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FC St. Pauli

 - 

1860 München

 

3:1 (1:0)

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FC St. Pauli
1860 München
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Stark angeschlagen ausgewechselt

Bartels! Friend! Bartels! - Vier verrückte Minuten am Millerntor

Binnen vier verrückter Minuten fielen am Millerntor gleich drei Tore. Bis tief in die zweite Halbzeit hatte eine Führung der Kiez-Kicker bestand, die Bartels ausbaute. 1860 München verkürzte umgehend, doch im direkten Gegenzug machte der FC St. Pauli den 3.1-Heimsieg dann perfekt. Für die Hamburger eine gelungene Wiedergutmachung nach der Dresden-Pleite, für die "Löwen" ein herber Dämpfer der zarten Aufstiegshoffnungen.

Zugedeckt. Münchens Stark klärt per Kopf vor Hamburgs Torschützen Ginczek und seinem Bewacher Vallori.
Zugedeckt. Münchens Stark klärt per Kopf vor Hamburgs Torschützen Ginczek und seinem Bewacher Vallori.
© picture-allianceZoomansicht

St. Paulis Coach Michael Frontzeck musste nach dem 2:3 in Dresden auf den angeschlagenen Mohr, den grippegeschwächten Bruns und auf Gyau (Adduktoren) verzichten. Thy, Kalla und Schachten kamen.

Löwen-Trainer Alexander Schmidt beließ sein Team im Vergleich zum 1:1 gegen Energie Cottbus unverändert.

St. Pauli legte sofort nach dem Anpfiff gut los. Die Hamburger waren in den Zweikämpfen präsent und griffen den ballführenden Münchner aggressiv an, kamen so oft früh an das Spielgerät und konnten eigene Angriffe einleiten. Ehe sich die Gäste versahen sahen sie sich einer kleinen Eckball-Serie der Hausherren gegenüber. Schachten köpfte knapp drüber (3.). Kringe setzte einen Ball aus der zweiten Reihe an den Körper eines Gegenspielers (5.). 1860 überstand die Anfangsphase dennoch unbeschadet und begann nach etwa zehn Minuten, eigene Angriffe zu starten. Lauth schoss aus der Distanz (10.). Dann besaß Friend die große Chance auf das 1:0. Nur hauchzart rauschte der Ball am Pauli-Tor vorbei (16.).

Das war es dann aber auch gewesen mit den Löwen. St. Pauli erhöhte wieder die Taktzahl und überzeugte dabei auch spielerisch. Vor den Augen des ägyptischen Ismaik-Gesandten Hassan Shehata gerieten die Gäste immer weiter unter Druck. Ginczek vergab nach perfekter Vorlage freistehend vor Kiraly das Führungstor (22.), setzte kurz darauf einen Schuss aus 18 Metern knapp vorbei (28.). Schließlich beschenkte sich der Stürmer dann aber doch noch an seinem Geburtstag. Nach feiner Kombination über Bartels und Daube ließ er aus elf Metern Kiraly keine Abwehrchance (34.). Bis zur Pause änderte sich dann nichts mehr an der Hamburger Herrlichkeit. München musste zudem den angeschlagenen Stahl durch Halfar ersetzen und ging mit dem Rückstand in die Pause.

In Durchgang zwei besannen sich die Münchner, die ihre letzten vier Auswärtspartien allesamt erfolgreich gestaltet hatten, auf ihre Stärken. Vor allem bei Standards offenbarte St. Pauli nun den einen oder anderen Wackler. Vallori nach Eckball (50.) und Friend nach Freistoß (56.) köpften freistehend am Tor vorbei. Damit nicht genug, auch spielerisch war nun mehr drin für die Gäste. Tomasov bediente Friend mustergültig, der scheiterte aus kurzer Distanz an Torwart Tschauner (60.).

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1860 wechselte früh das dritte Mal, mit Wood für Tomasov standen alle Zeichen auf Offensive (65.). Doch das Tor fiel dann für St. Pauli. Daube flankte von links aus leicht abseitsverdächtiger Position, Kiraly lenkte den Ball mit einer Hand kurz nach vorne ab. Genau in den Fuß von Bartels, der diesen Fehler nicht verzieh - es stand 2:0 (70.). Postwendend aber die Antwort: Friend köpfte eine Ecke diesmal auf das Tor, Die Sechziger hatten umgehend verkürzt (73.). Hoffnung blitzte auf bei Gästecoach Schmidt, sie sollte nur nicht allzu lange währen. Denn nach Schachtens Hereingabe besorgte erneut Bartels das nächste Tor, stellte den alten Abstand wieder her (74.).

Nach diesem schnellen Tor-Intermezzo war das Spiel im Grunde entschieden. St. Pauli spielte jetzt die Uhr herunter, setzte noch vereinzelt zu Kontern an und schöpfte nun das eigene Wechselkontingent aus. Unter dem Strich war es dann ein verdienter 3:1-Erfolg für die Gastgeber, die sich so für die Pleite in Dresden rehabilitierten. 1860 erlitt im Rennen um Platz drei einen empfindlichen Dämpfer.

St. Pauli reist am Freitag (18 Uhr) zum VfL Bochum, einen Tag später (13 Uhr) hat 1860 ein Heimspiel gegen den FSV Frankfurt.

13.04.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (2,5) - 
Kalla (3) , 
Avevor (4) , 
Thorandt (3)    
Schachten (2,5)    
Funk (3) , 
Kringe (2,5)    
Thy (3)    
Daube (2)    
Bartels (1)        
Ginczek (2)    

Einwechslungen:
71. Boll für Daube
82. Gogia für Kringe
90. Andrijanic für Thy

Trainer:
Frontzeck
1860 München
Aufstellung:
Kiraly (4,5)    
Volz (4) , 
Bülow (4,5)    
Vallori (5) , 
Fathi (4) - 
D. Stahl (3)    
Bierofka (4)    
Stoppelkamp (3) , 
Tomasov (3,5)    
Friend (2,5)    
Lauth (4,5)    

Einwechslungen:
41. D. Halfar (3,5) für D. Stahl
46. Wojtkowiak (4) für Bierofka
65. Wood für Tomasov

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ginczek (34., Rechtsschuss, Daube)
2:0
Bartels (70., Rechtsschuss, Daube)
2:1
Friend (73., Kopfball, Stoppelkamp)
3:1
Bartels (74., Kopfball, Schachten)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Schachten
(6. Gelbe Karte)
TSV 1860:
Bülow
(3. Gelbe Karte)
,
Kiraly
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
13.04.2013 13:00 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
28892
Schiedsrichter:
Christian Fischer (Hemer)   Note 2
souveräne Vorstellung, in den entscheidenden Situationen richtig.
Spieler des Spiels:
Fin Bartels
überragend, selbst an der Entstehung des ersten Tores beteiligt.
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