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Eintracht Braunschweig

 - 

Erzgebirge Aue

 

1:1 (1:0)

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Eintracht Braunschweig
Erzgebirge Aue
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.















Aue kann erneut einen Rückstand wettmachen

Schröder sichert wichtigen Punkt im Abstiegskampf

Erzgebirge Aue sicherte sich beim "So-gut-wie-Aufsteiger" Eintracht Braunschweig einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Spielstarke Braunschweiger gingen durch einen Treffer von Boland, der im zweiten Durchgang erneut im Fokus stehen sollte, kurz vor der Pause in Führung. Doch wie schon am vergangenen Montag gegen Kaiserslautern bogen die Sachsen erneut einen Rückstand um. Eine weitere Parallele zum letzten Spieltag: Auch gegen die Löwen konnte die Elf von Karsten Baumann nicht mit elf Mann zu Ende spielen.

Jubel über die Braunschweiger Führung
Mirko Boland (Mitte) freut sich mit Vorlagengeber Petersch (li.) über die 1:0-Führung.
© picture allianceZoomansicht

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht veränderte seine Startformation im Vergleich zum 3:1-Erfolg in Sandhausen auf zwei Positionen: Dogan und Petersch ersetzten Correia und den kranken Elabdellaoui. Bei den Gästen aus dem Erzgebirge war Coach Karsten Baumann nach dem 1:1 gegen Kaiserslautern zu drei Wechseln gezwungen: Klingbeil (Rot), Pezzoni (Gelb-Rot) und Paulus (5. Gelbe) saßen ihren Sperren ab und wurden von Hensel, Höfler und Könnecke vertreten.

Die Eintracht konnte zwar noch nicht aus eigener Kraft den Aufstieg klarmachen, aber ein Heimsieg gegen Aue wäre ein weiterer Meilenstein für die Lieberknecht-Elf gewesen. Da aber auch die Gäste aus Sachsen noch jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt benötigten, entwickelte sich ein kämpferisches Spiel, welches von einer kompakten und taktisch klugen Auer Mannschaft geprägt war. Braunschweig hatte zwei Drittel Ballbesitz und versuchte das Spiel zu machen, die erste große Torchance ging jedoch auf das Konto der Gäste: Sylvestr setzte sich im Strafraum klasse durch und scheiterte letztlich nur an der Fußabwehr Petkovics (14.).

Der Versuch des Slowaken blieb auch zunächst der einzig nennenswerte Angriff. Die Partie fand fortan fast ausschließlich zwischen den Strafräumen statt. Petkovic und Männel waren beinahe beschäftigungslos. Erst nach über einer halben Stunde wurde der Braunschweiger Schlussmann nach einem Aufsetzer von Hochscheidt erneut geprüft (31.). Im direkten Gegenzug spitzelte Kumbela die Kugel an Männel vorbei, nicht aber am aufmerksamen Hensel.

Die Partie nahm in der Schlussphase von Durchgang eins etwas an Tempo auf. Die Eintracht versuchte es immer wieder über die Außenbahn und kam in der 39. Minute so auch zum Erfolg. Petersch setzte sich auf dem rechten Flügel durch und brachte die Kugel in die Mitte. Dort verpasste zunächst Vrancic, ehe Boland überlegt ins rechte Eck zur 1:0-Pausenführung einschob.

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Bolands Entscheidungen haben Hand und Fuß

Nach dem Seitenwechsel dauerte es einige Minuten, bis das Spiel wieder auf dem Niveau von der ersten Hälfte ankam. Aue setzte kleinere Nadelstiche: Sylvestr schoss Bohl aus kürzester Distanz ab (54.), Schröders Distanzschuss wehrte Dogan ab (57.). Die große Chance zum Ausgleich hatte kurz darauf Hochscheidt. Nach einem Handspiel von Torschützen Boland, der in Torhütermanier das Spielgerät spektakulär abwehrte und dafür die Rote Karte kassierte (63.), gab es Elfmeter für Aue, den Torwart Petkovic aber parierte (64.).

Braunschweig war also nach wie vor in Führung, musste aber fortan in Unterzahl agieren. Dazu ging es bei Dogan nicht mehr weiter. Der Kapitän musste verletzt vom Feld und wurde durch Correia ersetzt. Aue-Coach Baumann hatte unterdessen schon dreimal gewechselt und schickte mit Kocer, König und Wiegel drei offensive Spieler ins Rennen. Der Mut zum Risiko sollte sich zehn Minuten vor dem Ende ausbezahlen: Schröder erzielte nach einem missglückten Klärungsversuch von Ademi mit etwas Glück den Ausgleich (80.).

In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse, Aue hatte sogar Möglichkeiten zum Siegtreffer - König traf aus kürzester Distanz nur die Latte (84.). Im Gegenzug sah Nickenig wegen einer Notbremse an Ademi die Rote Karte (84.). Es herrschte also auch personell wieder Gleichstand. Den fälligen Freistoß legte Theuerkauf nur Zentimeter neben das Tor (85.). In der Nachspielzeit war dann Braunschweig dem Siegtreffer ganz nah, Männel entschärfte jedoch den letzten Schussversuch von Ademi (90.+3).

Die Eintracht tritt am Freitag (18 Uhr) beim FC Ingolstadt an und kann dabei nun den Aufstieg perfekt machen, tags darauf (13 Uhr) empfängt Aue den MSV Duisburg.

21.04.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Petkovic (2) - 
Kessel (3) , 
Bicakcic (2,5) , 
Dogan (3)        
St. Bohl (4,5) - 
Vrancic (3) , 
Theuerkauf (4)    
Petersch (3,5)    
Boland (3)        
Ademi (4) , 
Kumbela (4)    

Einwechslungen:
67. Kratz für Petersch
74. Correia für Dogan
87. Kruppke für Kumbela

Trainer:
Lieberknecht
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (2,5)    
Fa. Müller (3) , 
Nickenig (4)    
Hensel (3) , 
Schlitte (3) - 
Schröder (2,5)        
Höfler (4)    
Könnecke (4)    
M. Fink (4)    
Hochscheidt (4) - 

Einwechslungen:
68. Kocer     für M. Fink
68. König für Könnecke
76. Wiegel für Höfler

Trainer:
Baumann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Boland (39., Rechtsschuss, Petersch)
1:1
Schröder (80., Linksschuss)
Rote Karten
Braunschweig:
Boland
(63., Handspiel)
Aue:
Nickenig
(84., Notbremse, Ademi)

Gelbe Karten
Braunschweig:
Theuerkauf
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Aue:
Schröder
(2. Gelbe Karte)
,
Kocer
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Petkovic hält Handelfmeter von Hochscheidt (64.)

Spielinfo

Anstoß:
21.04.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
20500
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 1
lag in allen strittigen Situationen richtig, auch im Strafmaß immer korrekt.
Spieler des Spiels:
Marjan Petkovic
dreimal Retter in der Not: Gegen Sylvestr (14.), beim Elfmeter und beim folgenden Nachschuss.
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