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Energie Cottbus

 - 

FC St. Pauli

 

2:0 (1:0)

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Energie Cottbus
FC St. Pauli
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










St. Pauli in der Lausitz chancenlos

Banovic belohnt die Cottbuser Dominanz

Energie Cottbus bleibt in der noch jungen Saison im Bundesliga-Unterhaus weiter ungeschlagen, dominierte vor eigenem Publikum den FC St. Pauli und gewann hochverdient mit 2:0. Die Hamburger waren über die gesamte Spielzeit wenig auffällig, zeigten in der Abwehr immer wieder Schwächen und auch Torwart Tschauner erlebte nicht seinen besten Tag. So war in der Lausitz nichts zu holen.

Stiepermann schießt zum 1:0 für Cottbus ein.
Stiepermann schießt zum 1:0 für Cottbus ein.
© picture-allianceZoomansicht

Energie-Coach Rudi Bommer änderte seine Startelf nach dem ernüchternden 0:3 gegen Sandhausen im Pokal auf einer Position. Farina ersetzte Sörensen im rechten Mittelfeld.

St. Paulis Trainer André Schubert nahm nach dem 3:0-Pokal-Sieg beim Offenburger FV zwei Wechsel vor. Für Gogia und Thy spielten Bruns und Ginczek.

Es ging sehr temporeich los im Stadion der Freundschaft. Energie und St. Pauli suchten beide über direktes Passspiel den Weg zum Erfolg und sorgten zwar so für eine große Fehlerquote, aber auch für beste Unterhaltung. Nur vor den Toren wollte es zunächst nicht klappen, auch dieser Bann war nach knapp zehn Minuten gebrochen. St. Paulis Saglik zog wuchtig ab, der Schuss landete rechts neben dem Kasten der Hausherren (10.).

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Es war der Weckruf für die Cottbuser, die nun nach und nach mehr Struktur ins Spiel bekamen und St. Pauli immer weiter in die gegnerische Spielhälfte drängen konnten. Sagliks Versuch blieb so die einzige nennenswerte Offensiv-Aktion für seine Farben im ersten Durchgang, danach stürmte nur noch die Elf aus der Lausitz - und das immer vehementer! Adlung setzte einen Schuss aus der linken Strafraumhälfte an die Latte (13.), Farina den Nachschuss über das Tor. Wieder Adlung schoss eine Minute später links vorbei, ehe Farina alleine vor Tschauner scheiterte (17.) und Stiepermann den zweiten Versuch links vorbei jagte.

Der Belohnung der Anstrengungen ging dann ein kapitaler Lapsus von St. Pauli-Keeper Tschauner voraus. Er spielte Boll vor dem Strafraum ohne Not in Bedrängnis an, Farina ging dazwischen und setzte Stiepermann in Szene. Der durfte sich eine Ecke aussuchen, entschied sich für die linke und traf zum 1:0 (21.).

Tschauner blieb auch in der Folge ein Gefahrenherd für das eigene Team. Einen eigentlich harmlosen Rückpass konnte er nicht unter Kontrolle bringen und verlor ihn allzu leicht an Sanogo, der dann wiederum aus der Drehung das leere Tor verfehlte (30.). Es blieb bis zur Pause bei Energies offensichtlicher Überlegenheit, St. Pauli hatte Glück, dass es bis zum Kabinengang beim knappen Rückstand blieb.

Nach der Pause wollte St. Pauli neue Impulse setzen, tauschte doppelt aus. Avevor und Ebbers kamen für Schachten und Ginczek. Doch am Drücker blieb der Hausherr. Sanogo (46.) und gleich zweimal Farina rechts im Sechzehner (48., 51.) kamen dem 2:0 sehr nahe. Energie hatte jetzt zwar einen Gang zurückgeschaltet, das reichte aber, um ein bemühtes, über weite Strecken aber harmloses St. Pauli im Schach zu halten. André Schubert schöpfte sein Wechselkontingent jetzt aus, Kringe ersetzte Funk (60.).

Doch an Energies Vorherrschaft war heute nicht mehr zu deuteln. Das unterstrich Banovic mit einem platzierten Linksschuss zum 2:0, nachdem er vorher Boll lehrbuchmäßig mit einer Körpertäuschung ins Leere hatte laufen lassen (66.). Zwar schienen die Hamburger nun endlich aufgewacht, doch einem möglichen Anschlusstreffer standen zunächst Engel, der einen Saglik-Schuss von der Linie kratzte (68.), dann Kirschbaum, der einen Saglik-Distanzversuch noch entschärfte, im Weg (72.).

Die Schlussphase brachte wenig neue Erkenntnisse. Auch Cottbus nutzte jetzt die Zeit zu den möglichen drei Auswechslungen und Adlung verzog einen Direktschuss nur uim Haaresbreite (86.). Dann war der hochverdiente 2:0-Heimsieg unter Dach und Fach.

Cottbus tritt nun am kommenden Freitag (18 Uhr) beim 1. FC Köln an. Die Paulianer empfangen am Samstag (13 Uhr) den Aufsteiger SV Sandhausen.

25.08.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
Engel (2,5) , 
Hünemeier (3) , 
Möhrle (3)    
Bittroff (3) - 
Banovic (2)    
Kruska (3)        
Farina (2,5)    
Adlung (2,5) - 
Sanogo (3,5)    
Stiepermann (2)        

Einwechslungen:
80. Sörensen für Farina
82. Glasner für Stiepermann
86. Roger für Kruska

Trainer:
Bommer
FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (5,5) - 
Kalla (5) , 
Mohr (5) , 
Thorandt (5)    
Schachten (5)    
Bartels (5) , 
Boll (4,5)    
Funk (5)    
F. Bruns (5) - 
Saglik (4,5) , 
Ginczek (5)        

Einwechslungen:
46. Avevor (4,5) für Schachten
46. Ebbers (3,5) für Ginczek
60. Kringe (4) für Funk

Trainer:
Schubert

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Stiepermann (21., Linksschuss, Farina)
2:0
Banovic (66., Linksschuss, Stiepermann)
Gelbe Karten
Cottbus:
Kruska
(1. Gelbe Karte)
,
Sanogo
(1.)
St. Pauli:
Ginczek
(1. Gelbe Karte)
,
Thorandt
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
25.08.2012 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
11190
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 2
zog seine kleinliche Linie bei der Zweikampfbewertung konsequent durch, lag bei den knappen Abseitsentscheidungen richtig; korrekte persönliche Strafen.
Spieler des Spiels:
Marco Stiepermann
sehr ballsicher, mit klugen Pässen in die Tiefe sowie einem Tor und einem Assist.
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