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Hertha BSC

 - 

Jahn Regensburg

 

2:1 (2:0)

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Hertha BSC
Jahn Regensburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











Hubnik mit Verdacht auf Gehirnerschütterung

Allagui löst die Blockade

Hertha feierte im ersten Pflichtspielduell mit dem Jahn nicht unverdient den ersten Saisonsieg. Ein Doppelschlag der Berliner kurz vor der Pause kaschierte bis dorthin kaum erreichtes Zweitliga-Niveau. Spielerisch etwas besser wurde es nach Wiederanpfiff, als der SSV zur Aufholjagd ansetzte und nach einer knappen Stunde den Anschlusstreffer erzielte. Zu mehr reichte es für Regensburg gegen danach defensiv solide stehende Berliner aber nicht mehr.

Kollektiver Hertha-Jubel
Der erste Dreier ist unter Dach und Fach: Sandro Wagner und Sami Allagui (Mi.) ebneten mit einem Doppelschlag den Weg.
© Getty ImagesZoomansicht

Herthas Trainer Jos Luhukay tauschte nach der 1:2-Pleite im Pokal bei Wormatia Worms gleich fünfmal Personal aus: Für Lustenberger, Bastians, Ronny, Ramos und Kachunga standen Hubnik, Holland, Kluge, Rukavytsya und Allagui in der Startelf. Das Tor hütete wie im Pokal Sprint, auf der Bank nahm der erst 16 jährige B-Jugendliche Lundt Platz, nachdem auch Gersbeck, 17-jähriger Schlussmann aus der zweiten Mannschaft, krankheitsbedingt ausfiel.

Regensburgs Coach Oscar Corrochano konnte im Vergleich zur 0:4-Niederlage im Pokal gegen die Bayern vertragsbedingt nicht auf Hertha-Leihgabe Djuricin zurückgreifen, so dass Jimmy Müller zum Einsatz kam.

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Den Berlinern war die Verunsicherung deutlich anzumerken. in der Anfangsphase reihte sich Fehlpass an Fehlpass, Struktur oder Spielidee waren nicht zu erkennen. Nachdem Regensburg defensiv ordentlich stand, sich aber offensiv vornehm zurückhielt, tat sich lange Zeit gar nichts.

Ein abgeblockter Allagui-Schuss (17.), eine von Sprint unterlaufene und von Holland geklärte Rahn-Ecke (22.), ein gelungenes Dribbling von Amachaibou mit folgendem kernigen Fernschuss knapp links vorbei (24.) konnten nicht dafür sorgen, das erschreckende schwache Niveau zu übertünchen.

Dann auch noch Pech für die Berliner: Hubnik musste nach Zusammenprall mit Ndjeng mit Verdacht auf Gehirnerschütterung raus - Lustenberger kam und rückte in die Innenverteidigung (36.). Alles deutete auf eine Nullnummer zur Pause hin.

Zweimal ergriff dann aber Ben-Hatira die Initiative: Zunächst schlug der Linksfuß einen wunderbaren Pass noch aus der eigenen Hälfte zu Allagui, der sich das Leder mit rechts herunterstoppte, an Nachreiner vorbeiging und mit links aus 14 Metern einnetzte (41.). Und wenig später versetzte der Deutsch-Tunesier links Ziereis und flankte. Allagui leitete die abgefälschte Hereingabe per Kopf in die Mitte weiter, wo Wagner aus drei Metern nur noch einnicken musste und den Doppelschlag perfekt machte (43.).

MIt Hein und Kialka für Neunaber und Amachaibou startete der SSV in den zweiten Durchgang. Kotzke näherte sich dem 2:1 an, Ndjeng fälschte seinen 16-Meter-Schuss glücklich zur Ecke ab (49.).

Die Oberpfälzer standen nun höher, was der Luhukay-Elf mehr Räume verschaffte. Immerhin zeigten die Hausherren, immer wieder in Person von Ben-Hatira, den einen oder anderen spielerischen Ansatz. Das Tor aber fiel auf der anderen Seite für den nun energisch nach vorne stürmenden Aufsteiger: Heins Flanke aus dem rechten Halbfeld war lange unterwegs. Zwischen Franz und Ndjeng hatte Sembolo zu viel Platz und nutzte die Gunst der Stunde, nickte überlegt über Sprint hinweg zum Anschlusstreffer ein (57.).

In der Folge gelang es keinem der beiden Kontrahenten, sich in vielverprechende Position zu spielen. Die besseren Aktionen hatte die defensiv nun sicher stehende Hertha, der finale Pass war aber nicht präzise genug oder aber Hofmann zeigte sich bei der besten Gelegenheit zum 3:1 gegen Wagner auf dem Posten (74.).

Beide Teams nutzten ihr Wechselkontingent voll aus. Aber es passierte nichts mehr in der Schlussphase. Der Jahn kam kaum mehr an den gegnerischen Strafraum, weil die Berliner es verstanden, die Räume gut zu verdichten und schließlich den ersten Dreier unter Dach und Fach brachten.

Die Hertha gastiert am Montag (3. September, 20.15 Uhr) im Berliner Derby bei Union. Die Regensburger empfangen am Sonntag (13.30 Uhr) den VfL Bochum.

24.08.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hertha BSC
Aufstellung:
Sprint (4) - 
M. Ndjeng (3,5) , 
Franz (4,5)    
Hubnik (4)    
Holland (3,5) - 
Niemeyer (4,5)        
Kluge (4)    
Rukavytsya (5)    
Ben-Hatira (3) - 
Allagui (2,5)        
Wagner (3)    

Einwechslungen:
36. Lustenberger (3) für Hubnik
73. Ramos für Rukavytsya
78. Ronny für Allagui

Trainer:
Luhukay
Jahn Regensburg
Aufstellung:
M. Hofmann (4) - 
Ziereis (4) , 
Laurito (4,5)        
Nachreiner (4,5) , 
C. Rahn (3,5) - 
Kotzke (4) , 
Neunaber (4,5)    
Amachaibou (5)    
Haag (4)    
Sembolo (3)        

Einwechslungen:
46. Hein (3) für Neunaber
46. Kialka (4)     für Amachaibou
71. Machado für Haag

Trainer:
Corrochano

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Allagui (41., Linksschuss, Ben-Hatira)
2:0
Wagner (43., Kopfball, Allagui)
2:1
Sembolo (57., Kopfball, Hein)
Gelbe Karten
Hertha:
Niemeyer
(1. Gelbe Karte)
,
Franz
(1.)
,
Kluge
(2.)
Regensburg:
Sembolo
(2. Gelbe Karte)
,
Laurito
(1.)
,
Kialka
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
24.08.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Olympiastadion, Berlin
Zuschauer:
29886
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 2
gute Zweikampfbewertung und korrekte persönliche Strafen.
Spieler des Spiels:
Sami Allagui
seine Klasse und Schlitzohrigkeit blitzte bei beiden Toren auf, er beteiligte sich aber noch zu wenig am Spiel.
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