    
Kruppke (3,5)    
Kratz (2)        
Ademi (3,5)    
Kumbela (2,5)    

Einwechslungen:
68. Zhang für Ademi
80. Erwig-Drüppel für Boland
88. Vrancic für Kratz

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kumbela (19., Kopfball, Kratz)
1:1
Aygün (59., Rechtsschuss, D. Halfar)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Tomasov
(2. Gelbe Karte)
,
Volz
(1.)
,
Vallori
(3.)
,
Wojtkowiak
(2.)
,
Lauth
(1.)
Braunschweig:
Kratz
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
23.09.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
31600
Schiedsrichter:
Tobias Christ (Münchweiler)   Note 4,5
ein großer Fehler, erkannte Dogans Treffer (76.) zu Unrecht ab, der Innenverteidiger stand bei seinem Kopfball nicht im Abseits.
Spieler des Spiels:
Kevin Kratz
präsent, zweikampfstark, zudem mit dem Assist zum 1:0 für die Eintracht.
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