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Erzgebirge Aue

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1860 München

 

0:1 (0:1)

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Erzgebirge Aue
1860 München
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.












Höfler sieht seine fünfte Gelbe Karte

Friend lässt die Löwen weiter hoffen

1860 München bleibt nach einem 1:0-Erfolg in Aue weiterhin im Kampf um den Relegationsplatz. Die Löwen waren beinahe über die gesamte Spielzeit das bessere Team, hatten allerdings in einigen Situationen das Glück auf ihrer Seite. Während die Münchner damit den vierten Auswärtserfolg in Serie feiern konnten, tritt die Baumann-Elf auf der Stelle und muss sich nach nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen wieder nach unten orientieren.

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Enge Zweikämpfe im Erzgebirge: Aues König (li.) im Duell mit Löwen-Verteidiger Vallori (re.).
Enge Zweikämpfe im Erzgebirge: Aues König (li.) im Duell mit Löwen-Verteidiger Vallori (re.).
© picture alliance Zoomansicht

Aues Trainer Karsten Baumann nahm gegenüber dem 1:1 in Regensburg eine Änderung in der Startformation vor: König ersetzte Fink (Bank). Löwen-Coach Alexander Schmidt wechselte im Vergleich zum 0:0 gegen Hertha BSC ebenfalls einmal: Nach überstandenem Außenband-Teilriss begann Bierofka anstelle von Feick (Bank).

Die Gäste aus München erwischten den besseren Start und erarbeiteten sich schnell ein optisches Übergewicht. Die Schmidt-Truppe ließ den Ball zirkulieren und spielte ihre technische Überlegenheit aus. Die Gastgeber konzentrierten sich hingegen zunächst auf eine kompakte Defensivarbeit und standen dementsprechend weitgehend in der eigenen Hälfte. Sylvestr und König hingen daher in der Luft. Weil die Löwen zunächst kein Mittel gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Baumann-Elf fanden, mussten die Zuschauer bis zur 14. Minute warten, ehe es gefährlich wurde. Dann jubelten allerdings sofort die Gäste: Stoppelkamp zirkelte von der rechten Seite eine maßgenaue Flanke in den Strafraum der Gastgeber, wo Friend sich im Luftduell gegen Pezzoni durchsetzte und wuchtig zur Löwen-Führung einköpfte. Die Veilchen mussten nun mehr in die Offensive investieren, doch wollte wenig Konstruktives dabei herausspringen. Die 60er dominierten die Partie weiterhin und hatten durch Stoppelkamp die nächste Möglichkeit, als der Ex-Hannoveraner die Kugel von der Strafraumgrenze aus über den Auer Kasten zirkelte (18.). Die Sachsen wirkten ratlos, doch bekam die Baumann-Elf kurz darauf die große Chance zum Ausgleich: Höfler schickte Könnecke, welcher im Eins-gegen-Eins an Kiraly, der reflexartig mit der rechten Hand rettete, scheiterte (22.).

Die Gelegenheit konnte aber nicht über die Münchner Überlegenheit hinwegtäuschen. Im Gegenteil, die Gäste waren in dieser Phase näher am zweiten Treffer dran: Tomasovs Schuss wurde von Nickenig geblockt (27.), dann traf Bierofka aus rund 25 Metern nur die Latte (29.). Auch in der Schlussphase sollte sich das Spielgeschehen nicht ändern, ehe Sylvstr nach einer missglückten Abseitsfalle plötzlich völlig alleine auf Kiraly zusteuerte. Weil der Slowake das Leder aber an den rechten Pfosten setzte (43.), ging es mit einer Münchner Führung in die Kabinen.

Beide Teams begannen den zweiten Durchgang ohne personelle Änderungen, aber dafür mit viel Druck nach vorne: Erst traf Fathi aus spitzem Winkel nach einer Stoppelkamp-Flanke nur den rechten Innenpfosten (46.), ehe Könneckes Kopfball geblockt wurde (47.) und Bierofka aus der Distanz in Männel seinen Meister fand (48.). Nach diesen turbulenten Minuten beruhigte sich die Partie, blieb aber hart umkämpft. Karsten Baumann schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, da seine Truppe deutlich lebhafter als noch im ersten Abschnitt wirkte und die Partie nun offen gestalten konnte. Um die Offensivbemühungen seines Teams weiter zu forcieren, brachte Aues Coach Baumann Kocer für Hensel (60.) und löste damit die Doppelsechs vor der Abwehr auf. Hochscheidt rückte auf die Zehn. Die Veilchen bissen sich aber nachwievor an der konsequenten Defensivarbeit der Gäste die Zähne aus. Die 60er störten im Mittelfeld geschickt, und konnten die Angriffsbemühungen der Sachsen somit bereits im Ansatz ersticken. Die Schmidt-Truppe hatte sich ihrerseits mittlerweile etwas zurückgezogen und fiel offensiv in dieser Phase nur durch einige Antritte von Stoppelkamp auf. Mit den Einwechselungen von Kastrati für König (70.) und Savran für Könnecke (78.) versuchte Aues Trainer Baumann die Schlussoffensive einzuleiten. Allerdings spielte sich das Geschehen mittlerweile komplett im Mittelfeld ab. Obwohl die Veilchen in der Schlussphase noch durch Hochscheidt, dessen Flanke von Bülows Knie an die Latte des 60er-Gehäuses sprang (85.), Savrans Flugkopfball (87.) sowie Krastratis Schuss vom Elfmeterpunkt aus (90.) noch gefährlich wurden, blieb es am Ende beim insgesamt verdienten Münchner Auswärtserfolg.

Aue schlägt am nächsten Freitag (18 Uhr) beim VfL Bochum auf, die Löwen empfangen am Sonntag, den 10.04 um 13.30 Uhr das Team von Energie Cottbus. Pikanterweise der direkte Verfolger der 60er.

28.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (4,5) - 
Fa. Müller (4,5) , 
Nickenig (4) , 
Pezzoni (5) , 
Klingbeil (4,5)    
Hensel (5)        
Höfler (4)    
Könnecke (4,5)    
Hochscheidt (4,5) - 
König (5)    
Sylvestr (4,5)    

Einwechslungen:
60. Kocer (5) für Hensel
70. Kastrati für König
78. Savran für Könnecke

Trainer:
Baumann
1860 München
Aufstellung:
Kiraly (2) - 
Volz (3)    
Vallori (2,5) , 
Bülow (3) , 
Fathi (3) - 
D. Stahl (3,5) , 
Bierofka (2,5)    
Stoppelkamp (2,5) , 
Tomasov (4)        
Lauth (4,5)        
Friend (2)    

Einwechslungen:
59. Wood (5) für Tomasov
75. Wojtkowiak für Volz
78. Kamara für Lauth

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Friend (14., Kopfball, Stoppelkamp)
Gelbe Karten
Aue:
Sylvestr
(7. Gelbe Karte)
,
Hensel
(8.)
,
Höfler
(5., gesperrt)
TSV 1860:
Tomasov
(3. Gelbe Karte)
,
Bierofka
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
28.03.2013 18:00 Uhr
Stadion:
Sparkassen-Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
9300
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
aufmerksamer und sicherer Leiter einer kampfbetonten Partie, lag bei der Bewertung einiger kniffliger Situationen stets richtig.
Spieler des Spiels:
Rob Friend
unermüdlich unterwegs, stets anspielbereit und Schütze des Siegtores.
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