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Energie Cottbus

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SV Sandhausen

 
Energie Cottbus

3:0 (2:0)

SV Sandhausen
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Energie Cottbus
SV Sandhausen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Sandhausen: Standard-Gegentor Nummer 28

Bickel, Sanogo und Adlung nehmen Revanche

Zwei Mal trat der FC Energie Cottbus in dieser Spielzeit schon gegen den SV Sandhausen an. Während es im Hinspiel eine 1:3-Niederlage gab, hagelte es in der ersten Runde des DFB-Pokals gar eine 0:3-Pleite. Am vorletzten Spieltag der 2. Liga gelang aber die 3:0-Revanche, die noch weit höher ausfallen hätte müssen. Adlung setzte hier den Schlusspunkt bei seinem letzten Heimspiel im Stadion der Freundschaft.

Energie Cottbus - SV Sandhausen
Revanche geglückt: Energie Cottbus konnte nach zwei Pleiten gegen SVS-Torwart Langer (rechts) und seine Truppe endlich einen Sieg feiern.
© picture allianceZoomansicht

FCE-Coach Rudi Bommer musste seine Elf im Vergleich zum 0:0 in Braunschweig auf exakt einer Position umbauen. Für den gesperrten Schulze (5. Gelbe) rückte so Bittroff auf die Position des Rechtsverteidigers. Engel verletzte sich zudem unter der Woche am Hüftbeuger (Muskelfaserriss) und konnte sich so nicht sportlich um einen neuen Vertrag bemühen. Sandhausens Trainer Hans-Jürgen Boysen tauschte ebenfalls einfach im Vergleich zum 3:1 gegen den FC Ingolstadt zurück. Achenbach kehrte so nach seiner Grippe für Kandziora auf seine angestammte Position links in die Viererkette.

Die Sandhäuser kamen relativ schnell in die Partie, pressten die Cottbuser unmittelbar nach Passieren der Mittellinie. Damit hatten die anfangs so ihre leichten Probleme, weswegen die ersten zehn Minuten der SVS die Oberhand behielt. Den ersten Schuss aufs Tor setzte dann aber die Heimelf. Banovic versuchte es aus der Distanz, doch Langer konnte das leicht abgefälschte Spielgerät sicher kontrollieren (8.). Achenbach versuchte es via Freistoß mal für die Gäste aus der Distanz - daneben und über das Tor (16.). Ansonsten plätscherte das Spiel vor sich hin und passte sich den leichtsommerlichen Bedingungen an. Außerdem hielt die Boysen-Truppe konsequent an ihrer Marschrichtung fest und provozierte lange Bälle, da sie in ihrer eigenen Hälfte die Räume extrem eng machten. Das Resultat: viele Abseitspositionen der Cottbuser.

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Die erste Halbzeit erwies sich insgesamt als chancenarmes Spektakel, bis auf zwei Möglichkeiten der Heimelf, die diese dann auch in Vollstrecker-Manier eiskalt ausnutzten. Zuerst zirkelte hier Bickel einen Freistoß aus rund 30 Metern in den rechten Winkel (24.). Als die Partie daraufhin mit 1:0 und ohne erneute Chancen in die Pause zu schwappen drohte, nahm sich Bittroff nochmal ein Herz. Der Außenverteidiger spielte mit Bickel einen Doppelpass, legte das Spielgerät anschließend im Strafraum für Sanogo ab, der eiskalt mit rechts vollstreckte (41.).

Adlung verabschiedet sich als Torschütze

Vom Wiederanpfiff weg nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand und verdienten sich die Führung so im Nachgang. Kruska mit Fernschuss (hauchdünn vorbei), Banovic mit einem Kunstschussversuch (knapp vorbei) und Sanogo, der frei auf Torwart Langer zulief und vertändelte, hatten extrem aussichtsreiche Gelegenheiten für die Lausitzer (46., 48., 50.). Anschließend vergaben zudem Rivic und Bickel ebenfalls frei vor Torwart Langer, der hier glänzend parierte (53., 54.). Die Kurpfälzer ergaben sich irgendwie ihrem Schicksal, fanden keine Offensivmittel mehr und bekamen zudem die Lücken nicht mehr geschlossen so wie noch im ersten Durchgang. Die Cottbuser dagegen stellten ihre langen und geraden Bälle ab, sondern versuchten es schnell über Diagonalpässe, durch die die Heimelf sofort in Strafraumnähe agieren konnte.

Nach einer etwas längeren Pause brachte Trainer Bommer Adlung, der ab der neuen Saison für 1860 München spielen wird. Kaum war dieser auf dem Feld, leitete er selbst einen Angriff ein, den er kurz darauf trocken unter die Latte abschloss (77.). Als kurz darauf auch noch Sanogo abermals auf Langer zusteuerte, der auch abermals gut parierte, war für Sandhausen klar, dass sie mit dem 3:0 hoch zufrieden sein mussten (80.). In den letzten Minuten trudelte die Partie dann etwas aus, ehe Schiedsrichter Brand pünktlich abpfiff. Den Cottbusern gelang damit die ersehnte Revanche gegen den ab kommender Saison in der 3. Liga aufschlagenden SV Sandhausen.

Zum Saisonfinale gastieren die Lausitzer am Sonntag (13.30 Uhr) bei Aufsteiger Hertha im Olympiastadion, während der SVS zeitgleich Aue im Hardtwaldstadion empfängt.

12.05.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
Bittroff (2,5) , 
Hünemeier (3) , 
Möhrle (3)    
Rippert (3) - 
Banovic (2,5) , 
Kruska (2,5) - 
Bickel (2)        
Rivic (4)        
Farina (4)    
Sanogo (2,5)    

Einwechslungen:
67. Fomitschow für Farina
75. Adlung     für Bickel
84. Stiepermann für Rivic

Reservebank:
Renno (Tor)
,
Mosquera

Trainer:
Bommer
SV Sandhausen
Aufstellung:
Langer (2,5) - 
Schauerte (5) , 
Pischorn (5,5) , 
D. Schulz (4,5) , 
Achenbach (5)    
Klotz (5)    
Danneberg (5) , 
Fießer (4,5) , 
Ulm (5)    
Wooten (5) , 
Adler (5)    

Einwechslungen:
46. Blacha (4) für Ulm
46. Mäkelä (4) für Adler
87. Kandziora für Klotz

Trainer:
Boysen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bickel (24., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
2:0
Sanogo (41., Rechtsschuss, Bittroff)
3:0
Adlung (77., Rechtsschuss, Sanogo)
Gelbe Karten
Cottbus:
Möhrle
(2. Gelbe Karte)
,
Rivic
(3.)
Sandhausen:
-

Spielinfo

Anstoß:
12.05.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
9407
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Gerolzhofen)   Note 3
lag zwar bei fast allen engen Abseitsentscheidungen richtig, war allerdings nicht ganz fehlerfrei in seiner Zweikampfbewertung. Zudem übersah er, dass vor dem Freistoß zum 1:0 kein Foulspiel von Schauerte an Rivic vorlag.
Spieler des Spiels:
Christian Bickel
erzielte mit einem herrlichen Freistoßtor die Führung, glänzte mit schönen Pässen und leitete zudem das 2:0 ein.
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