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Hertha BSC

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SV Sandhausen

 
Hertha BSC

1:0 (0:0)

SV Sandhausen
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Hertha BSC
SV Sandhausen
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.









Sandhausen für disziplinierte Defensivleistung nicht belohnt

Lasogga sorgt für Berliner Aufstiegspartie

Dank des eingewechselten Lasogga, der mit seinem allerersten Saisontreffer spät das goldene Tor zum Aufstieg erzielte, steht Hertha BSC wieder in der Bundesliga. Gegen sehr defensiv und diszipliniert agierende Sandhäuser hatten die Berliner zuvor lange Zeit erhebliche Probleme gehabt.

Jan Fießer, Ronny (v.li.)
Schwerer Stand: Hertha-Spielmacher Ronny (re.) gegen den Sandhäuser Jan Fießer.
© Getty ImagesZoomansicht

Berlins Trainer Jos Luhukay nahm im Vergleich zum 1:1 in Ingolstadt gleich vier Änderungen in seiner Anfangself vor. Statt Janker, Holland, Morales und Ben-Hatira begannen Franz, Kobiashvili, Schulz und Allagui.

Sandhausen-Coach Hans-Jürgen Boysen entschied sich nach dem 1:3 gegen Braunschweig für drei Änderungen in seiner Startelf: Daniel Schulz, Falkenberg und Beichler ersetzten Danneberg, Riemann (Muskelfaserriss) und Wooten.

Sandhausen erwischte den besseren Start. Obwohl in der Defensive sogar mit einer Fünferkette operierend, gelang es dem SVS, vor dem Tor von Kraft in der Anfangsphase erste Nadelstiche zu setzen. Der Hertha-Keeper parierte einen Kopfball von Daniel Schulz nach einer Standardsituation aber mühelos (3.). Die Berliner Leihgabe Beichler zielte für Sandhausen in der 6. Minuten nur knapp über das Tor. Der aufgerückte Schauerte war bei seinem Vorstoß nach einer guten Viertelstunde dem Führungstor noch einen Tick näher (17.).

Mitte der ersten Hälfte reagierte Jos Luhukay auf die defensive Grundausrichtung der Gäste und brachte mit Wagner für Innenverteidiger Brooks einen zweiten Stoßstürmer (25.). Doch am Spielverlauf änderte sich wenig. Eher zufällig hatte Allagui kurz danach zwar die erste Gelegenheit für die Hertha, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz am aufmerksamen Langer (27.). Insgesamt fehlte es den Berlinern aber weiterhin an Einsatzfreude und Durchsetzungswillen, um das Abwehrbollwerk des Vorletzten ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Nur in der 41. Minute musste Hans-Jürgen Boysen noch zweimal kurz um das Remis zur Pause bangen, als Ramos aus kurzer Distanz im letzten Moment noch von Olajengbesi entscheidend gestört wurde und nach dem anschließenden Eckball Wagner per Kopf an Langer scheiterte.

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"Höchststrafe" für Wagner

Nach Wiederbeginn änderte sich am Spielverlauf kaum etwas - obwohl Jos Luhukay früh mit Ben-Hatira für Kobiashvili eine weitere Offensivkraft brachte (52.). Lange Zeit schoben sich die Berliner in der Folge den Ball im Mittelfeld zu, ohne dass zündende Ideen das Abwehrbollwerk der Sandhäuser in ernste Gefahr gebracht hätten.

Erst ab 66. Minute, in der Ronny einen Freistoß knapp neben das Tor setzte, wurde es wieder ein wenig ereignisreicher im Olympiastadion. Erst recht, als Luhukay Lasogga für den enttäuschenden Wagner brachte (72.). Der lange verletzte Angreifer scheiterte mit einem Kopfball wenig später zwar noch kläglich (75.), initiierte dann aber eine gefährliche Situation im Strafraum, die Ramos und Ronny am Fünfmeterraum aber nicht nutzen konnten (78.). Der Berliner Druck nahm nun zu. Ben-Hatira zwang Langer mit einem Flachschuss zu einer Parade (81.).

Pierre-Michel Lasogga (Mi.)
Aufstiegsjubel: Torschütze Pierre-Michel Lasogga (Mi.) und die Berliner Fans.
© picture alliance

In der 85. Minute war es dann soweit: Nach Flanke von Schulz scheiterte Ramos noch am rechten Pfosten, doch Lasogga schaltete am schnellsten und staubte zum vielumjubelten 1:0-Siegtreffer ab. Kurz danach bot sich Adler, der sich auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, die Chance zum Ausgleich, doch der Routinier verzog (87.). Nach zweiminütiger Nachspielzeit war die Rückkehr der Berliner in die Bundesliga dann endgültig perfekt.

Am Sonntag (13.30 Uhr) gastiert die Hertha beim FC St. Pauli, am Freitag zuvor (18 Uhr) kommt der VfL Bochum nach Sandhausen.

Bilderstrecke zur Zweitligasaison der "Alten Dame"
Aufstieg - Hertha ist zurück im Oberhaus
Jos Luhukay
Erfolgsgarant

Mit ihm kam der Erfolg zurück: Coach Jos Luhukay, der vom Bundesligisten FC Augsburg kam, und die Berliner auf Anhieb wieder zurück in die Bundesliga führte.
© picture alliance

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21.04.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (3) - 
M. Ndjeng (3,5) , 
Franz (3) , 
Brooks    
Kobiashvili (4)    
Lustenberger (3,5) , 
Kluge (4)    
Allagui (4,5) , 
Ronny (4,5) , 
N. Schulz (4) - 
Ramos (4)

Einwechslungen:
25. Wagner (4)     für Brooks
52. Ben-Hatira (4) für Kobiashvili
72. Lasogga (2)     für Wagner

Trainer:
Luhukay
SV Sandhausen
Aufstellung:
Langer (3) - 
Falkenberg (4) , 
Pischorn (4) , 
Olajengbesi (4) , 
D. Schulz (4) , 
Achenbach (4)    
Schauerte (3,5) , 
Fießer (4) - 
Yun (5)    
Beichler (5)        
Mäkelä (4,5)        

Einwechslungen:
57. Adler (5) für Mäkelä
67. Blacha für Beichler
84. Wooten für Yun

Trainer:
Boysen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Lasogga (85., Linksschuss, Ramos)
Gelbe Karten
Hertha:
-
Sandhausen:
Mäkelä
(1. Gelbe Karte)
,
Beichler
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
21.04.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
52135
Schiedsrichter:
Christian Leicher (Landshut)   Note 3
guter Leiter in einer leicht zu leitenden Partie, hätte nur Ndjeng in der 32. Minute für seine Schwalbe gegen Daniel Schulz verwarnen müssen.
Spieler des Spiels:
Pierre-Michel Lasogga
machte unglaublich Dampf und schoss die Hertha mit dem Tor des Tages in die Bundesliga.
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