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SC Paderborn 07

 - 

VfR Aalen

 
SC Paderborn 07

2:2 (2:0)

VfR Aalen
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SC Paderborn 07
VfR Aalen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.















Paderborn: Remis reicht nicht für amtlichen Klassenerhalt

Reichwein verlängert Negativserie des SCP

Der SC Paderborn konnte auch im fünften Spiel in Folge nicht siegen. Gegen den VfR Aalen kamen die Ostwestfalen nach guter erster Hälfte trotz 2:0-Führung nicht über ein 2:2 hinaus. Damit wartet der SCP auch weiterhin auf den sicheren Klassenerhalt und kann theoretisch noch auf den Relegationsplatz abrutschen. Aalen hingegen knackt die 40-Punkte-Marke und kann sich auf das Erfüllen der Lizenzauflagen konzentrieren.

Philipp Hofmann (SC Paderborn, re.) im Duell mit Martin Dausch (Aalen, li.)
Kampfgeist auch abseits des Tores: Paderborns Philipp Hofmann (re.) im Duell mit Martin Dausch.
© picture allianceZoomansicht

Auf Seiten der Hausherren baute Stephan Schmidt nach den taktischen Versuchen beim 0:3 in Kaiserslautern wieder auf ein 4-4-2 um. Das brachte drei Wechsel mit sich: Strohdiek, Naki und Kachunga begannen anstelle von Palionis (Bank), Bertels und Zeitz (Gelbsperre). VfR-Coach Ralph Hasenhüttl hingegen sah nach dem 3:0 gegen Union Berlin keinen Grund für große Veränderungen. Er schickte Fejzic anstelle von Bernhardt ins Tor und ließ Valentini für Abe im Angriff auflaufen.

In der Anfangsphase zeigten sich die Gäste bemüht, den SC Paderborn früh zu stören und das eigene Spiel schnell aufzubauen. Chancen blieben zunächst Mangelware, lediglich Reichwein prüfte Kruse per Distanzschuss (4.). Die Hausherren fanden mit der Zeit besser in die Partie und gingen nach 14 Minuten in Führung. Im Anschluss an einen kurz ausgeführten Freistoß von Meha netzte Vrancic aus 20 Metern zum 1:0 ein.

Die Führung beflügelte das Spiel der Gastgeber, die Aalen in der Folge im eigenen Sechzehner einschnürten. Doch nachdem Fejzic einen Wemmer-Schuss nur nach vorne abwehren konnte, gelang es Naki und Hofmann nicht, sich gegen Kister durchzusetzen (16.). Vier Zeigerumdrehungen später machte es Hofmann dann besser: Mit technischer Finesse setzte sich Wemmer durch und brachte den Ball in den Sechzehner. Demme verlängerte und Hofmann markierte am zweiten Pfosten das 2:0(20.).

Im weiteren Verlauf hätte Naki den Zwischenstand nach einem Konter über Brückner noch deutlicher gestalten können (23.), und auch ein Distanzschuss von Meha endete bei Fejzic (25.). Da das Aalener Spiel kaum stattfand, nahm auch der SCP Tempo aus der Partie und konzentrierte sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit darauf, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Lediglich ein verdeckter Kachunga-Schuss, den der VfR-Keeper parierte (45.), sorgte bis zum Pausenpfiff für Unterhaltung.

Halbzeitansprache zeigt Wirkung

Hasenhüttl ging den zweiten Durchgang mit frischem Personal an, brachte Traut für Valentini. Doch zunächst gab es eine Schrecksekunde für beide Mannschaften: Im Kampf um den Ball rutschte Hübner in Kruse. Beide Spieler blieben zunächst verletzt liegen, konnten aber nach kurzer Behandlungspause weiterspielen (50.). Die erste Chance in der zerfahrenen Anfangsphase der zweiten Hälfte gehörte dann den Hausherren: Hofmann legte den Ball per Hacke vor, Wemmer traf aber nur das Außennetz (55.).

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Die bis dahin faire Partie wurde in der Folge ruppiger und verlor durch Spielunterbrechungen immer mehr an Fluss. Auf der einen Seite holte Kister Kachunga von den Beinen und sah dafür die Gelbe Karte (59.), auf der anderen Seite fiel Buballa im Sechzehner im Zweikampf mit Vrancic (64.). Der Unparteiische Unger entschied auf Elfmeter. Reichwein trat zum Strafstoß an und verwandelte den Strafstoß ins linken unteren Eck zum 1:2. Kruse ahnte zwar die Ecke, konnte den Ball aber nicht parieren (64.).

Mit dem Anschlusstreffer übernahm Aalen immer mehr das Kommando, hielt den Ball in den eigenen Reihen und setzte immer wieder Nadelstiche. Für Diskussionen sorgte nach 75 Minuten eine Entscheidung des Unparteiischen: Als Wemmer der Ball im Sechzehner an den Oberarm sprang, ließ Unger weiterspielen. Auf der Gegenseite hatten Brückner und Kachunga bei einem Konter noch die Chance, das Spiel zu entscheiden, doch das Zuspiel von Brückner geriet zu steil (80.). Eine Minute vor Schluss fiel dann doch noch der Ausgleich für den VfR. Nach einem Lattentreffer von Junglas kam Reichwein frei zum Kopfball und traf zum 2:2-Endstand (89.). Über dieses Gegentor regte sich der bereits ausgewechselte Naki dermaßen auf, dass er vom Unparteiischen mit Rot zum Duschen geschickt wurde (90.).

Paderborn tritt am Freitag (18 Uhr) in Dresden an und wird dann versuchen, die 40-Punkte-Marke zu knacken, zeitgleich empfängt VfR Aalen den Jahn aus Regensburg.

28.04.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3) - 
Wemmer (2)    
Ziegler (3) , 
Strohdiek (3) , 
Brückner (3)    
Demme (3,5) , 
Vrancic (2,5)        
Meha (4) , 
Naki (3)        
Kachunga (4)    
P. Hofmann (2,5)            

Einwechslungen:
78. Krösche für Naki
81. Yilmaz für Kachunga
89. Palionis für P. Hofmann

Trainer:
Schmidt
VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (5) - 
T. Schulz (5) , 
Kister (4)    
B. Hübner (4)    
Buballa (3) - 
Haller (4)        
Leandro (4)    
Lechleiter (3) , 
Dausch (4,5)    
Valentini (5)    
Reichwein (2)        

Einwechslungen:
46. Traut (4) für Valentini
60. Calamita (4) für Dausch
73. Junglas     für Haller

Trainer:
Hasenhüttl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Vrancic (14., Linksschuss, Meha)
2:0
P. Hofmann (20., Linksschuss, Demme)
2:1
Reichwein (64., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Buballa)
2:2
Reichwein (89., Kopfball, Calamita)
Rote Karten
Paderborn:
Naki
(90., Schiedsrichterbeleidigung)
Aalen:
-
Gelbe Karten
Paderborn:
Brückner
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Vrancic
(5., gesperrt)
,
P. Hofmann
(4.)
Aalen:
Haller
(7. Gelbe Karte)
,
Kister
(6.)
,
Junglas
(4.)
,
B. Hübner
(7.)

Besondere Vorkommnisse
Der bereits ausgewechselte Naki erhielt die Rote Karte (90.).

Spielinfo

Anstoß:
28.04.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
5729
Schiedsrichter:
Marcel Unger (Halle)   Note 5
ohne klare Linie, lag beim Elfmeterpfiff falsch, verweigerte zudem Aalen einen Strafstoß nach einem Handspiel von Wemmer (75.).
Spieler des Spiels:
Marcel Reichwein
mit Zug zum Tor, sorgte per Doppelpack für den Punktgewinn des VfR.
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