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Hertha BSC

 - 

Erzgebirge Aue

 

3:2 (3:0)

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Hertha BSC
Erzgebirge Aue
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.













Götz mit Niederlage beim Debüt - Sylvestr schnürt Doppelpack

Aues Aufholjagd kommt zu spät

Hertha BSC hat seine Ambitionen auf den Meistertitel in der 2. Liga eindrucksvoll mit einem 3:2 (3:0)-Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue untermauert. Die Hauptstädter traten vor allem in der ersten Halbzeit dominant auf und schienen das Spiel schon bis zur Pause entschieden zu haben. Dann schlugen jedoch die Veilchen zurück, kamen noch einmal heran und machten die Partie spannend.

Adrian Ramos & Sami Allagui
Aufgeschultert: Vorlagengeber Sami Allagui schnappt sich den Torschützen Adrian Ramos.
© picture allianceZoomansicht

Hertha-Trainer Jos Luhukay tauschte nach dem 3:2 beim FC St. Pauli drei von vier Stellen in der Viererkette: In der Außenverteidigung spielten Pekarik (rechts) und Schulz (links) für Ndjeng (5. Gelbe) und Kobiashvili (taktische Überlegungen). In der Innenverteidigung ersetzte Hubnik den Gelb-gesperrten Franz.

Aues neuer Coach Falko Götz hatte bei seinem Amtsantritt zwar angekündigt "gar nicht so viel ändern" zu wollen, brachte im Vergleich zum 0:0 gegen Duisburg aber dennoch zwei Neue: Schröder und Konnecke durften für Paulus und Pezzoni ran.

Ben-Hatira macht Dampf - Ramos trifft

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Berlin begann dominant, hatte viel Ballbesiz in der Anfangsphase und schnürte die Gäste in deren Hälfte ein. Vor allem Ben-Hatira machte immer wieder Betrieb und war von Aues Müller, der von Götz zum Rechtsverteidiger umfunktioniert wurde, kaum zu halten. Ben-Hatira leitete auch die verdiente Führung ein, als er Allagui steil schickte. Der Tunesier legte von der linken Strafraumkante quer zum mitgelaufenen Ramos, der das Spielgerät mit links aus etwa sieben Metern über die Linie drückte (10.).

Der FC Erzgebirge wagte sich jetzt zwar etwas mutiger nach vorne, doch die Hintermannschaft der Hauptstädter saugte die zaghaften Angriffsbemühungen der Sachsen wie ein Staubsauger souverän auf. Hertha-Torwart Kraft blieb nahezu beschäftigungslos. Mit der Führung im Rücken schalteten auch die Berliner einen Gang zurück, spielten geduldig nach vorne und lauerten auf Lücken. So blieb es in den Strafräumen lange ruhig und die Partie plätscherte ereignislos vor sich hin. Von Bedeutung war nur die insgesamt fünfte Gelbe Karte von Pekarik (18.) sowie ein Schuss von Ben-Hatira, den Männel parierte (29.).

Ronny und Hubnik legen nach

Die "Alte Dame" hielt über die komplette Spielzeit die Zügel in der Hand. So war durchaus ein Klassenunterschied zu erkennen. Das belegten die Berliner anhand zweier Situationen. Erst spielte Ronny einen Doppelpass mit Allagui und zog mit rechts von der Strafraumgrenze ab. Sein Schuss wurde noch von Schlitte abgefälscht und schlug unhaltbar im Tor ein (34.). Danch liefen sich nach einer Ronny-Ecke die FCE-Spieler Schlitte sowie Klingbeil über den Haufen und ließen Hubnik damit ungedeckt. Der Innenverteidiger nickte freistehend aus sechs Metern zum 3:0-Halbzeitstand ein (44.).

Blitzstart mit Sylvestr

Nach der Pause blieb Ramos in der Kabine, und Luhukay brachte Lasogga für die zweite Halbzeit. 20 Sekunden waren gespielt, da verkürzte Aue auch schon auf 1:3: Fink spielte einen Pass in die Tiefe zu Müller, dessen Flanke vom rechten Flügel genau auf Sylvestr kam. Der Stürmer köpfte aus fünf Metern ein (46.).

Der Spitzenreiter zeigte sich vom Gegentor unbeeindruckt und behielt weiter die Kontrolle über das Spiel. Dabei zeigten die Hauptstädter mitunter sehenswerte Kombinationen. Nach einer solchen steckte Ronny für Allagui durch, dessen Flanke Ben-Hatira nur um Zentimeter verpasste (54.).

Sylvestr schnürt den Doppelpack vom Punkt

Die nach wie vor souveräne Führung geriet dann aber doch noch ins Wanken: Pekarik grätschte im eigenen Sechzehner gegen Könnecke. Schiedsrichter Bastian Dankert zeigte auf den Punkt (66.). Eine harte Entscheidung, zumal der Rechtsverteidiger zwar riskant zu Werke gegangen war, jedoch auch den Ball gespielt hatte. Sylvestr übernahm die Verantwortung und trat zum Strafstoß an. Der Stürmer versenkte die Kugel sicher rechts unten im Eck (66.).

Nun brannte der Rasen noch einmal. Aue rannte unermüdlich an, fand aber nur selten ein Durchkommen: Sylvester wurde steil geschickt und war eigentlich schon frei durch, dann legte sich der Slowake aber den Ball einen Tick zu weit vor (82.). Auf der anderen Seite verpasste Berlin der Entscheidung: Allagui scheiterte an einer sehenswerten Männel-Parade (85.). In den Schlussminuten warfen die Veilchen alles nach vorne. Dankert rückte noch einmal in den Mittelpunkt, als er einen Rempler von Hubnik gegen Sylvestr an der linken Strafraumkante nicht ahndete (90.). So blieb es beim 3:2.

Am vorletzten Spieltag (Sonntag, 13.30 Uhr) hat Hertha BSC ein Auswärtsspiel beim 1. FC Köln. Zeitgleich spielt Aue vor heimischem Publikum gegen den FC Ingolstadt.

03.05.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3,5) - 
Pekarik (4)    
Hubnik (4)    
Brooks (3) , 
N. Schulz (4) - 
Lustenberger (3,5)    
Morales (4) - 
Allagui (2) , 
Ronny (3,5)            
Ben-Hatira (2,5)    
Ramos (2)        

Einwechslungen:
46. Lasogga (4) für Ramos
70. Sahar für Ben-Hatira
84. Wagner für Ronny

Trainer:
Luhukay
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3) - 
Fa. Müller (4,5) , 
Hensel (4) , 
Klingbeil (3,5)    
Schlitte (5) - 
Schröder (4) , 
Höfler (5)    
Könnecke (3) , 
M. Fink (5)    
Hochscheidt (4)    
Sylvestr (2)            

Einwechslungen:
65. König     für M. Fink
75. Kocer für Hochscheidt
85. Savran für Höfler

Trainer:
Götz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ramos (10., Linksschuss, Allagui)
2:0
Ronny (34., Rechtsschuss, Allagui)
3:0
Hubnik (44., Kopfball, Ronny)
3:1
Sylvestr (46., Kopfball, Fa. Müller)
3:2
Sylvestr (66., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Könnecke)
Gelbe Karten
Hertha:
Pekarik
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Ronny
(5., gesperrt)
Aue:
Sylvestr
(8. Gelbe Karte)
,
König
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
03.05.2013 18:00 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
33157
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 5
Gelb für Pekarik (18.) war ebenso unberechtigt wie der Elfmeter (65.), weil Pekarik klar den Ball traf und Könnecke danach einfädelte. Hubniks harten Rempler gegen Sylvestr (90.) nicht als Strafstoß zu ahnden, war gerade noch vertretbar, aber gewiss kein Offensivfoul.
Spieler des Spiels:
Sami Allagui
spielfreudig, zwei Assists und defensiv fleißig.
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